Bluthochdruck: früh erkennen – Herzinfarkt vorbeugen

Vortrag zu Zusammenhängen zwischen Bluthochdruck und Herzinfarkt sowie Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention - 4. März, 17:30 Uhr im Klinikum Görlitz.

Görlitz, 27.02.2026. Bluthochdruck betrifft viele Menschen – oft ohne, dass sie es bemerken. Arterielle Hypertonie, bekannt als Bluthochdruck, bleibt häufig lange unbemerkt. Dabei gehört sie zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Gut ist: Durch frühzeitige Kontrolle und gezielte Maßnahmen lässt sich das persönliche Risiko deutlich senken.

Das Kardiologische Zentrum am Städtischen Klinikum Görlitz lädt am Mittwoch, dem 4. März, um 17:30 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag in das Konferenzzentrum ein. Im Mittelpunkt stehen die Zusammenhänge zwischen Bluthochdruck und Herzinfarkt sowie Möglichkeiten der Früherkennung und Prävention.

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck ab 140/90 mmHg belastet die Gefäße und fördert langfristig Gefäßver-änderungen. Diese können unter anderem zur Verengung oder zum Verschluss von Herzkranzgefäßen führen. Da Beschwerden oft fehlen oder unspezifisch sind, kommt der regelmäßigen Kontrolle eine besondere Bedeutung zu – insbesondere bei älteren Menschen.

Referent Oberarzt Minyar Al Mafalani ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und betreut regelmäßig Patientinnen und Patienten mit Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In seinem Vortrag informiert er über typische und weniger typische Warnzeichen, sinnvolle Untersuchungen wie Blutdruckmessung, EKG oder Ultraschall, individuelle Risikofaktoren wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen oder Rauchen, sowie wirksame Präventionsmaßnahmen. Neben medizinischer Betreuung spielen Lebensstilfaktoren eine zentrale Rolle: regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, Gewichtsregulation und Rauchverzicht können das Risiko erheblich reduzieren.

Die Kardiologie am Klinikum Görlitz steht unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. habil. Christian Pflücke und verfügt für die Versorgung von Herzerkrankungen über moderne diagnostische und therapeutische Möglichkeiten. Neben bewährten Verfahren kommen hochauflösende Herz-CTs und Herz-MRTs zum Einsatz, die eine präzise Darstellung des Herzens ohne Katheter oder Operation ermöglichen. Kardiologie und Radiologie arbeiten dabei eng zusammen. Für Eingriffe stehen moderne Herzkatheter-Arbeitsplätze mit Biplan-Technik zur Verfügung. Verengte Herzkranzgefäße können mittels Ballondilatation (PTCA) und Stents behandelt werden; bei stark verkalkten Engstellen kommen weitere Verfahren wie die sog. Rotablation oder die sog. Lithotripsie zum Einsatz. Zudem wird der Bereich Rhythmologie zur Diagnose und Behandlung von Herzrhythmusstörungen weiter ausgebaut. Damit stärkt das Klinikum die kardiologische Versorgung in der Region.

Vortrag: „Bluthochdruck und Herzinfarkt. Früherkennung und Prävention“, Ort: Konferenzzentrum des Klinikums Görlitz, Beginn 17:30 Uhr, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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