Im Mammazentrum Ostsachsen am Städtischen Klinikum Görlitz stimmen die Strukturen und die Qualität

Das Mammazentrum Ostsachsen am Görlitzer Klinikum wurde erneut erfolgreich von OnkoZert re-zertifiziert. Es erfüllt die hohen Anforderungen an die Behandlung von Brusterkrankungen.

Bei der Suche nach dem optimalen Behandlungspartner von Brustkrebs können sich die Patientinnen daran orientieren, ob die Einrichtung zertifiziert ist. Die Deutsche Krebsgesellschaft und die Gesellschaft für Senologie zertifizieren in Deutschland durch ihre Zertifizierungsgesellschaft OnkoZert nach vielen, strengen Vorgaben. Die Zertifizierung ist ein wichtiger Qualitätsindikator für die Betroffenen. Sie bestätigt, dass die hohen Anforderungen an die Behandlung von Brusterkrankungen erfüllt werden.

Das Mammazentrum Ostsachsen am Städtischen Klinikum Görlitzer wurde 2001 gegründet ist seit April 2004 (als erstes Zentrum in Sachsen und zweites in den neuen Bundesländern), lückenlos zertifiziert und erhielt jährlich nach Prüfung durch externe Fachexperten die Bestätigung seiner sehr guten Qualität.

Die hohe Qualität und der ganzheitliche Therapieansatz in Görlitz haben sich herumgesprochen. „Unsere Patientinnen aus dem Landkreis und dem gesamten ostsächsischen Raum profitieren von kurzen diagnostischen und therapeutischen Wegen sowie einem fachübergreifenden Know-how“, sagt Dr. Steffen Handstein. Er ist Chefarzt der Klinik für Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie  und leitet gemeinsam mit Dr. Torsten Nadler, Chefarzt der Frauenklinik, das Mammazentrum.

Steffen Handstein

Dr. Steffen Handstein, Leiter Mammazentrum Ostsachsen

Torsten Nadler

Dr. Torsten Nadler, Leiter Mammazentrum Ostsachsen

Die diesjährigen Prüfer bestätigten nun erneut, dass die vorhandenen Strukturen ausgezeichnet sind. Diese beginnen bereits vor der stationären Versorgung im Krankenhaus. Die Patientinnen werden in einer für sie sehr schwierigen Lebenssituation im Mammazentrum Ostsachsen hervorragend aufgefangen. Neben den tumorentfernenden Operationsmethoden steht den Patientinnen in Görlitz das gesamte Spektrum der plastisch-rekonstruktiven Möglichkeiten zur Verfügung. Die Wiederherstellung der Brustsilhouette wird in den Behandlungsplan, wenn gewünscht, von Beginn an einbezogen.  
In allen Krankheitsphasen können Patientinnen im Mammazentrum Ostsachsen am Städtischen Klinikum behandelt und betreut werden. Die hohe Sozialkompetenz der Mitarbeiterinnen des Case Managements, des Sozialdienstes sowie der Pflegekräfte wurde ebenso bescheinigt wie die sehr gut geregelten Prozesse und die Dokumentation.

Für die gute Behandlung und Begleitung betroffener Frauen und Männer ist ein geschultes und motiviertes Team ebenso wichtig, wie die technischen Voraussetzungen. Die Betreuung während der Diagnostik, des stationären Krankenhausaufenthaltes und auch danach, umfasst auch die enge Zusammenarbeit mit den ambulant tätigen Kolleginnen und Kollegen. Die Fürsorge endet nicht mit einer Untersuchung, der Operation oder dem Entlassbrief, sondern erstreckt sich auch auf viele begleitende Maßnahmen, wie beispielsweise Körperbildarbeit nach der Operation, die Übergabe von Herzkissen, die sowohl als Lagerungshilfe als auch tröstender Begleiter in der Zeit der Krankheitsbewältigung dienen sollen oder die Einladung in eine Selbsthilfegruppe. Es werden Patientinnenveranstaltungen organisiert. z. B. die Mamma-Cafés, der Lymphtag im Rahmen des bundesweiten Lymphtages oder auch die Kosmetikseminare „look good feel better“ über DKMS LIFE für Patientinnen, die durch die Chemotherapie Veränderungen an Haut und Haaren erleiden. Die Frauen lernen mittels einer professionellen Beratung durch eine DKMS-Kosmetikexpertin in Gemeinschaft in kleinen Gruppen mit dem neuen Aussehen umzugehen.

Etwa 70.000 Frauen erkranken jedes Jahr in Deutschland an „Brustkrebs“. Viele Patientinnen können mittlerweile  geheilt werden, wenn sie rechtzeitig und nach den geltenden Leitlinien in einem zertifizierten Behandlungszentrum therapiert werden. Das Mammazentrum am Görlitzer Klinikum vereinigt als einziges Zentrum im Landkreis Görlitz und im Umkreis von mehr als 100 km alle beteiligten Fachbereiche an einem Ort, um die Frauen ganzheitlich zu betreuen: Radiologen, Gynäkologen, Pathologen, Plastische Chirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Physio- und Ergotherapeuten, Pflegekräfte, Psychoonkologen und Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes.

„Wir sind sehr stolz darauf, seit 2004 als Mammazentrum Ostsachsen am Städtischen Klinikum Görlitz ein zertifiziertes Brustkrebszentrum zu sein. Daran haben alle Behandlungspartner und insbesondere auch die Patientinnen, die uns ihr Vertrauen schenken, einen großen Anteil“, sagt Dr. Handstein.

Kontakt:
Manuela Böttcher (Koordinatorin)
Tel:  03581 37-3203
Fax: 03581 37-1339
Mail: mammazentrum@klinikum-goerlitz.de

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Katja Pietsch, M.A.

Pressesprecherin & Leiterin Unternehmenskommunikation

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