Görlitz, 09.09.2025. Das Städtische Klinikum Görlitz eröffnet eine neue Dauerausstellung mit Fotografien von Christiane und Stefan Dumke. Unter dem Titel „Fokus Interaktion“ zeigen die Bilder eindrücklich, wie Menschen mit Demenz im Alltag in Beziehung treten – mit Angehörigen, Pflegekräften und ihrer Umwelt.
Die Ausstellung knüpft an das Motto des Welt-Alzheimertages 2025 „Demenz – Mensch sein und bleiben“ an. Sie macht sichtbar, dass auch unter den Bedingungen einer Demenzerkrankung Begegnung, Nähe und Vertrauen möglich sind.
Christiane Dumke, Diplom-Pflegewirtin, Case Managerin und Musikgeragogin[1], entwickelte das Fotoprojekt gemeinsam mit ihrem Mann Stefan Dumke, der die fotografische Umsetzung übernahm. Grundlage war das Konzept der „Positiven Interaktionen“ nach Tom Kitwood, das in der personzentrierten Demenzpflege eine zentrale Rolle spielt.
Die Fotografien entstanden 2020–2021 in Görlitz im Rahmen von Pflege- und Betreuungssituationen, in enger Zusammenarbeit mit Menschen mit Demenz sowie Mitarbeitenden aus Pflege, sozialer Betreuung und Ergotherapie. Sie laden Betrachterinnen und Betrachter ein, genauer hinzusehen: Wo entstehen im Alltag Momente von Beziehung, Zuwendung und Kommunikation? Und wie können sie gestärkt werden?
Eröffnung:
Die Ausstellung wird am 17. September 2025, 15:00 Uhr, im Foyer des ehemaligen Haupteingangs (Haus K) eröffnet. Nach einem musikalischen Auftakt sprechen die Koordinatorin für Delir & Demenz des Klinikums, Mechthild Guthke, sowie die Künstlerin Christiane Dumke über die Entstehung des Projekts. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Gespräch bei einem kleinen Empfang.
Die Fotografien bleiben dauerhaft im Klinikum ausgestellt und sind für Patient:innen, Angehörige, Mitarbeitende und Besucher:innen zugänglich.
[1] Musikgeragogik ist die wissenschaftlich fundierte musikalische Bildungs- und Betreuungspraxis mit älteren Menschen. Sie nutzt Musik als Mittel, um Erinnerungen zu wecken, Kommunikation zu fördern und Lebensqualität im Alter – besonders bei Menschen mit Demenz – zu unterstützen.
Wenn ein Elternteil psychisch erkrankt ist, betrifft das immer die ganze Familie. Kinder spüren sehr genau, wenn es den Eltern nicht gut geht. Oft wollen Mütter und Väter ihre Kinder schützen und sprechen nicht über die Erkrankung. Doch Schweigen schafft Unsicherheit und kann Schuldgefühle oder Ängste bei Kindern verstärken.
Am 17. September 2025 lädt das Städtische Klinikum Görlitz um 17:30 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Psychische Erkrankungen von Eltern – Wie sage ich es meinem Kind?“ ein. Referentin Antje Mimz, Diplomsozialarbeiterin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, legt den Schwerpunkt auf eine kindgerechte Aufklärung: Welche Informationen sollten Kinder erhalten? Wie gelingt ein altersgerechtes Gespräch? Welche Fragen bewegen Kinder – auch unausgesprochen – besonders häufig? Und welche Hilfen sind in Krisensituationen wichtig?
Der Vortrag, der auch die stationäre/ambulante Eltern-Infogruppe des Klinikums vorstellt, richtet sich nicht nur an betroffene Eltern, sondern ausdrücklich auch an Angehörige und Fachkräfte, die mit Kindern im Kontakt sind – etwa in Schulen, Kindergärten, Beratungsstellen oder im Gesundheitswesen.
📍 Ort: Konferenzzentrum des Klinikums Görlitz, Girbigsdorfer Str. 1 – 3, 02826 Görlitz⏰ Zeit: 17:30📅 Datum: 17. September 2025
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kliniken & Institute Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A5 Patienteneinweisung/ Case Management Gefäßchirurgie - Bis in die kleinste Ader Medizinische Kompetenzzentren Anästhesie und Intensivtherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Intensivmedizinisches Zentrum (IMZ) der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie Patienteneinweisung/ Case Management Delir Medizinische Kompetenzzentren Augenheilkunde Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station AII6 Patienteneinweisung/ Case Management Frauenklinik Team Gynäkologie Geburtshilfe Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen C2b, C3 und C2a Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station AII4 Patienteneinweisung/ Case Management Hautklinik Leistungsspektrum Ansprechpartner Stationen AII6, AII4 und C3 Patienteneinweisung/ Case Management Innere Medizin I (Kardiologie, Nephrologie, ITS) Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen B1, B2a und IMZ Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Innere Medizin II + Geriatrie Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Station G1, G2, G3 und A1 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Delir Innere Medizin III + Strahlentherapie Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen B2b, D2 und C3 Patienteneinweisung/ Case Management Patienteninformationen zur Krebstherapie Tumorboards Kinder- und Jugendmedizin Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen C1 und C2a Medizinische Kompetenzzentren Facharzt-fuer-Kinder-und-Jugendmedizin Schnullerbaum Neurochirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Neuromodulation / Rückenmarkstimulation (SCS) und Medikamentenpumpen Station AII4 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Neurologie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden MS Schwerpunktzentrum Schlaganfall (Stroke Unit) Stationen B1N und B3 Patienteneinweisung/ Case Management Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station C3 Patienteneinweisung/ Case Management Lymphödem und Lipodystrophie Medizinische Kompetenzzentren Psychiatrie und Psychotherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen P1a, P1b, P2a, P2b und P3 Medizinische Kompetenzzentren Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station M2 Medizinische Kompetenzzentren Unfallchirurgie und Orthopädie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A1 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Urologie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A3 Patienteneinweisung/ Case Management Tumorboard Medizinische Kompetenzzentren Institut für diagnostische & interventionelle Radiologie Leistungsspektrum Ansprechpartner Institut für Pathologie Leistungsspektrum Ansprechpartner Interdisziplinäre Notaufnahme Krankenhausapotheke Leistungsspektrum Abteilungen Historie Pflegedienst Pflegemanagement Pflegeleitbild Stationen im Klinikum Görlitz Praxisanleiter Mit Demenz im Krankenhaus Aromapflege Wund- und Dekubitusmanagement Sozialdienst Medizinische Zentren Frauen-Mutter-Kindzentrum Leistungsspektrum Gefäßzentrum Geriatriezentrum - Zentrum für Altersmedizin Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Geriatrie-Netzwerk Ostsachsen Interdisziplinäres Beckenbodenzentrum Intensivmedizinisches Zentrum Lungennetzwerk Mammazentrum Ostsachsen Aktuelles Ansprechpartner & Sprechstunden Lymphödem und Lipodystrophie Leistungsspektrum Perinataler Schwerpunkt Leistungsspektrum Sozialpädiatrisches Zentrum Leistungsspektrum Regionales Unfallzentrum Leistungsspektrum Wirbelsäulenzentrum Leistungsspektrum Zentrum für Innere Medizin Zentrum für Seelische Gesundheit Leistungsspektrum Case Management Sprechstunden Startseite Unsere Leistungen Kliniken & Institute Neurochirurgie Neuromodulation / Rückenmarkstimulation (SCS) und Medikamentenpumpen Neuromodulation / Rückenmarkstimulation (SCS) und Medikamentenpumpen Moderne Schmerztherapie in der Görlitzer Neurochirurgie Chronische Schmerzen oder ausgeprägte Spastik schränken das Leben oft stark ein – besonders dann, wenn Medikamente oder Operationen nicht ausreichend helfen. Die Neuromodulation ist eine Form der Schmerztherapie , bei denen die Aktivität von Nervenzellen gezielt beeinflusst wird – entweder durch elektrische Impulse oder durch die gezielte Medikamentengabe über eine Pumpe . In der Klinik für Neurochirurgie am Städtischen Klinikum Görlitz bieten wir zwei etablierte Verfahren an, die Schmerzen und Spastik wirksam lindern können: Neuromodulation durch Rückenmarkstimulation (Spinal Cord Stimulation, SCS) Neuromodulation durch Medikamentenpumpen I. Neuromodulation durch Rückenmarkstimulation (SCS) Was ist das? Bei der Rückenmarkstimulation (Spinal Cord Stimulation, SCS) werden feine Elektroden in der Nähe des Rückenmarks platziert. Über diese Elektroden gibt ein kleines implantiertes Gerät (ähnlich einem Herzschrittmacher) elektrische Impulse ab. Diese verändern die Schmerzwahrnehmung im Nervensystem, sodass Betroffene deutlich weniger Schmerzen verspüren. Wann kommt die Rückenmarkstimulation zum Einsatz? chronische Rückenschmerzen nach Operationen Nervenschmerzen in Armen oder Beinen (neuropathische Schmerzen) Schmerzen nach Verletzungen Schmerzen bei Durchblutungsstörungen Vorteile Schmerzlinderung ohne starke Medikamente Verbesserung von Beweglichkeit und Lebensqualität Reversibles Verfahren – Gerät kann abgeschaltet oder entfernt werden II. Neuromodulation durch Medikamentenpumpen Was ist das? Eine Medikamentenpumpe ist ein kleines Implantat, das Medikamente (z. B. Morphin gegen Schmerzen oder Baclofen gegen Spastik) kontinuierlich und in sehr geringer Dosis direkt in das Nervenwasser (Liquorraum) abgibt. Wann kommt eine Medikamentenpumpe zum Einsatz? chronische Schmerzen, die auf andere Therapien nicht ausreichend ansprechen Tumorschmerzen, Nervenschmerzen schwere Spastik, z. B. bei Multipler Sklerose, Querschnittslähmung oder nach Hirnschädigungen Vorteile deutlich geringere Nebenwirkungen als bei Tabletten oder Infusionen gleichmäßige, zuverlässige Wirkung individuell einstellbare Dosierung spürbare Verbesserung von Schmerzen und Spastik FAQ Übernimmt die Krankenkasse die Kosten? Ja, sowohl Rückenmarkstimulation als auch Medikamentenpumpen sind anerkannte Verfahren. Die Kosten werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Wie lange dauert der Eingriff? Rückenmarkstimulation (SCS) Testphase (Elektrodeneinlage): ca. 30–60 Minuten Dauerimplantation (Stimulator): ca. 1–2 Stunden in der Regel wenige Tage stationär Medikamentenpumpe (intrathekal) Implantation der Pumpe: ca. 1–2 Stunden ebenfalls kurzer stationärer Aufenthalt (meist 3–5 Tage, inkl. Einstellung und Nachsorge) Ist die Methode sicher? Beide Eingriffe sind Routineverfahren. Risiken und mögliche Nebenwirkungen werden vorab ausführlich mit Ihnen besprochen. Wie lange halten die Geräte? Stimulatoren: Batterielaufzeit mehrere Jahre, Austausch möglich. Pumpen: regelmäßiges Nachfüllen und bei Bedarf Austausch des Reservoirs. Kann ich das Gerät selbst steuern? Rückenmarkstimulation: Ja, mit einer Fernbedienung. Pumpen: Nein, die Einstellungen nimmt das Ärzteteam vor. Kontakt Heike Rücker Case Managerin Klinik für Neurochirurgie Zertifizierte Case Managerin nach DGCC KIM: neurochirurgie@klinikum-goerlitz.kim.telematik (nur für ärztliche Kolleg:innen) Telefon +49 3581 37-1876 Fax +49 3581 37-1877 E-Mail-Adresse E-Mail
Görlitz, 25.08.2025. Prof. Dr. med. Stefan Zeller, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II + Geriatrie am Städtischen Klinikum Görlitz, ist erneut zum Vorstandsvorsitzenden des Landesverbands Geriatrie Sachsen gewählt worden.
Seit 2020 steht Prof. Zeller an der Spitze des Verbands, in dem sich mehr als 20 stationäre geriatrische Einrichtungen im Freistaat zusammengeschlossen haben. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen gegenüber Politik, Kassen und Ärztekammer und setzt sich zugleich für hohe Versorgungsstandards ein. Dazu gehören Zertifizierungen und gemeinsame Fortbildungen. „Die geriatrische Versorgung älterer Menschen in Sachsen nachhaltig verbessern – das bleibt mein Ziel. Der Austausch der Einrichtungen, die Vernetzung mit den Kostenträgern sowie die Förderung hoher Qualitätsstandards sind dafür zentrale Bausteine“, betont Prof. Zeller.
Prof. Zeller ist Facharzt für Innere Medizin sowie Geriater mit Zusatzqualifikationen in Angiologie, Diabetologie und Hypertensiologie. Seit 24 Jahren arbeitet er am Klinikum Görlitz und hat den Bereich der Akutgeriatrie maßgeblich aufgebaut und geprägt. Seit 2018 leitet er als Chefarzt die Klinik für Innere Medizin II + Geriatrie und das Zentrum für Innere Medizin und gestaltet die Entwicklung der Altersmedizin in der Region entscheidend mit. Seit dem 1. April 2025 ist er zudem – im Rahmen eines rotierenden Verfahrens – medizinischer Direktor des Klinikums Görlitz. In dieser Funktion stärkt er die medizinische Behandlungsqualität und optimiert klinische Abläufe.
Hintergrund: Die Geriatrie widmet sich der Behandlung hochbetagter Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen. Das Städtische Klinikum Görlitz setzt seit über zwei Jahrzehnten einen Schwerpunkt in diesem Bereich und gilt heute als regionales Kompetenzzentrum der Altersmedizin.
Görlitz, 22.08.2025. Die Traumaambulanz am Klinikum Görlitz möchte Gewaltbetroffene künftig auch mit einem Gruppenangebot unterstützen. Ziel ist es, Menschen nach grenzüberschreitenden, gewalttätigen Beziehungserfahrungen oder körperlichen Übergriffen zu unterstützen, ihnen frühzeitig Stabilität zu geben, einen Raum zum gegenseitigen Austausch zu schaffen und die Zeit bis zur Einzeltherapie zu überbrücken.
Seit der Eröffnung im Januar 2024 haben mehr als 35 Menschen – überwiegend Frauen, aber auch Männer – ein Erstgespräch in der Ambulanz wahrgenommen. Die Betroffenen kommen aus dem gesamten Landkreis Görlitz und angrenzenden Regionen. Viele haben psychische Gewalt in engen sozialen Beziehungen erlebt – häufig in sogenannten narzisstisch-toxischen Partnerschaften, bei denen u.a. fortgesetzte, teilweise subtile Manipulation, Abwertung und Kontrolle tiefe seelische Spuren hinterlassen. Um die Patient:innen kümmern sich inzwischen drei ausgebildete Therapeutinnen.
„Psychische Gewalt wird oft unterschätzt – dabei kann sie genauso verletzen wie körperliche Gewalt. Viele Betroffene aus narzisstisch-toxischen Beziehungen berichten, dass es lange dauert, bis sie überhaupt erkennen, was ihnen passiert ist. In der Gruppe können sie erleben: Ich bin nicht allein, andere verstehen, was ich durchgemacht habe“, sagt Katharina Möbius, Psychologische Psychotherapeutin und Leiterin der Traumaambulanz.
Die Traumaambulanz wurde am 1. Januar 2024 als Teil der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie gegründet und ist im sachsenweiten Kompetenzzentrum für Traumaambulanzen registriert. Sie bietet im Rahmen des Sozialen Entschädigungsrechts (SER) bis zu 15 Therapiestunden an, um Gewaltbetroffenen schnell und unbürokratisch psychologische und psychotherapeutische Unterstützung zukommen zu lassen und chronische Verläufe zu verhindern.
Während Erstgespräche weiterhin zeitnah angeboten werden können, besteht für die anschließende Behandlung jedoch meist eine mehrmonatige Wartezeit. Das geplante Gruppenangebot soll diese Zeit sinnvoll überbrücken. Im Mittelpunkt stehen Techniken zur Stabilisierung, Wissensvermittlung und der Austausch untereinander. „Es geht darum, Ressourcen zu stärken und wieder Vertrauen in sich selbst zu finden. Für viele ist es ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg in die weitere Behandlung“, sagt Sina Ulrich, Leitende Oberärztin der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie.
Das Angebot der Traumaambulanz richtet sich an Erwachsene. Die telefonische Erreichbarkeit besteht montags bis freitags, 8–12 Uhr und 13–14:30 Uhr unter 03581 37-1964. Auch eine Kontaktaufnahme per E-Mail ist jederzeit möglich: traumaambulanz@klinikum-goerlitz.de. Fahrtkosten können vom Kommunalen Sozialverband Sachsen übernommen werden.
INFO: Was sind narzisstisch-toxische Beziehungen?In narzisstisch-toxischen Partnerschaften erleben Betroffene häufig ein Muster aus Idealisierung, Abwertung und Kontrolle. Psychische Gewalt zeigt sich dabei z. B. in ständiger Kritik, Manipulation, Schuldzuweisungen und -umkehr oder Drohungen, Liebesentzug. Körperliche und sexualisierte Gewalt treten ebenso wie soziale und finanzielle Gewalt gehäuft auf. Langfristig kann dies zu Angststörungen, Depressionen oder posttraumatischen Belastungssymptomen führen. Hilfe bietet die Traumaambulanz durch Einzel- und künftig auch Gruppentherapie – anonym und vertraulich.
Hinweis: Für Fragen rund um Trennung, Jugendamt oder rechtliche Unterstützung sind die Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt (IKS) in Löbau oder die Opferhilfe wichtige erste Anlaufstellen. Die Traumaambulanz ergänzt dieses Angebot, indem sie sich auf die psychotherapeutische Verarbeitung und Stabilisierung konzentriert.
Görlitz, 21.08.2025. Inspiriert von dem Ausspruch von Lyonel Feininger: „Kunst ist kein Luxus, sondern Notwendigkeit“ zeigen 12 Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer aus dem Ölmalkurs um Ildikó Mathefi Augenblicke auf Leinwand, die berührten, bewegten oder neue Perspektiven eröffneten. Die Ausstellenden fanden sich vor vielen Jahren im Ölmalkurs der Volkshochschule, unter Anleitung von Udo Mätzig, zusammen. Heute leitet den ambitionierten Kurs die Künstlerin Ildikó Mathefi.
Die Ausstellung vereint unterschiedliche Handschriften und Ausdrucksformen. Mit Leinwand, Farbe und Spachtel verleihen die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer ihren Erlebnissen und Gedanken Gestalt und beweisen, wie vielfältig und kraftvoll Kunst als Sprache sein kann – auch jenseits von Worten.
Ziel der Ausstellung ist es, Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher zu bereichern: sei es durch kleine Momente der Freude, durch Ablenkung vom Alltag oder durch die Einladung, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
Die Ausstellung kann bis Mitte Oktober 2025 im in der Magistrale des Städtischen Klinikums Görlitz besichtigt werden.
Görlitz, 19.08.2025. Der Neubau des Geriatrischen Zentrums am Städtischen Klinikum Görlitz nimmt Gestalt an. Die Rohbauarbeiten verlaufen planmäßig und liegen im vorgesehenen Zeitrahmen. Im Haupttrakt ist das Erdgeschoss bereits fertiggestellt, das erste Obergeschoss wächst. An den beiden Seitenflügeln laufen die Arbeiten an den Fundamenten. Die Entwässerungssysteme sind weitgehend eingebaut, im Kellerbereich erfolgen derzeit die Gebäudehinterfüllungen. Auch die provisorischen Sicherungswände können Schritt für Schritt zurückgebaut werden.
„Wir freuen uns über den reibungslosen Fortschritt. Der Neubau ist ein wichtiger Schritt für die geriatrische Versorgung in der Region“, sagt Ines Hofmann, Geschäftsführerin des Klinikums. Prof. Dr. med. Stefan Zeller, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II und Geriatrie, ergänzt: „Die individuelle Versorgung unserer hochbetagten Patientinnen und Patienten ist uns schon heute ein zentrales Anliegen. Mit dem neuen Zentrum können wir dies künftig noch besser, individueller und vor allem wohnortnah umsetzen.“
Der Rohbau soll im Mai 2026 abgeschlossen sein. Die Gesamtfertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen. Dann bietet das neue Zentrum deutlich mehr Raum: 60 stationäre Betten statt bisher 40, 20 Plätze in der Tagesklinik sowie barrierefreie Therapiebereiche und moderne Diagnostik. Bereits heute betreut das geriatrische Team am Klinikum jedes Jahr mehr als 1.100 Patientinnen und Patienten stationär und tagesklinisch. Die Baukosten belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro, wovon der Freistaat Sachsen über 23,5 Millionen Euro fördert.
Mit dem Neubau schafft das Klinikum zeitgemäße Bedingungen für ältere Menschen in Görlitz und der Region – wohnortnah, gut erreichbar und medizinisch auf dem neuesten Stand.
Hintergrund:
Der Neubau entsteht am ehemaligen Standort der Kinderklinik (Haus H), in direkter Nähe zum Zentralbau und zur Psychiatrie. Damit ist eine enge Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen gesichert. Es entsteht ein kompakter U-förmiger Bau mit einem Haupttrakt und zwei Seitenflügeln. Die Architektur setzt auf klare Linien, viel Tageslicht sowie eine warme und freundliche Gestaltung – ohne klinisch wirkende Atmosphäre. Im Erdgeschoss sind Foyer, Anmeldung, Tagesklinik mit 20 Plätzen sowie Physio- und Ergotherapiebereiche vorgesehen. In den oberen Etagen entstehen zwei Pflegestationen mit insgesamt 60 Betten sowie Räume für Diagnostik, Behandlung und Therapie. Weitere Funktionsbereiche, Technikräume und ein Abschiedsraum ergänzen das Gebäude. Das neue Geriatrische Zentrum wird vollständig barrierefrei gestaltet – mit elektrischen Türen, Aufzügen, breiten Fluren und speziellen Stellplätzen.
Kliniken & Institute Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A5 Patienteneinweisung/ Case Management Gefäßchirurgie - Bis in die kleinste Ader Medizinische Kompetenzzentren Anästhesie und Intensivtherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Intensivmedizinisches Zentrum (IMZ) der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie Patienteneinweisung/ Case Management Delir Medizinische Kompetenzzentren Augenheilkunde Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station AII6 Patienteneinweisung/ Case Management Frauenklinik Team Gynäkologie Geburtshilfe Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen C2b, C3 und C2a Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station AII4 Patienteneinweisung/ Case Management Hautklinik Leistungsspektrum Ansprechpartner Stationen AII6, AII4 und C3 Patienteneinweisung/ Case Management Innere Medizin I (Kardiologie, Nephrologie, ITS) Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen B1, B2a und IMZ Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Innere Medizin II + Geriatrie Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Station G1, G2, G3 und A1 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Delir Innere Medizin III + Strahlentherapie Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen B2b, D2 und C3 Patienteneinweisung/ Case Management Patienteninformationen zur Krebstherapie Tumorboards Kinder- und Jugendmedizin Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen C1 und C2a Medizinische Kompetenzzentren Schnullerbaum Neurochirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Neuromodulation / Rückenmarkstimulation (SCS) und Medikamentenpumpen Station AII4 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Neurologie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden MS Schwerpunktzentrum Schlaganfall (Stroke Unit) Stationen B1N und B3 Patienteneinweisung/ Case Management Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station C3 Patienteneinweisung/ Case Management Lymphödem und Lipodystrophie Medizinische Kompetenzzentren Psychiatrie und Psychotherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen P1a, P1b, P2a, P2b und P3 Medizinische Kompetenzzentren Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Leistungsspektrum Traumaambulanz für Erwachsene Ansprechpartner & Sprechstunden Station M2 Medizinische Kompetenzzentren Unfallchirurgie und Orthopädie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A1 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Urologie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A3 Patienteneinweisung/ Case Management Tumorboard Medizinische Kompetenzzentren Institut für diagnostische & interventionelle Radiologie Leistungsspektrum Ansprechpartner Institut für Pathologie Leistungsspektrum Ansprechpartner Interdisziplinäre Notaufnahme Krankenhausapotheke Leistungsspektrum Abteilungen Historie Pflegedienst Pflegemanagement Pflegeleitbild Stationen im Klinikum Görlitz Praxisanleiter Mit Demenz im Krankenhaus Aromapflege Wund- und Dekubitusmanagement Sozialdienst Medizinische Zentren Frauen-Mutter-Kindzentrum Leistungsspektrum Gefäßzentrum Geriatriezentrum - Zentrum für Altersmedizin Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Geriatrie-Netzwerk Ostsachsen Interdisziplinäres Beckenbodenzentrum Intensivmedizinisches Zentrum Lungennetzwerk Mammazentrum Ostsachsen Aktuelles Ansprechpartner & Sprechstunden Lymphödem und Lipodystrophie Leistungsspektrum Perinataler Schwerpunkt Leistungsspektrum Sozialpädiatrisches Zentrum Leistungsspektrum Regionales Unfallzentrum Leistungsspektrum Wirbelsäulenzentrum Leistungsspektrum Zentrum für Innere Medizin Zentrum für Seelische Gesundheit Leistungsspektrum Case Management Sprechstunden Startseite Unsere Leistungen Pflegedienst Aromapflege Aromapflege Düfte begleiten uns jeden Tag. Gerüche sind eng mit Erinnerungen und Gefühlen verknüpft. Schon seit Jahrtausenden werden ätherische Öle zu medizinischen und kosmetischen Zwecken genutzt. Sie entstehen aus unterschiedlichen Pflanzen und Pflanzenteilen – zum Beispiel Kraut, Blättern, Wurzeln, Harz, Nadeln, Blüten oder Schalen – und werden durch Wasserdampfdestillation, Kaltpressung oder Extraktion gewonnen. Die Duftstoffe sind zugleich pflanzliche Heilmittel, die in sehr geringer Dosierung sowohl bei gesunden als auch bei kranken Menschen eingesetzt werden können. Aromapflege im Klinikum Im Städtischen Klinikum Görlitz setzen wir Aromapflege begleitend in der Pflege ein. Dabei verwenden wir 100 % naturreine Pflanzenkräfte in Form von ätherischen Ölen, Pflegeölen und Pflanzenwässern. Eigenschaften und Ziele der Aromapflege Förderung des Wohlbefindens Minderung von Unruhezuständen Schaffen einer angenehmen Raumatmosphäre Förderung der eigenen Wahrnehmung Lösen von Verspannungen Schmerzlinderung Hilfe bei Schlafstörungen Möglichkeit zur Angstbewältigung vor einer Operation Hilfe bei Trauerbewältigung und Sterbegleitung Anwendungsformen Raumbeduftung Einreibung und Waschung Teilbad (Hand-, Fußbad) Hautpflege Mehr Informationen Flyer Aromapflege - für Kinder und Erwachsene
Görlitz, 06.08.2025. Die sichere Abgrenzung von Demenz und Depression gehört zu den häufigsten diagnostischen Herausforderungen in der hausärztlichen Versorgung – vor allem bei älteren Patient:innen. Das Städtische Klinikum Görlitz lädt niedergelassene Kolleg:innen deshalb am 27. August 2025 zu einer Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des Formats „Forum für Praxis und Klinik“ ein.
Dr. Dirk Schmoll, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, stellt aktuelle diagnostische Kriterien, praxisrelevante Früherkennungsstrategien und therapeutische Optionen vor. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf interdisziplinären Betreuungsansätzen, die eine strukturierte Versorgung der Patienten im Zusammenspiel zwischen Praxis und Klinik ermöglichen.
Im Vortrag wird auch auf aktuelle Entwicklungen in der Alzheimer-Therapie eingegangen – darunter auf den Einsatz monoklonaler Antikörper wie Lecanemab (Leqembi®). Das Klinikum Görlitz plant, diese Therapie im Rahmen seiner neurologisch-psychiatrischen Gedächtnissprechstunde anzubieten.
📍 Veranstaltungsdetails:
Termin: Mittwoch, 27.08.2025 | Beginn: 18:00 UhrOrt: Konferenzzentrum Klinikum GörlitzUm Anmeldung bis 20.08.2025 wird gebeten unter presse@klinikum-goerlitz.de oder 03581-373510Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: forum-praxis.klinikum-goerlitz.de
Die Teilnahme ist kostenfrei. Zielgruppe sind Hausärzt:innen, Fachärzt:innen sowie medizinisches Fachpersonal aus dem ambulanten Bereich. Für Ihre Teilnahme erhalten Sie zwei Fortbildungspunkte der Sächsischen Landesärztekammer.
Für unser medizinisches Labor suchen wir schnellstmöglich mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 35 Stunden einen Als 100%-iges Tochterunternehmen der Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH ist es unsere Aufgabe alle labormedizinischen Untersuchungen für das Klinikum durchzuführen. Die Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH ist das größte Krankenhaus der Schwerpunktversorgung östlich von Dresden, Gesundheitsmarktführer und größter Arbeitgeber der Region. Das Klinikum verfügt über 634 stationäre und tagesklinische Behandlungsplätze in 17 Fachkliniken, 2 Instituten und 5 Tochter-GmbH’s. Jährlich werden ca. 65.000 Patienten stationär und ambulant versorgt. Mit den Ergebnissen unserer Analysen unterstützen wir die klinisch tätigen Ärzte bei der Diagnostik und Therapie der Erkrankungen der Patienten. Bei unserer Arbeit setzen wir moderne Geräte und eine moderne Labor-EDV ein. Für unser medizinisches Labor suchen wir schnellstmöglich mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 35 Stunden einen Medizinischen Technologen für Laboratoriumsanalytik (m/w/d) Ihre Aufgaben: Durchführung von labormedizinischen Untersuchungen auf den Gebieten der Klinischen Chemie, Hämatologie, Gerinnung, Immunologie, Infektionsserologie und Immunhämatologie Handeln und Qualitätskontrolle nach den Vorgaben der RiliBÄK Technische Validierung von Analysenergebnissen