"Trockenes Auge" kann die Hornhaut schädigen

Am 03. April ist die Therapie von trockenen Augen Thema im Städtischen Klinikum Görlitz. Chefarzt Igor Prusiecki stellt Behandlungsansätze vor.

Wer trockene Augen hat, klagt häufig über ein Fremdkörpergefühl. Die Augen können gerötet sein, jucken oder brennen. Dies ist nicht nur unangenehm sondern kann unbehandelt auch zu größeren Problemen oder sogar Schädigungen führen.
Trockene Augen entstehen, wenn zu wenig Tränenflüssigkeit produziert wird oder ihre Zusammensetzung nicht optimal ist. „Schätzungen zufolge leiden etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland daran“, sagt Igor Prusiecki, Chefarzt der Augenklinik im Städtischen Klinikum Görlitz.
Häufig sind ältere Menschen betroffen. Aber auch Personen, die lange am Bildschirm arbeiten und dabei nur wenig blinzeln können an trockenen Augen leiden. Klimaanlagen, das Tragen von Kontaktlinsen sowie andere Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes zählen ebenfalls zu möglichen Ursachen. Eine Therapie mit künstlichen Tränen kann Linderung verschaffen. Trockene Augen sind jedoch nicht nur eine Störung der Befindlichkeit. Sie können zu Schäden an der Hornhaut bis hin zur Bildung von Geschwüren führen.

 

Igor Prusiecki

Mehr darüber erfahren Sie am 03. April um 17:30 Uhr beim Vortrag im Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums. Der Eintritt ist frei.