Bereitschaftspraxis für Kinder öffnet am Klinikum

Ab Oktober gibt es eine zentrale Kinderärztliche Bereitschaftspraxis in Görlitz, die an Wochenenden, Feier- und Brückentagen von 9-13 Uhr geöffnet ist.

Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS) reformiert den  Bereitschaftsdienst der Kinder-ärzte. Ab Oktober 2020 eröffnet sie daher eine kinderärztliche Bereitschaftspraxis an einer zentralen Stelle in Görlitz. Das Klinikum stellt dafür Räume in der Kinderklinik zur Verfügung.

Diese kinderärztliche Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KVS) ist an Wochenenden, Feier- und Brückentagen von 9-13 Uhr geöffnet. Dort kümmern sich die sonst in ihren eigenen Praxen tätigen Kinderärztinnen und Kinderärzte wechselnd um die kleinen Patient:innen. Eltern können in dieser Praxis ihre plötzlich krank gewordenen Kinder vorstellen, wenn sie nicht bis zur nächsten regulären Öffnungszeit des Kinderarztes damit warten können. Dabei sollte die Sprechzeit von 9-13 Uhr unbedingt eingehalten werden! Außerhalb dieser Sprechzeit ist die Kassenärztliche Bereitschaftspraxis am Klinikum aufzusuchen (Haupteingang; neben der Patientenaufnahme). Diese ist mittwochs und freitags, an Wochenenden, Feier- und Brückentagen jeweils von 15-19 Uhr geöffnet. An allen anderen normalen Wochentagen bleiben die Kinderarztpraxen in Görlitz und der Region die erste Anlaufstelle für Eltern mit ihren kranken Kindern.

Ein Vorteil der kinderärztlichen Bereitschaftspraxis am Klinikum ist, dass sie zentral an einer Stelle in Görlitz zu finden ist.  Eltern müssen nicht mehr erst die gerade diensthabende Kinderarztpraxis in Görlitz suchen. Zudem wird die medizinische Versorgung schwerer erkrankter Kinder verbessert, da sich die Praxis direkt neben der Notaufnahme der Kinderklinik des Görlitzer Klinikums befindet. „Wenn Kinder krank werden, sind Eltern oft verunsichert. Bauchweh, Kopfweh oder Fieber bereiten ihnen große Sorgen“, sagt dr. Katalin Müller. Sie ist Chefärztin der Kinderklinik im Klinikum und möchte die Eltern ermutigen: „Sie können bereits zu Hause erste Maßnahmen ergreifen, um ihren Kindern zu helfen“, sagt Katalin Müller. Nicht immer muss sofort ein Arzt aufgesucht wer-den. Bei Bauchweh bringt eine Wärmflasche vielleicht die nötige Linderung, Umschläge können gegen Halsschmerzen helfen. Auch die Gabe von schmerz- und fiebersenkenden Mitteln ist möglich.

Erste Maßnahmen zu Hause zu ergreifen hat zudem den Vorteil, dass die Kinder nicht dem Stress ausgesetzt sind, zum Arzt zu fahren und dort unter Umständen lange warten zu müssen. Wenn die Eltern aber verunsichert sind oder das Kind ausgeprägte Krankheitssymptome hat, dann sollten sie natürlich zum Arzt gehen.

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Katja Pietsch, M. A.

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