Görlitz, 27.01.2025. Das Städtische Klinikum Görlitz hat die Qualifizierung seiner Mitarbeitenden im Bereich Krankenhaushygiene weiter ausgebaut: Zwölf hygienebeauftragte Pflegekräfte haben erfolgreich eine von der Vereinigung der Hygienefachkräfte Deutschlands e. V. (VHD) zertifizierte, 40-stündige Weiterbildung abgeschlossen. Damit sind nun insgesamt 29 Pflegekräfte im Klinikum speziell für die Prävention von Krankenhausinfektionen geschult.
„Die hygienebeauftragten Pflegekräfte sind unverzichtbare Multiplikatoren und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung von Hygienestandards“, betont Cornelia Seidel, Leiterin des Hygienemanagements am Klinikum Görlitz. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Birgit Götz und Beatrice Weise vermittelt sie in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden wichtige Inhalte aus den Hygieneplänen.
Der Kurs, der bereits zum dritten Mal stattfand, hat das bestehende Wissen der Pflegekräfte in fünf Modulen vertieft. Themen wie Infektionsprävention, Gesetzesgrundlagen, Multiresistente Erreger, Ausbruchsmanagement und Mikrobiologie standen dabei im Fokus.
Krankenhaushygiene spielt eine Schlüsselrolle im Qualitäts- und Risikomanagement, insbesondere angesichts steigender Anforderungen im Gesundheitswesen und der hohen Relevanz des Themas seit der Corona-Pandemie. Nosokomiale Infektionen, also Infektionen im Zusammenhang mit medizinischen Eingriffen, zählen zu den häufigsten Komplikationen in der Patientenversorgung.
„Eine professionelle Krankenhaushygiene ist essenziell für die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten“, unterstreicht Seidel, die selbst Gesundheitsmanagement mit Schwerpunkt Hygienemanagement studiert hat. Das Hygienemanagement im Klinikum wird unter Beratung eines Krankenhaushygienikers geführt und ist an oberster Stelle in der Medizinischen Direktion angesiedelt.
Görlitz, 24.01.2025. Das Städtische Klinikum Görlitz setzt ab sofort als erstes Zentrum in Ostsachsen eine neue, besonders schonende Methode zur Behandlung der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern ein: die Pulsed Field Ablation (PFA). Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, bei der die elektrische Steuerung der Herzvorhöfe aus dem Takt gerät. Das führt zu einem unregelmäßigen Herzschlag. Vorhofflimmern kann nicht selten die Ursache von Herzrasen, verbunden mit Atemnot, Schwindel oder allgemeiner Schwäche sein.
Die PFA ist eine moderne Technik, die gezielte, kurze elektrische Impulse nutzt, um die Rhythmusstörung im Herzen zu behandeln. Mit einem dünnen Katheter, der direkt über einen Gefäßzugang zum Herzen geführt wird, werden elektrische Pulse präzise abgegeben um die Ausbreitung der Herzrhythmusstörung im Herzen zu verhindern. Die Methode wirkt ausschließlich auf die Herzmuskelzellen, während umliegendes Gewebe wie Nerven, Blutgefäße oder die Speiseröhre geschont wird.
Die Vorteile der PFA liegen auf der Hand: Das Verfahren ist besonders schonend, verkürzt die Behandlungszeit und reduziert das Risiko von Komplikationen. Erste Studien zeigen zudem eine hohe Erfolgsrate bei der Behandlung von Vorhofflimmern. Das Verfahren eignet sich besonders als Ersteingriff bei der Behandlung von Vorhofflimmern.
„Mit der Pulsed Field Ablation können wir unseren Patientinnen und Patienten eine weitere innovative und sichere Behandlungsmöglichkeit anbieten“, erklärt Privatdozent Dr. med. habil. Christian Pflücke, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I + Kardiologie am Städtischen Klinikum Görlitz. „Wir setzen stets auf modernste Technologien und Behandlungsmethoden, um unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten“, so Dr. Pflücke. Mit der Einführung der Pulsed Field Ablation baut das Klinikum Görlitz mit seinem elektrophysiologischen Team um PD Dr. Pflücke und MUDr. Tomas Petrik sein Angebot an fortschrittlichen Behandlungsmöglichkeiten des Vorhofflimmerns weiter aus. Um die Expertise auf dem Gebiet der Herzrhythmusstörungen einfach und direkt niedergelassenen Haus- und Fachärzten auch ambulant zugänglich zu machen, berät MUDr. Petrik nun im Rahmen seiner Sprechstunden als angestellter Arzt in der kardiologischen Praxis von Dipl.-Med. Peter Ullrich in Görlitz.
Görlitz, 13.01.2025. Ein Riesenschreck in der Küche – die elfjährige Anna* trennt sich beim Brotschneiden mit der Maschine die rechte Daumekuppe ab. Ein absoluter Notfall. Die Eltern fahren sofort mit der Tochter nach Niesky ins nächstgelegene Krankenhaus. Geistesgegenwärtig nimmt Annas Mutter auch die Daumenkuppe in einer kleinen Dose mit. Von Niesky aus wird die Familie mit Rettungswagen und Blaulicht ins Görlitzer Klinikum gebracht, wo sich Kinderärzte und die Plastische Chirurgin Dr. med. univ. Hue Phan Niestroj der verunfallten Anna annehmen. Die Leitende Oberärztin konnte die Kuppe erfolgreich wieder annähen, doch damit die Durchblutung optimal funktioniert und das Gewebe heilen kann, kam eine besondere Methode zum Einsatz: die Blutegeltherapie. Elf Tage lang sorgten die kleinen Helfer dafür, dass der Daumen gerettet wurde.
Die medizinische Blutegeltherapie ist eine altbewährte Behandlung, die auf natürlichen Wirkstoffen basiert. „Der Speichel der Blutegel enthält Substanzen wie Hirudin, das die Gerinnung hemmt und die Durchblutung fördert. Es werden entzündungshemmende und schmerzlindernde Stoffe abgesondert“, sagt Oberärztin Dr. Niestroj. Die Egel saugen dabei eine kleine Menge Blut, wodurch das gestaute Blut besser abfließen kann und Heilungsprozesse angeregt werden. Besonders in der plastischen Chirurgie hilft diese Therapie bei Durchblutungsstörungen nach Operationen, um das Gewebe zu erhalten. „Wir wenden diese Methode mehrmals im Jahr an.“ Die Methode wird unter strengen medizinischen Standards durchgeführt.
Für Anna waren die kleinen Helfer am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. Doch dann bekam jeder neue einen eigenen Namen. Nach ca. fünf Monaten sieht der Daumen schon wieder richtig schick aus. Der Nagel ist nachgewachsen und das Gefühl kehrt zurück. Brot wird übrigens in Annas Familie nur noch geschnitten gekauft. „Eine Brotschneidemaschine gibt’s bei uns nicht mehr“, sagt Annas Mutter.
*Name geändert
Görlitz, 15.01.2025. Zum Jahresbeginn hat Stephan Raimann die Geschäftsleitung der Physiotherapie GmbH am Städtischen Klinikum Görlitz übernommen. Seit 2017 ist er als Physiotherapeut im Unternehmen tätig und bringt umfangreiche Erfahrung sowie ein starkes Engagement für strategisches Management und Teamarbeit mit.
Bereits seit 2019 arbeitete er in leitender Funktion als fachliche Leitung der Physiotherapie vertrauensvoll mit der bisherigen Geschäftsführerin, Ina Gabriel, zusammen, die diese Position aus persönlichen Gründen aufgibt, um sich künftig neuen beruflichen Herausforderungen in einer anderen Region zu widmen.
„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unserem Team innovative Projekte zu entwickeln und umzusetzen, um die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten weiter zu optimieren“, sagt Stephan Raimann. Zu seinen bisherigen Erfolgen zählen die Neugestaltung der Medizinischen Trainingstherapie, die Einführung ambulanter Betreuungs- und Trainingsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit der Kardiologie, die Implementierung der EFL-Testung sowie der Ausbau der Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP) in Kooperation mit Durchgangsärzten und Berufsgenossenschaften.
In seiner neuen Rolle als Geschäftsführer legt Stephan Raimann besonderen Wert auf die Weiterentwicklung der offenen Unternehmenskultur, die Förderung der Mitarbeitenden sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Ein motiviertes Team ist die Basis für erfolgreiche Arbeit. Empathie und klare Kommunikation stehen für mich im Mittelpunkt“, betont er.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Herrn Raimann in seiner neuen Funktion und wünschen ihm und dem Team der Physio-Ergotherapie einen guten Start und eine erfolgreiche gemeinsame Zeit“, sagt Ines Hofmann, Geschäftsführung des Städtischen Klinikums Görlitz.
Görlitz, 14.01.2025. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn: Minuten entscheiden über Leben und Tod. Der Rettungsdienst bringt einen schwerverletzten Patienten in das Traumazentrum des Städtischen Klinikums Görlitz. Im Schockraum steht ein eingespieltes Team bereit, um den Schwerstverletzten zu versorgen – jeder Handgriff sitzt, jeder Ablauf ist klar definiert, unterstützt von modernster Technik. Solche Einsätze gehören hier zum Alltag. Das Görlitzer Klinikum ist dafür als „Regionales Traumazentrum“ der zweithöchsten Versorgungsstufe in der Schwer- und Schwerstverletztenversorgung eine der tragenden Säulen in der Verletztenversorgung der Region.
Als Mitglied im Traumanetzwerk Ostsachsen ist die regelmäßige Zertifizierung für das Görlitzer Traumazentrum verpflichtend. Diese Netzwerke wurden von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie flächendeckend in Deutschland etabliert, um die Schwerverletztenversorgung einer Region auf qualitativ hohem Niveau sicherzustellen.
Aller drei Jahre wird die Qualität der Abläufe und der Versorgung regelmäßig überprüft. Dabei konnte das Klinikum erneut allen Anforderungen gerecht werden und eine erstklassige Schwerverletztenversorgung nach höchsten Standards unter Beweis stellen. Die Prüfungskommission lobte die hervorragende Struktur und Qualität der Versorgung im Rahmen der sehr gut funktionierenden interdisziplinären Zusammenarbeit.
Fast alle medizinischen Disziplinen sind im Klinikum als Schwerpunktkrankenhaus vertreten. Patient:innen mit schwerwiegenden oder mehrfachen Verletzungen profitieren von der interdisziplinären Zusammenarbeit auf kurzen Wegen. Das Klinikum zeichnet sich zudem durch die Stroke Unit (Schlaganfallspezialstation) und die Neurochirurgie aus, die eine wichtige Rolle bei der Versorgung von Schädel-Hirn-Traumata spielen. Eine Schädel-Hirn Beteiligung findet sich bei etwa bei 30 % der Schwerverletzten.
Um die Versorgungsqualität ständig auf höchstem Niveau zu halten, plant das Klinikum zusätzliche Schulungen und Simulationstrainings sowie die systematische Auswertung von Einsätzen. Gleichzeitig sollen die Dokumentation und die Kommunikation mit Patienten weiter verbessert werden. Mit der erneuten Zertifizierung bestätigt das Klinikum seine zentrale Bedeutung für die regionale Unfallversorgung. „Die Ergebnisse unterstreichen unsere hervorragende Arbeit im Rahmen der Schwerverletztenversorgung und spornen an, das hohe Niveau zu halten sowie weiter zu auszubauen“, sagt der Leiter des Traumazentrums, Dr. Ralf Banaskiewicz. Das Städtische Klinikum Görlitz bleibt ein verlässlicher und qualifizierter Partner in der regionalen Verletztenversorgung.
Görlitz, 27.05.2024. Das Städtische Klinikum Görlitz ist mit dem Silber-Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung bestätigt das anhaltende Engagement und die Einhaltung strenger Hygienestandards in der Handhygiene.
Die "Aktion Saubere Hände" (ASH) ist eine bedeutende nationale Initiative, die die Übertragung von Krankheitserregern in medizinischen Einrichtungen durch verbesserte Handdesinfektion minimieren will. Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 unterstützt die vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordinierte Kampagne Handhygienemaßnahmen in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Von den 76 sächsischen Krankenhäusern nehmen 44 an der Aktion teil, 12 tragen das Bronze-Zertifikat, 4 das silberne und 5 das goldene.
Das Städtische Klinikum Görlitz beteiligt sich seit 2008 an der Aktion. Einrichtungen, die an der Kampagne teilnehmen, haben die Möglichkeit, ihre Bemühungen durch Zertifikate zu validieren, was ein Zeichen für besonders hohe Standards in der Händehygiene darstellt. Das Klinikum war in den Jahren vor Corona bereits Träger des Silber- und auch des Bronze-Zertifikats. Aufgrund der besonderen Umstände wurde während der Pandemie kein Zertifikat beantragt. Das nun erneut erhaltene Silber-Zertifikat unterstreicht die fortlaufende Bemühung, die hohen Standards zu erfüllen und weiterhin zu verbessern.
Die Voraussetzungen für das Silber-Zertifikat sind umfangreich und beinhalten z. B. eine Vielzahl an Dokumentationen über den Verbrauch von Handdesinfektionsmitteln sowie die Ausstattung mit Desinfektions-Spendern; Informationen und Schulungen des ärztlichen Dienstes, des Pflegedienstes und Informationen an die Geschäftsführung. Im Klinikum sind in allen Ein- und Zweibettzimmern fest montierte Spender für Händedesinfektionsmittel installiert, in Mehrbettzimmern jeweils zwei. Zusätzliche Desinfektionsmöglichkeiten befinden sich in den Gängen sowie in den Warte- und Sprechstundenbereichen. Vielerorts finden sich Anleitungen zur korrekten Handdesinfektion, um das Bewusstsein und die Compliance zu fördern.
„Die erneute Verleihung des Silber-Zertifikats bestätigt die hohe Qualität unserer Hygienemaßnahmen und das Engagement aller Mitarbeitenden“, sagt Cornelia Seidel, Hygienemanagerin. „Dieses Silber-Zertifikat spiegelt nicht nur unsere aktuelle Leistung in der Hygiene wider, sondern steht auch für unsere kontinuierliche Verpflichtung zu Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung“, sagt Geschäftsführerin Ines Hofmann.
Mehr Infos zur Aktion: www.aktion-sauberehaende.de
Görlitz, 29.04.2024. Hochbetagte Patientinnen und Patienten werden im Görlitzer Geriatriezentrum am Städtischen Klinikum Görlitz ausgezeichnet medizinisch und pflegerisch versorgt. Das bestätigt jetzt die Zertifizierungsgesellschaft „GeriZert“, die eigens durch den Bundesverband Geriatrie für die Überprüfung der Qualität geriatrischer Einrichtungen gegründet wurde. Bereits seit 2012 wird das Geriatriezentrum regelmäßig überprüft und für seine Qualität ausgezeichnet.
Die medizinische Versorgung älterer Patient:innen ist besonders anspruchsvoll und komplex, da diese meist mehrfach erkrankt sind und mit vielen Einschränkungen zu kämpfen haben. Die Geriatrie (Altersmedizin) kümmert sich um das Erkennen und Behandeln von akuten und chronischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Dabei werden auch vorhandene Begleiterkrankungen, Funktionseinschränkungen und die individuelle Lebenssituation der Patient:innen berücksichtigt. Um dies zu leisten, braucht es viele Voraussetzungen. Die GeriZert Qualitätsüberprüfung bestätigt nun erneut, dass das Görlitzer Geriatriezentrum die Kriterien auf höchstem Niveau erfüllt.
„Ein Audit bzw. eine Zertifizierung unterstützt uns darin, unsere alltäglichen Abläufe zu hinterfragen, anzupassen und gegebenenfalls zu optimieren. Zudem bestätigt es, dass wir auch aus Sicht externer Sachverständiger sehr gute Arbeit leisten“, sagt Prof. Dr. Stefan Zeller, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II und Geriatrie. Der Prüfer lobte besonders das hohe Engagement des Geriatrie-Netzwerkes Ostsachsen sowie den Ehrenamtlichen Besuchsdienst für ältere Patienten am Klinikum. Besonders punktete das Zentrum mit den bereits langjährig bestehenden Projekten zu den Themen Demenz und Sturz, welche die zwei Netzwerkkoordinatorinnen regelmäßig organisieren und durchführen.
„Eine gute Versorgung der immer älter werdenden Bevölkerung ist vor allem für unsere Region von hohem Stellenwert“, sagt Prof. Zeller. Das Klinikum Görlitz hat die demografische Entwicklung bereits vor 25 Jahren erkannt und einen Schwerpunkt auf dieses Fachgebiet gelegt. Um das hohe Niveau in der Behandlung und Versorgung der geriatrischen Patienten aufrecht zu erhalten bzw. weiter zu steigern, ist ein Neubau der Klinik geplant. Die Gesamtinvestition von 30,3 Millionen Euro wird zu 80 % vom Freistaat Sachsen getragen. Voraussichtlich 7 Millionen Euro wird das Görlitzer Klinikum selbst stemmen. Erste Bauarbeiten haben bereits begonnen, mit einer Fertigstellung ist in ca. 3 Jahren zu rechnen.
Hintergrund: Das Klinikum Görlitz bietet optimale fachliche und medizintechnische Voraussetzungen für die Betreuung und Behandlung älterer Menschen. Es sichert somit eine hochspezialisierte geriatrische Versorgung im Landkreis Görlitz und darüber hinaus in großen Teilen Ostsachsens. Die Klinik steht unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Stefan Zeller. Durchschnittlich 1.400 geriatrische Patient:innen werden im Jahr im Görlitzer Klinikum betreut.
Das Unternehmen Gesellschafter Aufsichtsrat Direktion & Management Medizinische Direktion Weiterbildungsbefugnisse Klinisches Ethikkomitee Patientenversorgung ist Teamarbeit Pflegedirektion Kaufmännische Direktion Vergabeveröffentlichungen - VOB Vergabeveröffentlichungen - VOL Tochterunternehmen Betriebsgesellschaft BGK mbH Essen auf Rädern Krankenhausakademie Landkreis Görlitz MedLab Görlitz GmbH Physio- Ergotherapie Service Görlitz GmbH Kooperationspartner Fördermaßnahmen 2011 - 2023 Ausgewählte Projekte Krankenhauszukunftsgesetz Geschichte Medizintechnische Gerätesammlung Presse & Aktuelles Kontakt Veranstaltungen Forum für Praxis und Klinik 2026 Podcast Blog Innere Medizin I (Kardiologie, Nephrologie, ITS) Kardiologie Nephrologie Ansprechpartner & Sprechstunden Team Für Zuweiser Stationsinformationen Ärztliche Ausbildung & Forschung Qualität & Sicherheit Qualitätsmanagement & Risikomanagement Hygienemanagement Medizinproduktesicherheit Compliance & Co Hinweisgeberschutzgesetz Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz Spenden & Helfen Spendenkonto Spendenbescheinigung Spendentransparenz Startseite Das Klinikum Görlitz Qualität & Sicherheit Qualitätsmanagement & Risikomanagement Qualitätsmanagement & Risikomanagement Das Qualitäts- und Risikomanagement beinhaltet für uns alle Maßnahmen, mit denen wir die Patientenversorgung in unserer Region sicherstellen. Wir möchten die Betreuung und Behandlung unserer Patientinnen und Patienten auf einem hohen Qualitätsniveau durchführen. Dazu erstellen wir Standards und vereinbaren Ziele, welche auf eine qualitativ hochwertige und sichere Patientenversorgung ausgerichtet sind. Zur Überwachung unserer Qualität und Sicherheit werten wir routinemäßig unsere Kennzahlen aus und ziehen im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung notwendige Konsequenzen. Unsere Qualitätspolitik orientiert sich am Leitbild des Hauses, den vier strategischen Unternehmenszielen sowie an den Anforderungen und Erwartungen der Patientinnen und Patienten, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten in der Region als auch allen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern des Klinikums. Das Klinikum ist seit 2013 nach der ISO Norm 9001 zertifiziert. Der hohe Stellenwert des Qualitätsmanagementsystems im Klinikum ist an den vielen Maßnahmen der Qualitätserhaltung und Qualitätsverbesserung im Arbeitsalltag durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erkennen. Die Qualität der Leistungen und deren wirtschaftliche Erbringung sind für das Klinikum stets handlungsleitend. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten in dem Bewusstsein, dass ihre Arbeit und die Ergebnisse ihrer Leistungen die Basis für dieses Qualitätssystem bilden. Diana Friede Leiterin Qualitätsmanagement/Risikomanagement Telefon +49 3581 37 3051 E-Mail-Adresse E-Mail Aufgaben und Schwerpunkte Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des internen Qualitäts- und Risikomanagement entsprechend der gesetzlichen Anforderungen Entwicklung von Zielen zum Erhalt und zur Verbesserung der Versorgungsqualität Organisation, Begleitung und Durchführung der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 Unterstützung und Begleitung von Fachzertifizierungen und Audits Durchführung von internen Audits Durchführung von Patienten- und Einweiserbefragungen Ansprechpartner bei Lob und Kritik, Auswertung des Feedbacks und Ableitung von Handlungsmaßnahmen Erstellung des jährlichen Qualitätsberichts und Risikoberichts Organisation und Überwachung der externen Qualitätssicherung entsprechend der DeQS-RL Begleitung und Unterstützung von Projekten kontinuierliche Auswertung der Qualitäts- und Risikokennzahlen und Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen Beratung der Fachbereiche zum Qualitätsmanagement und klinischen Risikomanagement Patientenzufriedenheit Die persönlichen Erfahrungen unserer Patientinnen und Patienten sind uns wichtig. Deshalb bitten wir sie vor der Entlassung in einem Fragebogen um eine individuelle Einschätzung von Behandlung und Betreuung. Die Auswertung erfolgt qualitativ und quantitativ. Die Ergebnisse veröffentlichen wir regelmäßig sowohl intern als auch extern. Zudem vergleichen wir uns mit den anderen Krankenhäusern im Clinotel-Verbund. Lob und Kritik Das Qualitätsmanagement nimmt das Lob und die Kritik der Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen an und kümmert sich um die Weiterleitung an die Verantwortlichen. Bei Bedarf erfolgen eine Fallklärung und eine Rückmeldung an die Patientinnen und Patienten. Das Feedback unserer Patientinnen und Patienten liefert uns wertvolle Hinweise, um unsere Leistungen zukünftig zu verbessern. Gern nehmen wir auch Ihre Hinweise zur Qualität und Sicherheit entgegen. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit uns auf qm(at)klinikum-goerlitz.de Qualitätsberichte & G-BA Patienteninformationen In den strukturierten Qualitätsberichten wird die interessierte Öffentlichkeit über die Qualität der Leistungen in unserem Klinikum zu informiert. Zur Veröffentlichung sind wir gesetzlich verpflichtet. Inhalt, Umfang und Struktur des Qualitätsberichts sind dabei fest vorgeschrieben. Die Qualitätsberichte stellen einen medizinischen Jahresbericht dar. Die Inhalte werden auch zum Vergleich der in unterschiedlichen Kliniken erbrachten Leistungen genutzt. Darüber hinaus veröffentlichen wir regelmäßig unsere Qualitätsdaten und vergleichen unsere Leistungen mit anderen Krankenhäusern ähnlicher Größe im Clinotel-Verbund. Diese Qualitätsdaten gehen weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. ( LINK Clinotel ) Qualitätsberichte Qualitätsbericht 2024 Qualitätsbericht 2023 Qualitätsbericht 2022 G-BA Patienteninformationen Datenerhebung zur externen Qualitätssicherung in Krankenhäusern Gemäß § 24 Richtlinie zur datengestützten einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung – DeQS-RL sind Krankenhäuser verpflichtet, ihre Patientinnen und Patienten über Zweck und Inhalt des sie betreffenden Qualitätssicherungsverfahrens zu informieren. Folgende Patienteninformationen stehen vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur Verfügung: Verfahren 1 – Perkutane Koronarintervention (PCI) und Koronarangiographie (QS PCI) Verfahren 2 – Vermeidung nosokomialer Infektionen – postoperative Wundinfektionen (QS WI) Verfahren 3 – Cholezystektomie (QS CHE) Verfahren 6 – Koronarchirurgie und Eingriffe an Herzklappen (QS KCHK) Verfahren 7 – Karotis-Revaskularisation (QS KAROTIS) Verfahren 8 – Ambulant erworbene Pneumonie (QS CAP) Verfahren 9 – Mammachirurgie (QS MC) Verfahren 10 – Gynäkologische Operationen (QS GYN-OP) Verfahren 11 – Dekubitusprophylaxe (QS DEK) Verfahren 12 – Versorgung mit Herzschrittmachern und implantierbaren Defibrillatoren (QS HSMDEF) Verfahren 13 – Beschluss zum Verfahren (QS PM) Verfahren 14 – Hüftgelenkversorgung (QS HGV) Verfahren 15 – Knieendoprothesenversorgung (QS KEP) Diese Patienteninformation erläutern das Qualitätssicherungsverfahren und beschreiben die Datenschutzregelungen. Weitere Informationen und Unterlagen finden Sie unter: https://www.g-ba.de/.
Görlitz, 03.01.2025. Das Städtische Klinikum Görlitz lädt am Mittwoch, dem 22. Januar 2025, von 17:30 bis ca. 18:30 Uhr zu einer Info-Veranstaltung ein. Schülerinnen, Schüler, Eltern, Lehrkräfte und weitere Interessierte können sich über vielseitige und zukunftssichere Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen informieren.
Auszubildende und Fachkräfte geben dabei authentische Einblicke in ihren Ausbildungs- und Berufsalltag. Vorgestellt werden spannende Ausbildungswege wie: Pflegefachfrau/Pflegefachmann, Krankenpflegehelfer:in, Hebamme/Entbindungspfleger, Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement, Medizinische:r Technolog:in für Radiologie oder Laboratoriumsanalytik, Operationstechnische:r Assistent:in, Anästhesietechnische:r Assistent:in.
Die Veranstaltung bietet eine ideale Gelegenheit, sich einen Überblick über diese Berufsfelder zu verschaffen. Dabei erhalten die Gäste Informationen aus erster Hand und können ihre Fragen direkt stellen.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Veranstaltungsort: Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums Görlitz, Girbigsdorfer Str. 1–3, 02828 Görlitz
Görlitz, 30.12.2024. Nach über 40 Jahren Tätigkeit am Städtischen Klinikum Görlitz geht Dr. Norbert Grunow, Chefarzt des Instituts für Pathologie, in den wohlverdienten Ruhestand. Er hat die Pathologie und das Klinikum maßgeblich mitgestaltet: Er begann am 1. September 1984 als Assistenzarzt, übernahm ab 1. Januar 1993 die stellvertretende Leitung und schließlich am 1. Oktober 2004 die Position als Chefarzt des Instituts.
Unter seiner Leitung hat sich das Institut für Pathologie zu einem Zentrum exzellenter Diagnostik und Qualitätssicherung entwickelt. Neben der histologischen und zytologischen Untersuchung von Gewebeproben für das Klinikum Görlitz erbringt das Institut auch Leistungen für zahlreiche andere medizinische Einrichtungen der Region, darunter das Klinikum Ebersbach-Zittau, das St. Carolus Krankenhaus in Görlitz, das Emmaus Krankenhaus Niesky, das Kreiskrankenhaus Weißwasser sowie das Krankenhaus in Zgorzelec, ebenso wie ambulante Untersuchungen in Form einer Institutsambulanz.
Ein Alleinstellungsmerkmal des Instituts unter der Leitung von Dr. Grunow ist die außergewöhnlich hohe Obduktionsrate. Mit rund 40 Prozent liegt sie deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt und ist ein wesentlicher Beitrag zur Qualitätssicherung in der Medizin. Dieser hohe Wert basiert auf einer langen Tradition in Görlitz, die mit der international anerkannten „Görlitzer Studie“ aus den 1980er Jahren ihren Ursprung nahm. Dr. Grunow hat diese Tradition nicht nur bewahrt, sondern durch seine engagierte Arbeit weiterentwickelt.
Ein besonderer Schwerpunkt von Dr. Grunows Arbeit lag auch auf der Sicherstellung höchster Qualitätsstandards. Seit 1998 beteiligt sich das Institut für Pathologie am freiwilligen „Peer Review Verfahren Pathologie“, das auf einer intensiven Prüfung der Prozesse und Ergebnisse durch externe Fachkollegen basiert. Wichtige Grundlagen für das erfolgreiche Bestehen dieses Verfahrens sind regelmäßige Ringversuche, in denen die diagnostische Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Instituts bewertet werden.
Der Beitrag der Pathologie für die Patienten, ist leider noch immer unterschätzt. So kann z.B. mit Hilfe der integrierten Pathologie auf dem Gelände des Klinikums noch während der OP mit einem Schnellschnitt entschieden werden: was ist es? Ist es bösartig? Muss mehr geschnitten werden oder ist der Umfang des Eingriffs ausreichend. Das alles und noch viel mehr leistet das Institut seit Jahrzehnten – unter der Leitung von Dr. Grunow.
„Wir verabschieden mit Dr. Grunow einen überaus geschätzten Kollegen in den Ruhestand, der nicht nur innerhalb des Klinikums hoch angesehen und gefragter Ansprechpartner war, sondern der sich auch öffentlich engagierte, zum Beispiel durch Führungen im Institut, die den Arbeitsalltag der Pathologie für Interessierte erlebbar machten“, sagt Ines Hofmann, Geschäftsführerin des Klinikums.
Das Klinikum Görlitz dankt Dr. Norbert Grunow für seine herausragende Arbeit und wünscht ihm für seinen Ruhestand alles erdenklich Gute. Der Leitende Oberarzt des Instituts, Prof. Dr. med. habil. Carsten Boltze, wird ab dem 1.1.2025 die Aufgaben von Dr. Grunow kommissarisch übernehmen. Prof. Boltze ist seit 01.06.2019 am Klinikum und kann die wertvolle Arbeit von Dr. Grunow ausgezeichnet fortführen.