Aphasiker-Gruppe zu Besuch im Klinikum Görlitz

34 Patienten und deren Angehörige besuchen die neurologische Station sowie die Schlaganfallspezialstation Stroke Unit.

Bei einer Schädigung des Gehirns zum Beispiel nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma oder nach einer Tumorerkrankung kann es zu einer so genannten Aphasie kommen. Das ist eine erworbene Störung der Sprache. In der Neurologischen Klinik des Städtischen Klinikums werden  Aphasien diagnostiziert und behandelt.

Um einen Austausch zwischen Aphasikern, Angehörigen und Ärzten zu ermöglich, begrüßte Dr. Kersten Guthke, Chefarzt der Neurologischen Klinik kürzlich 34 Mitglieder des Aphasiker-Zentrums Südwestsachsen.
Nach einem Vortrag zum Thema und der Möglichkeit, Fragen zu stellen, besuchte die Gruppe ein Patientenzimmer auf der neurologischen Station B3. Hier zeigte Stationsleiterin Antje Wittwer den Gästen, wie die Patientenzimmer ausgestattet sind. Sie demonstrierte Pflegestühle und weitere Hilfsmittel, die bei der Versorgung der betroffenen Patienten zum Einsatz kommen.

Eine Schwester zeigt Teilnehmern des Aphasikertreffens eine Station im Klinikum.

Im Anschluss zeigte Chefarzt Dr. Guthke die Schlaganfallspezialstation Stroke Unit des Städtischen Klinikums. Hier werden unter modernsten Bedingungen Schlaganfallpatienten in der Akutphase 24 Stunden am Tag von einem hochspezialisierten Team aus Ärzten, Pflegefachkräften, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Sprach- und Schlucktherapeuten sowie Neuropsychologen betreut.

Schon am 14. September reiste die Aphasiker-Gruppe in Görlitz an und besichtigte unter anderem das Kloster St. Marienthal sowie die Görlitzer Altstadt. Als „fachlichen Höhepunkt der Reise“ beschreibt Peter Kugler, Organisator und Mitglied des Aphasiker-Zentrums Südwestsachsen den Besuch im Städtischen Klinikum Görlitz.

Görlitz, 19.09.2018

Melanie Freiwerth, M.A.

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