Görlitzer Geriatriezentrum richtet Fortbildung für sächsische Krankenhäuser aus

In dem zertifizierten Lehrgang werden Themen wie Diabetes, Ernährung und Chronische Wunden in der Altersmedizin behandelt.

25 Teilnehmer aus verschiedenen sächsischen Krankenhäusern absolvierten am Mittwoch am Klinikum Görlitz eine Fortbildung im Bereich Altersmedizin (Geriatrie). Sie findet im Rahmen des Basislehrgangs „Zertifiziertes Curriculum Geriatrie (Zercur Geriatrie©)“ statt und wird vom Bundesverband Geriatrie zertifiziert. Das heißt die Durchführung entspricht den bundesweiten Vorgaben inhaltlich, organisatorisch und qualitativ. „Indem wir diese Fortbildung ausrichten unterstreichen wir unsere intensiven Bemühungen im Bereich der Verbesserung der Altersmedizin in der Region“, sagt Dr. Stefan Zeller, Direktor des Görlitzer Geriatriezentrums.

Zielgruppe dieses Lehrganges sind alle Mitglieder des „Therapeutischen Teams“, also Ärzte, Pflegekräfte, Mitarbeitende des Sozialdienstes und der therapeutischen Fachrichtungen. Dieser berufsgruppenübergreifende Ansatz ist ein großes Plus dieser Fortbildung. Die Perspektiven der einzelnen Professionen werden besser verstanden. Die Teamarbeit kann dadurch optimaler gestaltet werden. Dies kommt anschließend direkt der Qualität von Behandlung und Pflege zugute. Mit diesem konsequenten interdisziplinären Teamansatz setzt Zercur Geriatrie© ein wichtiges Zeichen und bildet so die speziellen Anforderungen an das Personal in der Geriatrie in besonderem Maße ab.
Der Basislehrgang umfasst insgesamt 72 Stunden. Er ist modular aufgebaut und beinhaltet einen Hospitationstag in einer klinisch-geriatrischen Einrichtung. Die heutige Fortbildung lehrt das Modul 5, welches sich speziell den Themen chronische Wunden, Diabetes mellitus und Ernährung widmet. Um dem ganzheitlichen Ansatz und Anspruch in der klinischen Geriatrie gerecht zu werden, wurden unter anderem gerontologische, palliativmedizinische und ethische Themen in die Fortbildung integriert.

Görlitz, 25. Oktober 2018

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