Klinik für Neurochirurgie des Klinikums wird 25 Jahre

Die 1994 mit Prof. Dr. Schaps als erstem Chefarzt gegründete Klinik entwickelte sich seither rasant und kontinuierlich. Auf einer Fachtagung anlässlich des Jubiläums diskutieren Experten fachübergreifend Behandlungsstrategien.

Mit einer Fachtagung am 21. September feiert die Klinik für Neurochirurgie am Städtischen Klinikum Görlitz ihr 25-jähriges Bestehen. Experten aus Görlitz, Dresden, Düsseldorf, Sebnitz, Seesen und Rothenburg widmen sich aktuellen diagnostischen und therapeutischen Fragestellungen. Patienten der Neurochirurgie werden für den besten Therapieerfolg fachübergreifend behandelt. Diese Interdisziplinarität spiegelt sich im Tagungsprogramm wieder: Neben Neurochirurgen referieren auch Orthopäden, Internisten, Neurologen und Psychiater. „Die Behandlung neurochirurgischer Erkrankungen war in den letzten Jahren einer großen Wandlung unterworfen“, sagt Chefarzt Dr. Marcus Eif, der seit 2016 die Neurochirurgie im Klinikum leitet. Neben zahlreichen technischen Neuerungen wurden neue Behandlungsstrategien entwickelt, die es zu diskutieren gilt.

Das Team der Görlitzer Klinik für Neurochirurgie behandelt Patienten mit Erkrankungen oder Verletzungen des Gehirns, des Rückenmarks und der peripheren Nerven. Es bietet die gesamte Bandbreite neurochirurgischer Eingriffe an und hat sich insbesondere auf dem Gebiet der degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen (Bandscheibenoperationen/-ersatz) einen überregionalen Namen gemacht. Insgesamt werden in der Neurochirurgie pro Jahr zwischen 800 und 900 Operationen durchgeführt. Die Klinik für Neurochirurgie ist als unverzichtbarer Faktor im Rahmen der Entwicklung und Kompetenz des Traumazentrums, des Schlaganfallzentrums (Stroke Unit) und des Wirbelsäulenzentrums mit dafür verantwortlich, dass Patienten überregional und fachübergreifend am Görlitzer Klinikum behandelt werden können.

Insgesamt kommt die Neurochirurgie des Görlitzer Klinikums Patienten aus einem Einzugsgebiet zugute, das sich von Hoyerswerda bis Zittau, von Görlitz über Bautzen bis Sebnitz und inzwischen auch bis nach Thüringen erstreckt. „Prof. Dr. Schaps, der erste Chefarzt der Klinik, freut sich über die Entwicklung ‚seiner Klinik‘ sehr“, sagt Dr. Peggy Hoche. Sie ist leitende Oberärztin der Klinik und war vom ersten Tag an am Aufbau der Klinik beteiligt. Dr. Hoche war es als Organisatorin neben einem inhaltlich sehr anspruchsvollen Themenspektrum der Jubiläumstagung wichtig, den auswärtigen Referenten und Tagungsteilnehmern zu zeigen, wie gut es sich in der kulturgeschichtlich interessanten Stadt Görlitz Leben und Arbeiten lässt. „Zwischen Fachtagung und Abendveranstaltung wird es einen geführten Spaziergang durch Görlitz mit Besuch der Ausstellung zur Bewerbung um den UNESCO Welterbetitel geben.“

Görlitz, 19. September 2019

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