Görlitz, 20.09.2024. Die chirurgischen Sprechstunden der Allgemeinchirurgie, der Unfallchirurgie und die Sprechstunde des Durchgangsarztes finden ab dem 24. September 2024 in der Chirurgischen Fachambulanz im Haus A des Städtischen Klinikums Görlitz statt.
Seit Juni 2024 sind für 225.000 Euro, direkt neben der Kassenärztlichen Bereitschaftspraxis und der Notaufnahme, sechs moderne Räume zur Behandlung von Patientinnen und Patienten entstanden.
Die direkte Nähe zum Röntgen, zum CT und zum OP stärkt die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Funktionsabteilungen und optimiert die Abstimmungsprozesse in der Patientenversorgung. Diese zentrale Lage der neuen, modernen Fachambulanz soll auch die Wartezeiten verkürzen und somit die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten erhöhen. Die neuen Räume der Chirurgischen Fachambulanz sind sowohl über den alten als auch über den neuen Haupteingang barrierefrei zu erreichen und mit komfortablen Wartebereichen ausgestattet.
Görlitz, 18.09.2024. Das Städtische Klinikum Görlitz hat eine neue Tagesstation für den internistischen Bereich eröffnet. Diese Station, integriert auf der B2a, umfasst drei Zimmer sowie ein Dienstzimmer. Hier werden künftig die Patientinnen und Patienten betreut, die zum Beispiel wegen Herz-Kreislauf-Problemen behandelt werden müssen, aber keine stationäre Aufnahme benötigen, was sich oft erst während der Behandlung herausstellt – umso schöner ist es, wenn die flexiblen Strukturen des Krankenhauses es ermöglichen, dass die Patienten dann doch im eigenen Zuhause schlafen gehen können.
Zugleich besteht mit der neuen Tagesstation eine optimale Struktur, Patienten vorstationär zu betreuen, um den stationären Aufenthalt so kurz wie möglich zu halten. Die Tagesklinik gehört zum Zentrum für Innere Medizin und steht unter der ärztlichen Leitung von Chefarzt Privatdozent Dr. med. habil. Christian Pflücke. Die pflegerische Leitung übernimmt Pflegefachkraft Heike Leonhardt.
Zunächst wird mit der vorstationären Versorgung begonnen. Patienten kommen zu ihrem geplanten Termin und melden sich an, wobei ihre Personalien und medizinischen Unterlagen überprüft sowie Vorbereitungsgespräche geführt werden. Neben diagnostischen Tests und Herzkatheter-Untersuchungen können auf der Tagesstation auch verschiedene weitere Behandlungen (z. B. Kardioversionen von Vorhofflimmern) durchgeführt werden. Künftig werden hier auch Patienten versorgt, die interventionell therapiert wurden und am gleichen Tag noch nach Hause dürfen. Dafür stehen neun Monitorplätze mit zentraler Überwachung zur Verfügung. Die Tagesstation ist täglich von 7:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Durch diese strukturierte und spezialisierte Betreuung können viele Herz-Kreislauf-Probleme effektiv diagnostiziert und behandelt werden, ohne dass eine längere stationäre Aufnahme notwendig ist.
Görlitz, 11.09.2024. Demenz ist eine erschütternde und belastende Erkrankung – für die Betroffenen und auch für die Angehörigen. Wenn Menschen, die an Demenz leiden, zusätzlich einen Krankenhausaufenthalt benötigen wird die Situation noch komplexer. Viele Aspekte müssen dann berücksichtigt werden: von der Verwirrung, die durch eine ungewohnte Umgebung und ungewohnte Abläufe verstärkt wird, bis hin zu den besonderen Anforderungen bei Narkosen, bei medizinischen Eingriffen und der Pflege.
Als demenzsensibles Krankenhaus hat sich das Städtische Klinikum Görlitz auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit kognitiven Einschränkungen spezialisiert. „Wir setzen auf eine ganzheitliche Versorgung“, betont Mechthild Guthke, Demenzkoordinatorin des Klinikums. Sie koordiniert den Austausch zwischen Patienten, Angehörigen, Pflegepersonal, Ärzten und allen weiteren relevanten Bereichen wie Küche, Reinigung und Transportdiensten. Mit speziell geschultem Personal, Orientierungshilfen, Demenzboxen, Aromapflege und einer speziell angepassten Kostform unterstützt das Klinikum den Aufenthalt von Menschen mit Demenz. Bei der Schmerztherapie wird besonders auf die Bedürfnisse von Patienten mit Demenz geachtet.
Das Klinikum lädt nun schon zum 11. Mal anlässlich des Weltalzheimertages zu einer Informationsveranstaltung ein. Diesmal findet sie am 18. September um 17:30 Uhr statt. In drei Fachvorträgen werden medizinische und therapeutische Ansätze vorgestellt:
„Narkose bei älteren Menschen – Verwirrung vermeiden“ - Dr. Jörg-Uwe Bleyl, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie „Delir und Demenz“, Dr. Dirk Schmoll, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie „Demenz- Prävention“, Dr. Kersten Guthke, Chefarzt der Klinik für Neurologie
Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen an die Referenten zu stellen. Zudem steht Mechthild Guthke, Demenzkoordinatorin des Klinikums, für weiterführende Informationen bereit.
Demenz - wachsende gesellschaftliche Herausforderung Demenzerkrankungen sind weltweit auf dem Vormarsch. In Deutschland leben derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzdiagnose, bis 2050 könnte diese Zahl auf 2,8 Millionen ansteigen. In Sachsen sind laut aktuellen Schätzungen etwa 103.000 Menschen betroffen. Die Aufklärung über das Krankheitsbild und der Austausch über Präventions- und Behandlungsansätze sind daher von großer Bedeutung.
Veranstaltungsdetails: Datum: 18. September 2024, Uhrzeit: 17:30 Uhr, Ort: Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums Görlitz, Girbigsdorfer Str. 1-3, 02828 Görlitz. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Görlitz, 06.09.2024. Vom 6. bis 8. September 2024 findet in Görlitz das 45. Forum 60plus des Deutschen Ärztinnenbundes statt. Zwei Chefärzte des Städtischen Klinikums Görlitz, Prof. Dr. med. Stefan Zeller (Innere Medizin und Geriatrie) und Priv.-Doz. Dr. habil. Vladimir Novotny (Urologie) werden als Referenten teilnehmen. Prof. Zeller wird neue Ansätze zur Versorgung älterer Menschen im ländlichen Raum vorstellen. Dr. Novotny spricht über den Einsatz des da-Vinci® Operationssystems in der Urologie.
Das Forum 60plus ist eine Tagung des Deutschen Ärztinnenbundes, die zwei Mal im Jahr speziell für Ärztinnen ab 60 Jahren ausgerichtet wird. Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland nutzen die Plattform, um sich unter dem Motto „Neues braucht Erfahrung“ über medizinische, berufliche und gesellschaftliche Themen auszutauschen. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen, insbesondere in der ärztlichen Versorgung älterer Menschen.
Dieser Themenschwerpunkt des Forums, die Versorgung älterer Patientinnen und Patienten, wird durch die Expertise von Prof. Dr. Zeller besonders gut abgedeckt. Er ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II und Geriatrie und leitet das Geriatriezentrum des Städtischen Klinikums Görlitz. Das Geriatriezentrum ist eines von nur fünf zertifizierten geriatrischen Zentren in Sachsen und wurde kürzlich erneut mit dem GeriZert-Siegel für seine herausragende medizinische und pflegerische Versorgung älterer Patientinnen und Patienten ausgezeichnet.
Priv.-Doz. Dr. habil. Vladimir Novotny, Chefarzt der Urologie am Städtischen Klinikum Görlitz, bringt als erfahrener Spezialist auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie eine wertvolle Perspektive in das Forum 60plus ein. Sein Vortrag zum Einsatz des da-Vinci® Operationssystems in der Urologie beleuchtet den technologischen Fortschritt in der chirurgischen Behandlung von urologischen Erkrankungen. Das roboter-assistiertes Operationssystem ermöglicht hochpräzise Eingriffe, die weniger invasiv sind und somit kürzere Erholungszeiten und geringere Komplikationsraten bieten – ein entscheidender Vorteil für ältere Menschen, die oft an mehreren Erkrankungen leiden.
Informationen zum Deutschen Ärztinnenbund gibt es hier: https://www.aerztinnenbund.de/
Görlitz, 04.09.2024. Das Mammazentrum Ostsachsen am Städtischen Klinikum Görlitz hat im diesjährigen Überwachungsaudit durch die Zertifizierungsgesellschaft OnkoZert der Deutschen Krebsgesellschaft erneut seine hohe Qualität unter Beweis gestellt. Gleichzeitig markiert dieses Jahr ein besonderes Jubiläum: Seit nunmehr 20 Jahren ist das Zentrum durchgehend zertifiziert und steht für eine kontinuierliche Spitzenleistung in der Versorgung von Brustkrebspatientinnen in Ostsachsen.
„Wir sind stolz darauf, dass unser Engagement für höchste Versorgungsqualität erneut bestätigt wurde. Unser Ziel ist es, den Patientinnen nicht nur die bestmögliche medizinische Behandlung zu bieten, sondern sie auch auf emotionaler und psychologischer Ebene umfassend zu unterstützen“, sagt Chefarzt Dr. Steffen Handstein, Leiter des Mammazentrums.
Die Patient:innen werden von einem erfahrenen interdisziplinären Team betreut, das sich durch Herz, Einfühlungsvermögen und hohe Fachkompetenz auszeichnet. Mit modernsten Diagnose- und Behandlungsmethoden wird so eine bestmögliche Versorgung an einem Standort sichergestellt. Die individuellen Therapiekonzepte zielen auf eine bestmögliche Prognose ab. So wird z. B. für die notwendigen Operationen eine Vielzahl von Techniken angeboten, die über die brusterhaltende Therapie oder Amputation hinausgehen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Wiederherstellung der Brust in Bezug auf Form und Symmetrie. Wenn eine vollständige Entfernung der Brustdrüse erforderlich ist, kann ein Brustaufbau entweder mit Implantaten oder mikrochirurgisch durch Eigengewebstransplantation erfolgen.
„Ein weiterer Vorteil ist die ganzheitliche Betreuung durch Sozialdienst, Psychoonkologie und Seelsorge, die dabei hilft, die eigenen körperlichen und emotionalen sowie sozialen Herausforderungen, also die Einflüsse im Familien- und Berufsalltag, bei einer Krebsdiagnose zu bewältigen“, sagt Zentrumskoordinatorin Manuela Böttcher.
Das Mammazentrum beteiligt sich auch an wissenschaftlichen Studien, wie z. B. der „Better-Care“-Studie der Uni Würzburg, und ermöglicht den Patientinnen Zugang zu neuesten Behandlungsmethoden. Eine Brustschwester, die palliativ-care geschult ist, sorgt dabei als Studienassistenz für eine optimale Betreuung in der Nachsorgezeit.
Aktuell wird eine Umstrukturierung der medikamentösen Tumortherapie in modernisierte Räumlichkeiten der Onkologischen Tagesklinik vollzogen, um sowohl den Brustkrebs als auch allen anderen onkologischen Patienten eine noch bessere und komfortablere Behandlungsumgebung zu bieten.
Die exzellente Brustkrebsversorgung im Mammazentrum ist ein wichtiger Bestandteil des onkologischen Angebots des Görlitzer Klinikums. Rund 20 Prozent der Patienten sind Krebspatienten, und die Experten vor Ort können fast alle der etwa 200 bekannten Krebsarten diagnostizieren und behandeln. Jährlich werden 800 Primärkarzinome versorgt. „Unsere spezialisierten Angebote wie das Mammazentrum sichern eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Behandlung in Ostsachsen. Wir entwickeln die Versorgung in der Region stetig weiter“, so Geschäftsführerin Ines Hofmann.
Görlitz, 02.09.2024. Am 11. September lädt das Städtische Klinikum Görlitz zu einem Vortrag mit Privatdozent Dr. med. habil. Jörg-Uwe Bleyl, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, ein. Unter dem Titel "Ein stummer Killer – Einblicke in die Gefahren, Diagnose und Therapie von Sepsis" wird Dr. Bleyl auf die oft unterschätzte Gefahr von Sepsis eingehen.
Sepsis, umgangssprachlich als Blutvergiftung bekannt, ist eine schwerwiegende Reaktion des Körpers auf eine Infektion. In Deutschland ist Sepsis die dritthäufigste Todesursache. Jährlich sterben mindestens 65.000 bis 85.000 Menschen daran. Das ist etwa doppelt so hoch wie die Zahl der Todesfälle durch Herzinfarkt und Schlaganfall zusammen. Viele Menschen erkennen die Anzeichen zu spät. Aufklärung und rechtzeitigen Behandlung sind enorm wichtig.
Der Vortrag richtet sich besonders an Angehörige von Patienten mit Vorerkrankungen sowie an die Patienten selbst: Wenn Sie selbst oder Ihre Familienangehörigen an chronischen Erkrankungen leiden, ein geschwächtes Immunsystem haben oder häufig im Krankenhaus behandelt werden, sind sie möglicherweise einem erhöhten Risiko für Sepsis ausgesetzt. Der Vortrag bietet Ihnen wertvolle Einblicke in die Risiken und zeigt, wie Sie sich und Ihre Angehörigen schützen können. Dr. Bleyl wird erläutern, wie Sie die Anzeichen frühzeitig erkennen und welche präventiven Maßnahmen ergriffen werden können. Der Vortrag richtet sich auch an Menschen, die sich allgemein über Gesundheitsrisiken informieren möchten. Besonders, wenn Sie selbst oder Ihre Angehörigen zur Risikogruppe gehören, erhalten Sie hier nützliche Informationen zur Prävention.
Dr. Bleyl gibt eine umfassende Übersicht über die Symptome, die Risiken und die neuesten Therapieansätze im Umgang mit Sepsis. Er wird dabei auch auf die Herausforderungen in der Diagnostik eingehen und erklären, wie moderne Intensivmedizin Leben retten kann. Nach dem Vortrag bleibt Raum für Fragen und Sie erhalten auch Informationsmaterial zum Mitnehmen.
Görlitz, 30.08.2024. Das Städtische Klinikum Görlitz hat den Fördermittelbescheid über 5.299.300 Euro zur Erweiterung der Krankenhausakademie im Landkreis Görlitz durch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) erhalten. Diese bedeutende Unterstützung ist ein starkes Signal für die Zukunft der Gesundheitsversorgung in unserer Region und besteht jeweils zur Hälfte aus Mitteln der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds und aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen. Mit dieser Investition wird ein wichtiger Grundstein für die dringend notwendige Erweiterung der Ausbildungskapazitäten gelegt, die für die gesamte Gesundheitsregion Oberlausitz von immenser Bedeutung ist.
Das Projekt sieht vor, die bestehende Berufsfachschule um einen zweigeschossigen Neubau zu ergänzen. Dieser wird sieben neue Seminarräume für jeweils 30 Personen, einen Raum für Kurse und Gruppenarbeiten sowie einen Multifunktionsraum/Aula umfassen. Diese Erweiterung ermöglicht es, mindestens 260 zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen, wodurch die bisherigen Kapazitäten nahezu verdreifacht werden – ein enormer Fortschritt für die Ausbildung junger Fachkräfte in der Region. Baustart ist Anfang 2025, Fertigstellung voraussichtlich im 2. Halbjahr 2027.
„Der Bedarf an erweiterten Ausbildungsmöglichkeiten ist aufgrund mehrerer Faktoren gestiegen. Bereits jetzt sind die vorhandenen 120 Ausbildungsplätze pro Jahr nahezu vollständig belegt. Zudem wird in den kommenden Jahren ein erhöhter Bedarf an Fachkräften erwartet“, sagt Ines Hofmann, Geschäftsführerin des Görlitzer Klinikums.
Bereits 2023 hat das Klinikum die erforderlichen Grundstücke von der Stadt Görlitz erworben, um das Bauprojekt zu realisieren. Die Gesamtfläche beträgt 2.900 Quadratmeter, der Kaufpreis lag bei ca. 87.000 Euro.
Die Krankenhausakademie, die unter gemeinsamer Trägerschaft des Städtischen Klinikums Görlitz und des Klinikums Oberlausitzer Bergland steht, ist eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte. Sie bildet in den Berufen Pflegefachfrau/-mann sowie Krankenpflegehelfer/-in aus und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in der Region. Die Erweiterung der Ausbildungskapazitäten ist von zentraler Bedeutung, um die langfristige Versorgung der Region mit qualifiziertem Fachpersonal zu gewährleisten und den zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein.
Görlitz, 01.08.2024. Das Städtische Klinikum Görlitz bietet ab dem Wintersemester 2024 zwei Studienplätze für den Bachelor-Studiengang Pflege/Angewandte Pflegewissenschaft an. Als Trägereinrichtung unterstützt das Klinikum damit die akademische Ausbildung zukünftiger Pflegefachkräfte und trägt zur Weiterentwicklung der Pflegepraxis bei.
„Die Absolventinnen und Absolventen können als Pflegefachkraft tätig sein, darüber hinaus eröffnet dieser Studiengang vielfältige Berufsmöglichkeiten im Gesundheitswesen, wie etwa im Case Management, bei Krankenkassen, in Gesundheitsämtern und in Beratungsstellen“, sagt Pflegedirektorin Birgit Bieder. Der Studiengang umfasst dabei die gleichen Inhalte wie die herkömmliche generalistische Pflegeausbildung. Ergänzt wird diese um das Erlernen wissenschaftlicher Arbeitsmethoden in der Pflege. Ganz praktisch läuft es so, dass die Bewerberinnen und Bewerber mit dem Städtischen Klinikum einen Ausbildungsvertrag eingehen und an der Fachhochschule Görlitz im Studiengang Pflege/Angewandte Pflegewissenschaft eingeschrieben sind.
Das Studium beginnt am 01.10.2024 und dauert acht Semester. Der theoretische Teil wird an der Fachhochschule Görlitz absolviert, während der praktische Teil sowohl im Klinikum als auch in kooperierenden Einrichtungen wie Altenheimen und Sozialstationen stattfindet. Die Ausbildungsvergütung entspricht der in der regulären Pflegeausbildung.
Interessierte Bewerberinnen und Bewerber können ihre Unterlagen direkt an das Städtische Klinikum Görlitz senden. „Wir werden den Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen der Fachhochschule aufnehmen, um den weiteren Bewerbungsprozess zu koordinieren“, so die Pflegedirektorin.
Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Zulassungsvoraussetzungen sind auf der Website des Städtischen Klinikums verfügbar.
Görlitz, 31.07.2024. In den ersten Lebensmonaten eines Kindes legt die Ernährung den Grundstein für seine zukünftige Gesundheit. Stillen gilt als die natürlichste und effektivste Methode, um Neugeborene optimal zu versorgen. Muttermilch enthält nicht nur alle wichtigen Nährstoffe, sondern auch Antikörper, die das Immunsystem stärken und das Kind vor Infektionen schützen.
Dr. Julia Gottschalk, Oberärztin unserer Kinderklinik ist Stillberaterin IBCLC (International Board Certified Lactation Consultant). IBCLC ist die einzige international anerkannte professionelle Qualifikation für die Stillberatung. Dr. Julia Gottschalk wird in ihrem Vortrag auch anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse erläutern, wie wichtig das Stillen für die Entwicklung des Kindes und die Gesundheit der Mutter ist. So enthält Muttermilch lebenswichtige Antikörper, die Neugeborene vor Infektionen und Krankheiten schützen und ihre Immunsysteme stärken. Studien zeigen, dass gestillte Kinder ein geringeres Risiko für die Entwicklung von Asthma, Übergewicht und Typ-2-Diabetes haben. Neue Forschungen betonen die Bedeutung der Unterstützung durch beide Elternteile und die positive Auswirkung dieser Unterstützung auf den Stillprozess und die elterliche Bindung.
Trotz der Vorteile fällt es manchen Müttern schwer, diese Form der Ernährung durchzuhalten. Physische Herausforderungen, psychische Belastungen und ein Mangel an Unterstützung spielen dabei oft eine Rolle. Dr. Gottschalk wird praktische Tipps und Hilfestellungen für stillende Mütter geben und die Rolle der Unterstützung durch das Umfeld beleuchten.
„Von Anfang an Gesund – Warum Stillen so wichtig ist“, Referentin: Dr. Julia Gottschalk, Oberärztin Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. 7. August 2024, 17:30 Uhr im Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums Görlitz, Girbigsdorfer Str. 1 – 3, 02828 Görlitz.
Kliniken & Institute Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A5 Patienteneinweisung/ Case Management Gefäßchirurgie - Bis in die kleinste Ader Medizinische Kompetenzzentren Anästhesie und Intensivtherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Intensivmedizinisches Zentrum (IMZ) der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie Patienteneinweisung/ Case Management Delir Medizinische Kompetenzzentren Augenheilkunde Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station AII6 Patienteneinweisung/ Case Management Frauenklinik Team Gynäkologie Geburtshilfe Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen C2b, C3 und C2a Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station AII4 Patienteneinweisung/ Case Management Hautklinik Leistungsspektrum Ansprechpartner Stationen AII6, AII4 und C3 Patienteneinweisung/ Case Management Innere Medizin I (Kardiologie, Nephrologie, ITS) Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen B1, B2a und IMZ Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Innere Medizin II + Geriatrie Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Station G1, G2, G3 und A1 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Delir Innere Medizin III + Strahlentherapie Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen B2b, D2 und C3 Patienteneinweisung/ Case Management Patienteninformationen zur Krebstherapie Tumorboards Kinder- und Jugendmedizin Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen C1 und C2a Medizinische Kompetenzzentren Facharzt-fuer-Kinder-und-Jugendmedizin Schnullerbaum Neurochirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Neuromodulation / Rückenmarkstimulation (SCS) und Medikamentenpumpen Station AII4 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Neurologie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden MS Schwerpunktzentrum Schlaganfall (Stroke Unit) Stationen B1N und B3 Patienteneinweisung/ Case Management Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station C3 Patienteneinweisung/ Case Management Lymphödem und Lipodystrophie Medizinische Kompetenzzentren Psychiatrie und Psychotherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen P1a, P1b, P2a, P2b und P3 Medizinische Kompetenzzentren Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station M2 Medizinische Kompetenzzentren Unfallchirurgie und Orthopädie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A1 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Urologie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A3 Patienteneinweisung/ Case Management Tumorboard Medizinische Kompetenzzentren Institut für diagnostische & interventionelle Radiologie Leistungsspektrum Ansprechpartner Institut für Pathologie Leistungsspektrum Ansprechpartner Interdisziplinäre Notaufnahme Krankenhausapotheke Leistungsspektrum Abteilungen Historie Pflegedienst Pflegemanagement Pflegeleitbild Stationen im Klinikum Görlitz Praxisanleiter Mit Demenz im Krankenhaus Aromapflege Wund- und Dekubitusmanagement Sozialdienst Medizinische Zentren Frauen-Mutter-Kindzentrum Leistungsspektrum Gefäßzentrum Geriatriezentrum - Zentrum für Altersmedizin Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Geriatrie-Netzwerk Ostsachsen Interdisziplinäres Beckenbodenzentrum Intensivmedizinisches Zentrum Lungennetzwerk Mammazentrum Ostsachsen Aktuelles Ansprechpartner & Sprechstunden Lymphödem und Lipodystrophie Leistungsspektrum Perinataler Schwerpunkt Leistungsspektrum Sozialpädiatrisches Zentrum Leistungsspektrum Regionales Unfallzentrum Leistungsspektrum Wirbelsäulenzentrum Leistungsspektrum Zentrum für Innere Medizin Zentrum für Seelische Gesundheit Leistungsspektrum Case Management Sprechstunden Startseite Unsere Leistungen Kliniken & Institute Hautklinik Ambulante hautärztliche Versorgung Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, die ambulante Versorgung von Patienten mit Hautkrankheiten in Ostsachsen ist lückenhaft und mancherorts nicht mehr zu finden. In den letzten 20 Jahren mussten 6 Hautarztpraxen in unserer Region wegen fehlender Nachfolge schließen. Jede dieser Praxen betreute zuvor etwa 1.500-2.000 Hautkranke jedes Quartal, was bedeutet, dass nun rund 10.000 Menschen pro Quartal vergeblich einen Termin beim Hautarzt suchen. Trotz großer Anstrengungen ist es der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KVS) bisher nicht gelungen, Fachärzte für die ambulante Versorgung in Praxen zu finden. Eine gewisse Entlastung bietet die Institutsambulanz der Hautklinik am Städtischen Klinikum in Görlitz, wo derzeit etwa 1.000 Patienten pro Quartal behandelt werden – mit steigender Tendenz. Zur Lösung des Problems wurden im Dialog mit der KVS weitere Maßnahmen getroffen, um die Behandlung von Hautkrankheiten auch in der hausärztlichen Praxis zu ermöglichen: Viele Hausärzte haben die Möglichkeit Hautkrankheiten digital in einer Hautarztpraxis bei Leipzig vorzustellen. Dort wird die Diagnose gestellt und ein Behandlungsvorschlag erarbeitet. Die Therapie erfolgt dann beim Hausarzt (Teledermatologie). Angebote dermatologischer Fortbildungen für alle Hausärzte der Region zu den wichtigsten Hautkrankheiten helfen, dass dermatologische Behandlungen auch in der Hausarzt-Praxis behandelbar sind. Sollte es Ihnen nicht gelingen, einen Termin in der Hautambulanz am Klinikum zu bekommen, wenden Sie sich bitte zunächst an Ihren Hausarzt, um Hilfe zu erhalten. Ihr Team der Hautklinik und Institutsambulanz des Klinikums.