Klinikum Görlitz investiert in Spitzentechnologie

Die Digitalisierung des Magnetresonanztomografen bringt Vorteile und Erleichterungen für Patienten und Mitarbeiter.

Das Klinikum hat in den vergangenen Wochen seinen Magnetresonanztomografen von analoger auf digitale Technik umgerüstet und nun in Betrieb genommen. Bei dieser Optimierung blieb der Magnet als größtes und schwerstes Teil erhalten, während die digitale Technologie darum gebaut wurde. Ähnlich der Umstellung von analogem auf digitales Fernsehen ermöglicht das Upgrade schärfere und qualitativ hochwertigere Bilder, die noch dazu schneller als bisher angefertigt werden können. Die Bildschärfe und -qualität verbessern die Zuverlässigkeit der Diagnosen.

Ein Magnetresonanztomograf steht in einem Raum.

Der digitalisierte Magnetresonanztomograf des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie im Klinikum Görlitz.

Für die Patienten erhöht sich darüber hinaus der Komfort. Die zum Teil verkürzte Dauer trägt zum Wohlbefinden des Patienten bei. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie (IdiR) profitieren von der Digitalisierung. Es ist für sie einfacher, die Patienten in die entsprechende Position für die Untersuchung zu bringen. Über das benutzerfreundliche Bedienprogramm freut sich das Team ebenso.

In die Optimierung investierte das Klinikum ca. 800.000 Euro – das ist nicht wenig, aber eine Neuanschaffung eines kompletten Gerätes wäre sowohl finanziell als auch baulich mit deutlich mehr Aufwand verbunden gewesen. Es mussten keine komplizierten baulichen Maßnahmen, bei denen gegebenenfalls Wände geöffnet oder umgebaut werden müssen, bzw. teure Hebetechnik gemietet werden. Dadurch war die Modernisierung innerhalb kürzester Zeit möglich.

Die digitale Technik ermöglicht weitere Aktualisierungen ohne großen Aufwand. Komplizierte bauliche Maßnahmen sind nicht notwendig. Die Patientenversorgung war auch während der Modernisierung gesichert. Das Klinikum mietete einen mobilen MRT in einem LKW-Trailer dafür an.

Görlitz, 03. Januar 2020

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Katja Pietsch, M. A.

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