Görlitz, 28. November 2023. Im Jahr 2003 hat das Städtische Klinikum Görlitz mit der Eröffnung der Kapelle gezeigt, wie wichtig Seelsorge, Fürsorge und Einkehr in einem Krankenhaus sind. Der ansprechende Sakralbau mit 100 Sitzplätzen war bereits damals als offener und einladender spiritueller Ort im Herzen des Klinikums etwas Besonderes. Die Kapelle ist nicht nur architektonisch wunderschön, sondern belebt ihrem offenen Konzept den Krankenhausalltag.
„Unsere Kapelle ist ein Ort des Zusammenkommens für Menschen aller Konfessionen und Glaubensrichtungen. In einem Klinikum, das kein konfessionelles Haus ist, ist das nicht selbstverständlich“, sagt Geschäftsführerin Ines Hofmann. Der Freistaat Sachsen und das Klinikum Görlitz haben im Zuge des Neubaus Haus A vor mehr als 20 Jahren alles daran gesetzt, diesen Ort zu schaffen, der von allen – von Patient:innen, Mitarbeitenden, Angehörigen, Gästen - als besonderer Raum für Stille, Reflexion und Gebet erlebt und akzeptiert wird.
Heute zum 20. Jubiläum luden die Klinikseelsorgerinnen Pfarrerin Antje Kruse und Ingrid Schmidt zu einem besonderen Gottesdienst und einer gemeinsamen Feier ein. Auch vorherige Seelsorger Pfarrer Albrecht Naumann, Manuel Henning und Schwester Martina Theiner erinnerten sich an besondere Momente während ihrer Zeit im Klinikum.
Die Kapelle ist mehr als nur ein Gebäude, sie ist längst integraler Bestandteil des Städtischen Klinikums. Sie wird von vielen genutzt, die eintreten, sich umschauen oder für einen Moment verweilen. Regelmäßig finden Gottesdienste statt. Die Klinikseelsorgerinnen engagieren sich in und auch außerhalb der Kapelle für die Patient:innen, Angehörigen und Mitarbeitenden. Sie nehmen sich die so wichtige Zeit, um über das zu sprechen oder dem zuzuhören, was die Menschen lastet, bewegt oder traurig macht.
