Neues Design sorgt für bessere Orientierung

Das Klinikum hat die Stationen im A-Haus renoviert. Farbkonzept, Bildgestaltung und weitere Elemente dienen dem Wohlfühlen, der Orientierung und der Patientensicherheit.

Görlitz, 28.10.2020. Das Städtische Klinikum Görlitz hat in den vergangenen Monaten die Stationen des A-Gebäudes umfangreich renoviert. Für insgesamt 100.000 Euro wurden Flure, Patientenzimmer und Aufenthaltsräume gemalert und Bodenbeläge zum Teil erneuert. Die Stationen sind nun in unterschiedlichen Farbtönen gestaltet. Dies trägt neben einer angenehmen Atmosphäre dazu bei, dass sich die Patient:innen besser orientieren können.

Der besseren Orientierung dient auch die Ausgestaltung der Patientenzimmer und Türen mit einem individuellen Bild. Dabei findet sich dasselbe Motiv aus dem Patientenzimmer noch einmal auf der jeweiligen Patientenzimmertür wieder. Diese Gestaltungsidee wurde bereits im Januar 2018 in einem ersten Projekt auf der Neurologischen Station B3 umgesetzt. Es fand so großen Anklang, dass nun auch die Zimmer der anderen Stationen mit über 90 Bildern und Türfolien gestaltet wurden. Die Pflegefachkräfte brachten bei der Farbwahl und der Auswahl der Motive ihre Wünsche und Vorstellungen ein. So ist zum Beispiel die Station A1 mit Landschaftsbildern, die AII2 mit Tiermotiven und die AII6 mit Blüten und floralen Motiven ausgestattet. Das unterstützt das Zurechtfinden im Krankenhaus. Für die Orientierung sind zudem eine gute Beleuchtung auf den Fluren sowie eine Ausschilderung in Sichthöhe entscheidend. Dies steigert die Patientensicherheit und senkt das Sturzrisiko. Zudem setzen in den Sanitärbereichen farbige Fliesen und Stützklappgriffe neben Waschbecken und Toilette Akzente. So wird vermieden, dass Wände, Böden und Armaturen bei Patient:innen mit kognitiven Einschränkungen verschwimmen und ineinander übergehen. Mit den umfangreichen Renovierungen trägt das Klinikum auch seiner Ausrichtung als demenzsensibles Krankenhaus Rechnung.

Neben den optischen Orientierungshilfen kommen auch immer öfter Hilfen für eine zeitliche Orientierung zum Einsatz. So sind in den ersten Patientenzimmern gut lesbare Uhren und Dauerkalender montiert. Sie helfen den Patient:innen bei einer Verschiebung des Tag-Nacht-Rhythmus, beispielsweise nach einer Operation mit Narkose, sich im Jahr, der Woche, dem Wochentag sowie der Tageszeit zu Recht zu finden. 

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