Görlitz, 04.03.2022. Die Belegschaft und das Klinikum sammelten in einer spontanen Aktion Geld für Erste-Hilfe-Materialien für die Ukraine. „Über unsere Apotheke und Versorgungswirtschaft können wir kurzfristig ein Kontingent an Antibiotika, Schmerzmitteln, Mull, Kompressen etc. im Wert von über 10.000 Euro zusammenstellen“, sagt Geschäftsführerin Ines Hofmann. Die Materialien werden zusammen mit anderen gesammelten Spenden am Donnerstagabend von den polnischen Pfadfindern ZHP direkt für die Stadt Tarnopol/Ukraine an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht und dem dortigen stellvertretenden Bürgermeister übergeben. Die Materialien gehen dann direkt in das Krankenhaus. Organisiert wird diese Hilfsaktion über die Görlitzer Initiative der Cateedrale.
Das Mitgefühl und die Spendenbereitschaft im Klinikum sind enorm. Die Situation der Menschen in der Ukraine und die Strapazen, die die Flüchtenden auf sich nehmen, ist auch auf den Stationen und in den Kliniken Thema. Viele Mitarbeitende kümmern sich zudem im persönlichen Umfeld, sammeln Spielzeuge, Kleidung und andere Dinge, die gebraucht werden könnten und geben es an eine der vielen Hilfsinitiativen in Görlitz.
„Wir sind uns bewusst, dass wir als Krankenhaus in dieser Situation eine besondere Verantwortung haben, denn wir haben Schmerzmitteln und Verbandsmaterial in größeren Mengen als Privathaushalte. Und diese Verantwortung nehmen wir wahr“, sagt Ines Hofmann.
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