Klinikum Görlitz reagiert auf Grippewelle

Eine steigende Zahl an Grippefällen unter den Patienten und ein hoher Krankenstand beim Personal machen eine Leistungseinschränkung notwendig, um die Notfallversorgung für die Region in vollem Umfang zu sichern.

Innerhalb einer Woche hat sich die Zahl der Influenza-Erkrankungen in Deutschland laut Robert-Koch-Institut mehr als verdoppelt. Das Städtische Klinikum Görlitz ist ebenfalls davon betroffen. „Innerhalb weniger Tage verzeichnen wir eine steigende Zahl bestätigter Influenza-Fälle unter den Patienten sowie einen hohen Krankenstand beim Personal“, sagt der Kaufmännische Direktor des Klinikums, Thomas Lieberwirth.

Das Klinikum hat deshalb verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Patienten und das Personal zu schützen und damit die Notfallversorgung für die Menschen in der Region in vollem Umfang aufrecht zu erhalten. So werden auf verschiedenen Stationen vorerst nur eingeschränkt geplante Patienten aufgenommen. Die davon betroffenen Patienten werden rechtzeitig darüber informiert. „Wir rechnen angesichts der steigenden Influenza-Fälle in der Region mit weiteren Grippepatienten“, so Dr. Eric Hempel, Medizinischer Direktor. Hierfür braucht das Klinikum Kapazitäten. „Deshalb müssen in dieser besonderen Situation leider einige geplante Operationen und Eingriffe verschoben und Patienten, die nicht zwingend stationär bleiben müssen, vorerst nach Hause entlassen werden.“

Da auch eine große Anzahl an Mitarbeitern erkrankt ist, werden zudem die Dienste für die kommenden Tage entsprechend organisiert. „Wir aktivieren alle Ressourcen, die wir haben und das geht weit über das übliche Maß hinaus“, sagt Pflegedirektorin Birgit Bieder. Das Klinikum hat zudem umfassende zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeleitet. Die Besucher und Angehörigen werden gebeten, sich wie das Personal beim Betreten und Verlassen der Zimmer die Hände zu desinfizieren. Sollte es möglich sein, hilft es auch, die Besuche einzuschränken. Eine Grippeschutzimpfung ist auch jetzt noch sinnvoll!


01.02.2018

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