Eine von Neun - Geschäfte werden pink.

Der Oktober ist internationaler Brustkrebsmonat. Das Mammazentrum startet erneut gemeinsam mit regionalen Geschäften und Gesundheitseinrichtungen eine Aufklärungskampagne

Zum fünften Mal werden Arztpraxen, Physiotherapien, Apotheken, Sanitätshäuser, Miederwarengeschäfte, Friseursalons und andere öffentliche Orten in Görlitz pink. Seit 2014 organisiert das Mammazentrum Ostsachen des Städtischen Klinikums Görlitz im internationalen Brustkrebsmonat Oktober, dass kräftig rosafarbene Anhänger an Bügeln hängen oder auf dem Ladentisch ausliegen. Auf diesen stehen drei Worte: „Eine von Neun“. Auf der Rückseite des Anhängers steht ein Aufruf: „Nehmen Sie sie selbst in die Hand!“

Statistisch gesehen erkrankt eine von neun Frauen an Brustkrebs. Ein wichtiges Mittel, den Krebs so früh wie möglich zu erkennen, ist die Selbstvorsorge. „Es ist unser Ziel, Frauen für das Thema Selbstvorsorge durch Selbstuntersuchung ihrer Brust und durch Vorsorgeuntersuchungen zu sensibilisieren“, sagt Manuela Böttcher, Koordinatorin des Mammazentrums. Das frühe Erkennen kann entscheidend für den Verlauf und die Heilung des Brustkrebses sein. „Wir konnten in diesem Jahr weit über 1.000 Anhänger verteilen. Danke für die tolle Unterstützung der Geschäfte und Einrichtungen.“

Der Oktober ist internationaler Brustkrebsmonat. Vielerorts werden Projekte und Aktionen durchgeführt, die auf die Erkrankung Brustkrebs hinweisen. Informiert wird über Möglichkeiten der Behandlung und auch über Folgeerkrankungen. Das Mammazentrum steht für Fragen zur Verfügung. „Die seit 2014 immer im Brustkrebsmonat Oktober durchgeführte Kampagne widmet sich der Aufklärung der Erkrankung selbst, der Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen und der Diagnostik und Therapie. Besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem familiären Brustkrebsrisiko. Am 17.10.2018 findet dazu um 17:30 Uhr ein Vortrag im Klinikum statt. Außerdem ist am 17.10.2018 internationaler Bra-Day (internationaler Tag zur Aufklärung über die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion) und so informiert das Mammazentrum auch über die Möglichkeiten hier bei uns in Görlitz.

Kontakt & weitere Informationen:

  • Eine Folgeerkrankung von Brustkrebsoperationen ist das Lymphödem. Am 16. März 2019 ist der 4. Deutsche Lymphtag, der durch den Verein zur Förderung der Lymphödemtherapie e. V. ausgerufen wurde. Das Mammazentrum lädt an diesem Tag zu einer Informationsveranstaltung ein.
  • Ansprechpartnerin: Manuela Böttcher 03581-373203

Fakten zum Mammazentrum Ostsachsen:

  • Leitung: Dr. Steffen Handstein, Chefarzt der Klinik für Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie und Dr. Torsten Nadler, Chefarzt der Frauenklinik.
  • Zum Görlitzer Gesamtkonzept gehört auch die Rekonstruktion – also der Brustwiederaufbau – dazu.
  • Dr. Handstein gehört laut bundesweiter FOCUS-Ärzteliste zu den Top-Ärzten für Brustchirurgie

Das Mammazentrum Ostsachsen wird seit 14 Jahren für seine Qualität ausgezeichnet. Im Mai 2004 war es das erste Brustzentrum in Sachsen und das zweite in den neuen Bundesländern, das sich der Qualitätsüberprüfung durch die Deutsche Krebsgesellschaft stellte

Görlitz, 05.10.2018.

Katja Pietsch, M.A.

Pressesprecherin & Leiterin Unternehmenskommunikation

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