Wenn das Herz den Atem raubt

Über Herzerkrankungen als Ursache für Luftnot, deren Diagnose und Behandlung, spricht Chefarzt PD Dr. med. habil. Christian Pflücke am 12. März im Klinikum Görlitz.

Görlitz, 06.03.2025. Ein paar Treppenstufen, ein schnellerer Gang – und plötzlich bleibt Ihnen die Luft weg. Ist das ein harmloses Zeichen von Erschöpfung oder doch ein Warnsignal des Herzens? Atemnot ist ein Symptom, das oft unterschätzt wird, obwohl es auf ernsthafte Herzprobleme hinweisen kann.  

Atemnot kann viele Ursachen haben. Häufig denken Betroffene zuerst an die Lunge – doch nicht selten ist das Herz der eigentliche Auslöser. Wann Kurzatmigkeit ein Alarmsignal für eine Herzerkrankung sein kann und was Betroffene tun sollten, erklärt Chefarzt PD Dr. med. habil. Christian Pflücke in seinem Vortrag am 12. März 2025 um 17:30 Uhr im Städtischen Klinikum Görlitz.

„Wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen, kann sich Flüssigkeit in der Lunge stauen. In der Folge kann es zu Atemnot kommen“, sagt Dr. Pflücke. „Betroffene merken das oft zuerst bei Belastung, später auch in Ruhe oder beim Liegen.“

Die häufigsten kardiologischen Ursachen für Atemnot sind Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkt. Besonders gefährdet sind Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht, aber auch Perso-nen, die bereits an einer Herzkrankheit leiden.

Der Vortrag „Luftnot - wann das Herz verantwortlich ist, und was man dagegen tun kann“ richtet sich an alle, die unter Luftnot leiden oder sich Sorgen um ihr Herz machen. Chefarzt Dr. Pflücke wird in verständlicher Weise erklären, wie sich die verschiedenen Herzkrankheiten äußern, wann eine ärztliche Abklärung notwendig ist und welche modernen Behandlungsoptionen es gibt.

Hintergrund:
Für Patient:innen mit Herzerkrankungen bietet die Kardiologie am Klinikum Görlitz eine moderne und wohnortnahe Versorgung. Die Klinik setzt auf innovative Verfahren, die präzise Diagnosen und schonende Behandlungen ermöglichen. Dazu zählt unter anderem die Pulsed Field Ablation (PFA) – ein schonendes Katheterverfahren zur Behandlung von Vorhofflimmern, das das Risiko für Komplikationen verringert. Das Herzteam führt zudem minimal-invasive Eingriffe an Herzklappen durch, beispielsweise bei Mitral- und Trikuspidalklappeninsuffizienz. Auch stark verkalkte Herzkranzgefäße können behandelt werden, etwa mit einer Rotablation oder bei Hochrisikopatienten mit Unterstützung spezieller Herzpumpen. Zum Leistungsspektrum gehört außerdem die moderne Herzschrittmacher-Therapie, die individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt wird. Dank hochmoderner technischer können kardiologische Eingriffe sicher und gezielt durchgeführt werden.

Veranstaltungsdetails: 12. März 2025; 17:30 Uhr; Städtisches Klinikum Görlitz, Konferenzzentrum.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.