Informationen zum Coronavirus (Covid-19)

WIR BLEIBEN FÜR EUCH HIER. #stayathome #gemeinsamgegencorona

Coronavirus - Maßnahmen des Klinikums

Obwohl der überwiegende Teil der SARS-CoV-2-Infektionen mild verläuft, haben wir die Verantwortung, das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus für alle unsere Patient:innen sowie Mitarbeiter:innen zu minimieren. Deshalb bitten wir die Bevölkerung um Unterstützung bei einigen Vorsichtsmaßnahmen.

Es gilt derzeit ein umfassender Besucherstopp. Ausnahmen gibt es bei Geburten (1 Bezugsperson) und in Sterbe- bzw. Intensivmedizinischen Phasen (1 Besucher:in pro Patient:in am Tag) Bitte melden Sie sich beim Stationspersonal an!

Bitte betreten Sie das Klinikum nicht, wenn Sie selbst erkältet sind!

Weiterhin gilt unsere ausdrückliche Empfehlung und Bitte an die Bevölkerung, die grundsätzlichen Maßnahmen des Ansteckungsschutzes jetzt ganz bewusst einzuhalten:

  •     gründliches und häufiges Händewaschen mit Seife
  •     Abstand zu Mitmenschen bei Atemwegserkrankungen (Husten, Schnupfen, Niesen)
  •     Auskurieren der Krankheitssymptome (Ansteckungsvermeidung anderer)
  •     direkte Händekontakte reduzieren („Winken statt Schütteln“)
  •     Nutzung von Einwegtaschentüchern

Wir haben gemäß der entsprechenden Aufforderung des SMS alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe auf unbestimmte Zeit verschoben, sofern es medizinisch vertretbar ist. Ziel ist, frühzeitig Kapazitäten frei zu bekommen und konkret möglichst viele Intensiv- und Beatmungsbetten für Corona-Patienten frei zu halten. Dies erfolgt jedoch unter der Maßgabe, dass die Zahl der nun aufgeschobenen Patient:innen nicht zu groß wird.

Das wesentliche Merkmal planbarer Operationen ist , dass sie nicht zeitkritisch sind. Patienten mit schweren Erkrankungen wie Krebspatienten oder Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen, die auf eine schon terminierte Operation warten, müssen keine Sorge haben, dass ihre notwendigen Operationen verschoben werden. Hingegen werden Patienten warten müssen, deren Operation - medizinsch vertretbar -- nach inten verlegt werden können. (Bsp.: kleinere EIngriffe wie das richten einer Nasenscheidewand, aber auch größere Eingriffe wie das Einsetzen von Hüftprothesen. Die verantwortliche Entscheidung obliegt allein den Ärzten.

Wir haben eine Infektionsstation mit mindestens 13 Plätzen (erweiterbar auf maximal 25 Plätze) für die stationäre Behandlung von Covid-19-Patienten in einem separaten Gebäude eingerichtet. Sie steht unter der Leitung eines unserer erfahrenen Chefärzte mit einem versierten medizinschen und pflegerischen Team. In unserem Intensivmedizinischen Zentrum verfügen wir darüber hinaus bereits über 20 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Diese werden kurzfristig auf 24 erweitert. Die Klinikleitung prüft zudem gegenwärtig, wie Kapazitäten noch weiter aufgestockt werden können. Um alle Patient:innen nach ihrer Dringlichkeit der stationären Behandlung einzuschätzen, wird im gesamten Haus jetzt ein Triage-System zur Einstufung angewendet.

Bis auf weiteres sind alle Patientenveranstaltungen abgesagt.

Informationen zu Covid-19

Abstand ist die neue Nähe!

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, halten Sie sich bitte an die Allgemeinverfügung und die damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen des Freistaates Sachsen. Fragen dazu hat das SMS umfangreich auf der Seite coronavirus.sachsen beantwortet. Bitte informieren Sie sich hier: www.coronavirus.sachsen.de/amtliche-bekanntmachungen.html

 

  • Kostenlose Hotline der Staatsregierung 0800 – 1000 214 (Antworten auf Fragen zur Allgemeinverfügung und damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen; zu Fördermöglichkeiten; Steuern und Justiz; Schulen, Kitas und Kinderbetreuung, Kultur, Tourismus und wissenschaftliche Einrichtungen; Land- und Forstwirtschaft); Mo.-Fr.  7 - 18 Uhr; Wochenende 12 - 18 Uhr 
  • Gesundheitsamt Görlitz 03581 663-5656 (Bürgerhotline von Montag bis Donnerstag von 8 bis 15 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr)
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
  • Einheitliche Behördennummer: 115
  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22
  • Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums: 030 346 465 100