HNO und Zahnärzte wollen Krebsbehandlung verbessern

Am 30. Januar lädt die Görlitzer HNO-Klinik zu einer gemeinsamen Fortbildung ein. Thema: Erkennen und Behandeln von Krebserkrankungen der Mundhöhle und des Rachens.

Zahnärzte gehen in ihrer täglichen Arbeit den Ursachen für Beschwerden von Mund und Kiefer auf den Grund. Nicht selten stehen diese in enger Verbindung mit der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Zum Beispiel bei Krebserkrankungen in der Mundhöhle und des Rachens. „Hier ist es wichtig, dass Zahn- und HNO-Ärzte zusammenarbeiten, um diese Erkrankungen früher erkennen und behandeln zu können“, sagt Dr. Axel Geide, Chefarzt der HNO-Klinik des Klinikums. Deshalb gibt es dazu eine gemeinsame Fortbildung am 30.1., 17 Uhr, im Klinikum, die sich an alle HNO und Zahnärzte richtet.

Dr. med. Axel Geide

Dr. Geide stellt die Möglichkeiten und das Klinik-Konzept zur Krebstherapie vor. Sein Kollege, Oberarzt Dr. Uwe Strahler, spricht über die chirurgische Therapie von Kopf-Hals-Karzinomen. Dr. Rüdiger Karbaum, Chefarzt der Klinik für Onkologie, Hämatologie, Strahlentherapie und Palliativmedizin, gibt den Teilnehmern Informationen zur Radiochemotherapie. Über die Zahnsanierung vor der Strahlentherapie gibt Dr. Uwe Frenzel, niedergelassener Zahnarzt in Görlitz, Auskunft.

Die HNO-Klinik des Städtischen Klinikums wurde vor mehr als 70 Jahren gegründet. Jährlich werden mehr als 1.100 Patienten stationär behandelt. Davon Im Jahr 2018 162 Patienten mit bösartigen Kopf-Hals-Tumoren. Viele dieser Patienten wurden operiert und anschließend in der Klinik für Onkologie, Hämatologie, Strahlentherapie und Palliativmedizin nachbehandelt.

Informationen und Anmeldung: 03581 371931