Neuer Psychiatrie Chefarzt im Klinikum

Dr. Dirk Schmoll tritt die Nachfolge von Dr. Thomas Reuster an. Der Facharzt für Psychiatrie ist begeistert von Görlitz und freut sich über den Beginn in einer gut aufgestellten Klinik.

Dr. Dirk Schmoll leitet seit 1. Januar 2021 die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Städtischen Klinikums Görlitz. Die Diagnostik und Therapie von Suchterkrankungen sowie von affektiven Störungen (Depressionen und bipolare Störungen) gehören zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten. Große Kompetenz bringt er auf den Gebieten der Akutpsychiatrie und der Gerontopsychiatrie, also der Behandlung von älteren Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen, mit.

Dr. Schmoll ist 1959 in Wiesbaden geboren und wuchs in Sankt Augustin bei Bonn auf. Er studierte dort sowie in Marburg und München Medizin. Die psychiatrische Fachausbildung absolvierte er in Marburg und Frankfurt/Main. Dr. Schmoll ist verheiratet, Vater von vier Kindern und lebt seit 1994 in Berlin. Dort war er zuletzt in der Psychiatrie der Schlosspark Klinik als leitender Oberarzt tätig.

Nach Görlitz zieht ihn zum einen die anspruchsvolle Aufgabe, eine Klinik zu leiten: „Nach vielen Jahren als leitender Oberarzt wuchs in mir der Wunsch, eine Abteilung zu führen.“ Wichtig dabei ist ihm, in einem Allgemeinkrankenhaus zu arbeiten, in dem die psychiatrischen und somatischen (den Körper betreffend) Fachabteilungen eng zusammenarbeiten. Das ist im Görlitzer Klinikum mit seinen 17 Kliniken und verschiedenen Zentren gegeben. Nicht nur das fachübergreifende Leistungsspektrum des Schwerpunktkrankenhauses sondern auch die bauliche Struktur begeistert den neuen Psychiatrie-Chefarzt. „Zudem hat die psychiatrische Abteilung dank meines Vorgängers Herrn Dr. Reuster und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen guten Ruf.“

Auf Dr. Schmoll warten in Görlitz vor allem viele Patientinnen und Patienten, die an Sucht oder – Demografie bedingt – an alterspsychiatrischen Erkrankungen leiden. „Die Klinik ist hervorragend aufgestellt. Die vorhandene Schwerpunktbildung der vier Stationen erscheint mir inhaltlich sinnvoll. Ebenso bin ich froh über die attraktive Tagesklinik.“ Dr. Schmoll könnte sich vorstellen, das Angebot an Kreativtherapien auszubauen. „Gerade auch ältere Menschen mit nachlassender Gedächtnis- und Konzentrationsleistung sind z.B. über einen musik- oder kunsttherapeutischen Zugang gut zu erreichen. Daher könnte dies eine wirksame Ergänzung zu übungsorientierten Verfahren sein. Auch die Unterstützung von Angehörigen ist mir wichtig.“

Hintergrund

In der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Görlitzer Klinikums werden Patient:innen mit allen psychischen Erkrankungen und Krisenzuständen betreut. Behandlungsziele sind Kontaktaufbau, Tagesstrukturierung, Rückfallprophylaxe und natürlich Besserung, Bewältigung und Heilung. Die Klinik verfügt über 4 Stationen mit jeweils speziellem Profil sowie eine Tagesklinik und eine Institutsambulanz. Mehr Infos: psychiatrie.klinikum-goerlitz.de

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Katja Pietsch, M. A.

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