Görlitz, 25.07.2022. Patientinnen mit Erkrankungen der Brust sind im Mammazentrum (Mamma = Brust) Ostsachsen im Städtischen Klinikum Görlitz in ausgezeichneten Händen. Das bestätigen nicht nur viele der bereits behandelten Patientinnen, sondern zum wiederholten Mal auch die Deutsche Krebsgesellschaft. Diese hat jetzt durch zwei Prüfer die Qualität der Arbeit des Mammazentrums untersucht. Sie haben sich vor Ort von der Umsetzung der fachlichen Anforderungen in den an der Diagnostik und Behandlung einbezogenen einzelnen Fachbereichen überzeugt. Darüber hinaus schauten sie sich genau an, ob die hohen Standards der geltenden Leitlinien für die Brustkrebsbehandlung angewendet werden.
Im Ergebnis bestätigen sie das Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft für das Team des Mammazentrums Ostsachsen. „Wir sind sehr stolz darauf, denn wir tragen dieses Siegel seit 2004 ohne Unterbrechung“, sagt Zentrumskoordinatorin Manuela Böttcher. Das ist bei den hohen Anforderungen der Prüfungsgesellschaft nicht selbstverständlich. Jede Zertifizierung ist umfangreich und setzt strenge Kriterien an. Hinzu kommt, dass es sowohl immer vielfältigere diagnostische und therapeutische Möglichkeiten als auch sich ständig weiter entwickelnde Dokumentationsanforderungen gibt.
Die Arbeit lohnt sich – für das Team und vor allem für die Brustkrebspatientinnen. Denn ihnen zeigt das Zertifikat, dass sie im Klinikum in Görlitz rundum hervorragend betreut werden. Angefangen von der Diagnostik über die Behandlung bis hin zur Nachsorge. Dafür sind alle wichtigen Fachbereiche an einem Ort und wurden bei der Zertifizierung unter die Lupe genommen: Radiologische Diagnostik, Pathologie, Operation, medikamentöse Onkologie, Strahlentherapie, Pflege, Sozialdienst, Psychoonkologie, Physio- und Ergotherapie, Palliativmedizin, Partner wie die Nuklearmedizin. Bei der Pflege legen die Prüfer besonderes Augenmerk auf die onkologischen Fachpflegekräfte und die Brustschwester. Insgesamt kommen so 200 Qualitätsanforderungen und über 20 Einzelkennzahlen zusammen, die das Mammazentrum erfüllen und nachweisen muss. Eine starke Leistung, denn alle Anforderungen erfüllt das Team mit hohem persönlichem Einsatz zum Wohle der Patientinnen und Patienten.
Das Team ist sehr stolz darauf und dankt allen für das Vertrauen, sich im Städtischen Klinikum Görlitz bei der Diagnose Brustkrebs behandeln zu lassen. Die Chefärzte und Leiter des Mammazentrums, Dr. Torsten Nadler und Dr. Steffen Handstein, danken allen an der Versorgung beteiligten Kolleginnen und Kollegen: „Wir freuen uns über die Aufrechterhaltung des Zertifikats als Brustkrebszentrum durch die Deutsche Krebsgesellschaft und versichern, weiterhin für die Menschen unserer Stadt Görlitz und unseres Landkreises mit einer Brusterkrankung, insbesondere mit Brustkrebs, mit Leidenschaft da zu sein“, sagen sie.
Görlitz, 13.07.2022. Prof. Dr. Stefan Zeller, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II + Geriatrie (Altersmedizin) im Klinikum Görlitz, ist für drei weitere Jahre zum Vorstandsvorsitzenden des Landesverbandes Geriatrie gewählt worden. In dem Landesverband sind über 20 stationäre geriatrische Einrichtungen Sachsens zusammengeschlossen. Seit 2020 setzt sich Prof. Zeller als Vorstandsvorsitzender für die Verbesserung der Versorgung der älteren Menschen in Sachsen ein und ist der erste Ansprechpartner für die verschiedenen Einrichtungen im Land. Er kümmert sich um den Austausch und die Kommunikation untereinander sowie zum Sächsischen Staatsministerium für Soziales und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MD). Darüber hinaus vertritt er die Interessen der Geriatrie gegenüber der Landesärztekammer.
Der Landesverband ist Teil des Bundesverbandes Geriatrie – einem Zusammenschluss aller geriatrischen Trägereinrichtungen in Deutschland. Mitglieder des Verbandes müssen die für die Versorgung geriatrischer Patient:innen notwendigen Qualitätskriterien erfüllen – also zertifiziert sein.
Die Geriatrie ist ein Fachgebiet der Medizin, das sich speziell um die Versorgung hochbetagter Menschen (meist älter als 71 Jahre) kümmert. Die Patient:innen leiden an akuten und chronischen Erkrankungen. Es gibt selbstverständlich viele hochbetagte Menschen, die fit und gesund im Leben stehen. „Trotzdem verzeichnen wir im Krankenhaus eine Zunahme älterer Patientinnen und Patienten“, sagt Dr. Stefan Zeller. Das Görlitzer Klinikum hatte bereits vor 20 Jahren mit Blick auf den demografischen Wandel einen Schwerpunkt auf dieses Fachgebiet gesetzt. Heute ist das Klinikum ein ausgewiesener Experte im Bereich der Altersmedizin.
Görlitz, 15.07.2022. Das Traumazentrum (Unfallzentrum) des Städtischen Klinikums Görlitz ist rund um die Uhr in der Lage, einen schwerstverletzten Patienten aufzunehmen und optimal zu behandeln. Dies wurde bei der Überprüfung im Rahmen einer Zertifizierung erneut erfolgreich unter Beweis gestellt. Alle für die Zertifizierung vorgeschriebenen Kriterien und Voraussetzungen erfüllt das Unfallzentrum am Klinikum Görlitz auf hohem Niveau.
Fast alle medizinischen Disziplinen sind im Klinikum als Schwerpunktkrankenhaus vertreten. So können Patient:innen mit schwerwiegenden oder mehrfachen Verletzungen interdisziplinär auf kurzen Wegen optimal behandelt werden. Für solche Polytrauma(Mehrfachverletzungen)-Patienten ist diese komplexe Versorgung enorm wichtig. „Es kommt in den ersten Stunden darauf an, die akut lebensbedrohlichen Verletzungen schnell zu erkennen und in der richtigen Reihenfolge zu therapieren“, sagt der Leiter des Unfallzentrums, Dr. Ralf Banaskiewicz. Im Podcast des Klinikums Diagnose»Wissen spricht er über seine Arbeit, die Abläufe bei der Notfallversorgung und gibt Tipps für Ersthelfer an einer Unfallstelle:
https://www.youtube.com/c/KlinikumGoerlitzgGmbH
Als zertifiziertes Unfallzentrum muss das Klinikum eine entsprechende personelle und technische Ausstattung vorhalten. Zudem müssen verschiedene medizinische, technische infrastrukturelle und organisatorische Kriterien erfüllt werden: angefangen vom dem Hubschrauberlandeplatz über die Notaufnahme mit den Schockräumen, den CT’s, den Operationssälen bis hin zur Intensivstation und der Blutspende usw. Das Görlitzer Unfallzentrum ist bereits seit 2010 zertifiziert. Es war damals das erste Zentrum in Ostsachsen, das sich dieser Prüfung stellte, die alle drei Jahre stattfindet. „Unsere Arbeit ist interdisziplinär, weil man nie genau weiß, mit welchen Verletzungen oder in welchem Zustand die Patienten kommen“, erklärt Dr. Banaskiewicz.
Davon profitieren die etwas mehr als 100 schwerverletzten Patient:innen, die jährlich im Klinikum behandelt werden. Das Klinikum zeichnet aus, dass es sowohl eine Stroke Unit (Schlaganfallspezialstation) als auch eine Neurochirurgie gibt, die für die Versorgung von Schädelhirntraumata eine große Rolle spielt. Sie machen ca. 30% der Schwerverletzten aus. Da die nächsten Kliniken mit einer Neurochirurgie nach Westen in Dresden bzw. nach Norden in Cottbus liegen, werden Schwerverletzte mit möglichem Schädelhirntrauma durch den Rettungsdienst primär nach Görlitz gebracht oder sekundär aus den umliegenden Kliniken nach Görlitz verlegt. Als Mitglied im Traumanetzwerk Ostsachsen ist die Zertifizierung für das Görlitzer Unfallzentrum verpflichtend. Traumanetzwerke sind flächendeckend über ganz Deutschland durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie etabliert worden, um die Schwerverletztenversorgung einer Region auf qualitativ hohem Niveau sicherzustellen.
Qualität & Sicherheit:
Das Klinikum lässt sich seit 2001 durch externe, unabhängige Experten überprüfen. Seit April 2013 trägt es das Zertifikat der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001. Anfang Mai 2022 hat es erneut die Qualitätsprüfung erfolgreich bestanden. Als Mitglied im Clinotel-Klinikverbund für Qualität & Sicherheit steht das Klinikum darüber hinaus in ständigem Austausch mit 69 leistungsstarken Krankenhäusern deutschlandweit. Ziel: maximale Patientensicherheit und höchste Zufriedenheit der Patienten.
Weiterführende Informationen: unfallzentrum.klinikum-goerlitz.de clinotel.klinikum-goerlitz.de
Kliniken & Institute Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A5 Patienteneinweisung/ Case Management Gefäßchirurgie - Bis in die kleinste Ader Medizinische Kompetenzzentren Anästhesie und Intensivtherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Intensivmedizinisches Zentrum (IMZ) der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie Patienteneinweisung/ Case Management Delir Medizinische Kompetenzzentren Augenheilkunde Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station AII6 Patienteneinweisung/ Case Management Frauenklinik Team Gynäkologie Geburtshilfe Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen C2b, C3 und C2a Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station AII4 Patienteneinweisung/ Case Management Hautklinik Leistungsspektrum Ansprechpartner Stationen AII6, AII4 und C3 Patienteneinweisung/ Case Management Innere Medizin I (Kardiologie, Nephrologie, ITS) Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen B1, B2a und IMZ Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Innere Medizin II + Geriatrie Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Station G1, G2, G3 und A1 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Delir Innere Medizin III + Strahlentherapie Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen B2b, D2 und C3 Patienteneinweisung/ Case Management Patienteninformationen zur Krebstherapie Tumorboards Kinder- und Jugendmedizin Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen C1 und C2a Medizinische Kompetenzzentren Facharzt-fuer-Kinder-und-Jugendmedizin Schnullerbaum Neurochirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Neuromodulation / Rückenmarkstimulation (SCS) und Medikamentenpumpen Station AII4 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Neurologie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden MS Schwerpunktzentrum Schlaganfall (Stroke Unit) Stationen B1N und B3 Patienteneinweisung/ Case Management Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station C3 Patienteneinweisung/ Case Management Lymphödem und Lipodystrophie Medizinische Kompetenzzentren Psychiatrie und Psychotherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen P1a, P1b, P2a, P2b und P3 Medizinische Kompetenzzentren Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station M2 Medizinische Kompetenzzentren Unfallchirurgie und Orthopädie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A1 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Urologie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A3 Patienteneinweisung/ Case Management Tumorboard Medizinische Kompetenzzentren Institut für diagnostische & interventionelle Radiologie Leistungsspektrum Ansprechpartner Institut für Pathologie Leistungsspektrum Ansprechpartner Interdisziplinäre Notaufnahme Krankenhausapotheke Leistungsspektrum Abteilungen Historie Pflegedienst Pflegemanagement Pflegeleitbild Stationen im Klinikum Görlitz Praxisanleiter Mit Demenz im Krankenhaus Aromapflege Wund- und Dekubitusmanagement Sozialdienst Medizinische Zentren Frauen-Mutter-Kindzentrum Leistungsspektrum Gefäßzentrum Geriatriezentrum - Zentrum für Altersmedizin Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Geriatrie-Netzwerk Ostsachsen Interdisziplinäres Beckenbodenzentrum Intensivmedizinisches Zentrum Lungennetzwerk Mammazentrum Ostsachsen Aktuelles Ansprechpartner & Sprechstunden Lymphödem und Lipodystrophie Leistungsspektrum Perinataler Schwerpunkt Leistungsspektrum Sozialpädiatrisches Zentrum Leistungsspektrum Regionales Unfallzentrum Leistungsspektrum Wirbelsäulenzentrum Leistungsspektrum Zentrum für Innere Medizin Zentrum für Seelische Gesundheit Leistungsspektrum Case Management Sprechstunden Startseite Unsere Leistungen Kliniken & Institute Innere Medizin III + Strahlentherapie Team Team der Klinik für Innere Medizin III Dr. med. Rüdiger Karbaum Chefarzt Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie , Palliativmedizin Facharzt für Strahlentherapie Telefon +49 3581 37-1148 Fax +49 3581 37-1580 E-Mail-Adresse E-Mail Dr. med. Heiko Hildesheim Lt. Oberarzt Facharzt für Innere Medizin/ Pneumologie Jana Etter Oberärztin Fachärztin für Strahlentherapie u. Palliativmedizin Agata Joanna Magdziarek Oberärztin Fachärztin für Innere Medizin, Onkologie , Hämatologie Prof. Dr. med. Georgios Manolakis Oberarzt Facharzt für Innere Medizin ex Ass. Professor für Onkologie DUGR Anna Sniezek Oberärztin Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie
Görlitz, 05.07.2022. Das Städtische Klinikum Görlitz startet als Mitglied im Klinikverbund Clinotel gemeinsam mit weiteren Häusern aus dem Verbund eine Kommunikationsoffensive zum Thema Patientensicherheit. Anlass ist die seit Corona bestehende Sorge in weiten Teilen der Bevölkerung, sich im Krankenhaus mit dem Coronavirus zu infizieren. Das hat auch im Landkreis Görlitz zu medizinischer Unterversorgung bei chronisch und akut Kranken geführt und zum Teil lebensbedrohliche Situationen ausgelöst, die vermeidbar gewesen wären. „Obwohl seit Frühjahr 2022 in den Krankenhäusern die Belegung durch Corona-Infizierte erheblich gesunken ist, bleiben immer noch Patient:innen den Kliniken fern. Sie gehen damit zum Teil große gesundheitliche Risiken ein, die ihre Behandlung und ihre Genesung dauerhaft beeinträchtigen können“, sagt Geschäftsführerin Ines Hofmann. Im Zentrum der Offensive steht darum die Botschaft, dass das Klinikum als Teil des CLINOTEL-Verbunds über umfassende Qualitäts- und Sicherheitsstandards verfügt, die jegliche Behandlung in der Klinik möglich machen – ohne erhöhtes Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Der Medizinische Direktor des Klinikums, Dr. Axel Geide, begründet die Kommunikationsoffensive: „Unsere Standards für Qualität und Sicherheit sind durch den Stresstest der Coronapandemie sogar noch besser geworden. Darauf können die Patientinnen und Patienten vertrauen. Dies der Bevölkerung noch stärker zu vermitteln, ist jetzt unsere Aufgabe.“ Der Schwerpunkt der Kommunikationsoffensive liegt auf Informationsangeboten im regionalen Umfeld der Krankenhäusern, im Netz und auf zentralen Webseiten der teilnehmenden Krankenhäuser: www.clinotel.klinikum-goerlitz.de www.patientensicherheit.clinotel.de www.klinikum-goerlitz.de
Anfahrt Anreise Bus Kontakt Lageplan Parken Aufnahme Anmeldung & Aufnahmeantrag Wahlleistungen Datenschutz für stationäre Patient:innen Datenschutz für ambulante Patient:innen Empfang Kosten für den Krankenhausaufenthalt Medikamente Aufenthalt Bistro & Cafeteria Ehrenamtlicher Besuchsdienst Essen Fernsehen, Radio, Telefon & Internet Friseur & Fußpflege Hausordnung Hygiene Kasse & Geldversorgung Klinikseelsorge Patientensicherheit Post Spaziergänge Veranstaltungshinweise Was sollten Sie mitbringen? Entlassung Kosten & Zahlungsmöglichkeit Lob, Kritik & Anregung Besucher & Angehörige Beratung & Hilfe Hilfen des Gesundheitsamts Patientenfürsprecher Seelsorge Service & Beratung für Patienten Sozialdienst Verabschiedung & Trauer Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen Hinweise von A-Z Glossar Startseite Patienten & Besucher Aufenthalt Patientensicherheit Patientensicherheit Liebe Patientinnen und Patienten, Ihre Sicherheit hat für uns höchste Priorität und ist wesentlicher Baustein unserer täglichen Arbeit. Wir nutzen viele Instrumente, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten: Ein sehr strenges Hygieneregime gehört dazu wie ein ausgefeiltes Fehler- und Beschwerdemanagement, regelmäßige Überprüfungen des Klinikums, einzelner Zentren und Bereiche (Audits und Zertifizierungen). Unsere Patientensicherheitsziele dienen hierfür als Grundlage. Wir spüren - wie viele andere Krankenhäuser auch - dass viele Menschen durch die Corona-Pandemie verunsichert sind, sich in einem Krankenhaus behandeln zu lassen. Die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Virus ist bei manchen so hoch, dass sie Behandlungen herauszögern und damit ihre Genesung dauerhaft beeinträchtigen. Wir möchten Ihnen diese Angst nehmen. Corona war und ist ein echter Stresstest für Krankenhäuser und auch wenn die Pandemie noch nicht beendet ist, so ist der Umgang mit ihr zu einer professionellen Routine geworden. Wir haben alle - in allen Berufsgruppen - so viel gemeistert, geleistet und auch gelernt, um die Sicherheit für Sie und uns zu gewährleisten, so dass wir heute sagen können: Corona hat uns noch besser gemacht!
Görlitz, 01.07.2022. Zum fünften Mal in Folge gehört das Städtische Klinikum Görlitz zu Deutschlands besten Krankenhäusern. Das hat die bundesweite Studie des F.A.Z.-Instituts, einem Tochterunternehmen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.), ermittelt. In der Größenordnung 500 bis 800 Betten belegt das Klinikum Görlitz bundesweit Rang 25 von 106 Krankenhäusern, die überhaupt die Mindestpunktzahl (75) für eine Auszeichnung erreicht haben. Damit ist das Klinikum Görlitz in seiner Kategorie das beste Krankenhaus in Sachsen. Hinter Görlitz haben es nur noch die Helios Kliniken Aue (Rang 40), Leipzig (Rang 81) und Plauen (Rang 99) als sächsische Krankenhäuser dieser Größenordnung geschafft, die Mindestpunkte zu erreichen.
Patient:innen stehen bei der Wahl eines Krankenhauses vor der Herausforderung, aus einer Vielzahl von Quellen die für sie wichtigen Informationen zu filtern und zu bewerten. Neben den Empfehlungen des behandelnden Arztes oder von Bekannten, gibt es unzählige Quellen im Internet. Die Studie des F.A.Z.-Instituts fasst die Informationsangebote so zusammen, dass eine aussagekräftige Rangliste entsteht, die bei der Suche nach dem richtigen Krankenhaus hilft. Datengrundlage dieser Studie sind eine Auswertung der aktuellsten verfügbaren Qualitätsberichte von 1.659 Krankenhäusern und deren Abteilungen sowie zusätzlich Aussagen von Patient:innen in Bewertungsportalen (z.B. „klinikbewertungen.de“ oder die „Weiße Liste“ der Bertelsmann-Stiftung, an der Krankenkassen teilnehmen).
Über die Auszeichnung „Deutschlands beste Krankenhäuser“ hinaus, hat die Studie über 13.000 Fachabteilungen ausgewertet, von denen 2.442 ebenfalls ausgezeichnet wurden. Dazu gehören aus dem Görlitzer Klinikum die Abteilungen Geriatrie, Innere Medizin mit Schwerpunkt Geriatrie; Orthopädie und Unfallchirurgie, Orthopädische Chirurgie; Neurochirurgie; Plastische und Ästhetische Chirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie; Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde; Allgemeine Psychiatrie; Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; Anästhesiologie und Intensivmedizin.
„Diese Auszeichnung ist Ergebnis unserer täglichen Arbeit. Sie bestätigt das große Vertrauen in uns, in unsere Kompetenz, unser Engagement und vor allem in die hohe Qualität unserer Versorgung – auch während der Corona-Pandemie“, sagt Geschäftsführerin Ines Hofmann. Corona sowie die Einschränkungen im Regelbetrieb der Krankenhäuser haben viele Patient:innen verunsichert. „Wir haben von Anfang an alles dafür getan, ein höchstmögliches Maß an Sicherheit für alle zu schaffen. Dabei haben wir aus dieser Krise auch viel gelernt und sind so noch besser geworden“, sagt Ines Hofmann. Auch das spiegelt sich in dieser Auszeichnung wieder.
Weitere Informationen zur Studie und Methodik finden Sie im Internet: https://www.faz.net/asv/beste-krankenhaeuser/
Qualität & Sicherheit:
Das Klinikum lässt sich seit 2001 durch externe, unabhängige Experten überprüfen. Seit April 2013 trägt es das Zertifikat der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001. Anfang Mai 2022 hat es erneut die Qualitätsprüfung erfolgreich bestanden. Als Mitglied im Clinotel-Klinikverbund für Qualität & Sicherheit steht das Klinikum darüber hinaus in ständigem Austausch mit 69 leistungsstarken Krankenhäusern deutschlandweit. Ziel: maximale Patientensicherheit und höchste Zufriedenheit der Patienten
Görlitz, 21.05.2022. In den letzten Jahren sind in der Region sechs Hautarztpraxen weggefallen. Die Unterversorgung ist so groß, dass viele Patientinnen und Patienten keinen Termin mehr bei einem niedergelassenen Hautarzt bekommen. Das Klinikum Görlitz versucht seit vergangenem Jahr mit einer eigenen Hautambulanz so vielen Patient:innen wie möglich zu helfen. Das sind mittlerweile bereits 500 bis 600 Patient:innen im Quartal - zusätzlich zur stationären Versorgung, die ja die eigentliche Aufgabe des Krankenhauses ist. Der Frust ist groß – bei den Patienten und auch bei den Ärzten im Klinikum. „Uns tun die Patienten unendlich leid, aber wir können die komplette ambulante Unterversorgung nicht abfangen, es geht hier um ca. 9.000 Patienten“, sagt Dr. Lutz-Uwe Wölfer, Chefarzt der Hautklinik und Leiter der Ambulanz. Warum die Situation in der Region so ist und ob es eine Lösung gibt, erklärt er in unserem aktuellen Podcast.
Den Podcast können sich Interessierte anhören auf den youtube-Kanal des Klinikums oder
podcast.klinikum-goerlitz.de klinikum-goerlitz.podigee.io
Görlitz, 17.05.2022 (update 4.7. - verlängerte Öffnungszeiten des Testcenters). Angesichts sinkender Corona-Inzidenzen und einer damit einhergehenden Entspannung lockert das Klinikum Görlitz die Besuchsregeln. Ab Mittwoch sind Patientenbesuche auf allen Stationen sind in der Zeit von 14 bis 18 Uhr wieder möglich. Dabei gilt die 1-1-1 Regel, also ein Besucher je Patient pro Tag. Besucher werden gebeten, sich beim Personal zu melden. In bestimmten Situationen wie bei Palliativpatienten oder Sterbenden sind nach Rücksprache Ausnahmen möglich, dazu werden die Angehörigen gebeten, sich vorab mit den Stationen abzustimmen.
Ein Besuch ist möglich mit:
Testnachweis unabhängig vom Impf- und Genesenenstatus (Test nicht älter als 24h/kein Selbsttest) --> z. B. im Testcenter am Haupteingang des Klinikums. Neue Öffnungszeiten der Test-Station Ab 04.07.2022 Montag bis Freitag 06:00 bis 17.30 Uhr Samstag/Sonntag 13:30 bis 17:30 Uhr Einhaltung der geltenden Hygieneregelungen Tragen eines Medizinischen-Mund-Nasenschutzes! Auch in den Patientenzimmern darf die Maske nicht abgenommen werden! Kinder sollten nach Möglichkeit nicht ins Krankenhaus kommen, Ausnahmen bitte nur nach Rücksprache. Besucher:innen mit Symptomen einer SARS-CoV-2-Infektion ist der Zutritt nicht gestattet
Individuelle Regelungen gelten weiterhin für die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die Geburtshilfe/Kreißsaal sowie für enge Angehörige bei der Sterbebegleitung.
Görlitz, 10.05.2022. Zwei Expertinnen der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Mana-gementsystemen (DQS) haben das Städtische Klinikum Görlitz vier Tage lang unter die Lupe genommen. Sie prüften die Prozesse und Strukturen, besuchten ca. 40 Bereiche (Kliniken, Stationen, Funktionsabteilungen, Verwaltungsbereiche und Tochtergesellschaften etc.), stellten den Mitarbeitenden eine Menge Fragen, sichteten Dokumentationen, Ablagen, Verzeichnisse, Datenanalysen, Verfahrens- und Dienstanweisungen, Checklisten, Belehrungsnachweise usw. Sie prüften Prozessabläufe, die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Pflegekräften sowie allen an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen, Datenschutzeinhaltung, Personalschlüssel, Maßnahmen der Qualitätssicherung und Patientensicherheit. Am Ende zeigten sie sich sichtlich beeindruckt: „Wir haben das Klinikum als professionelles und vor allem sehr ge-meinschaftlich zusammenarbeitendes Krankenhaus erlebt“, sagte Prüferin Dr. Birgit Euteneuer. Etwa 30 Häuser prüfen die Auditoren der DQS pro Jahr. Insgesamt haben sie so schon 250 Krankenhäuser kennen gelernt. „Wie die Kollegin-nen und Kollegen sich mit dem Klinikum identifizieren und sich füreinander einsetzen, das erleben wir selten in ande-ren Häusern“, so Dr. Euteneuer. Co-Auditorin Claudia Daunicht ergänzt: „Das Qualitätsmanagement ist auf einem ausgezeichneten Level. Egal wo man ist, man fühlt sich hier gut aufgehoben. Selten habe ich so ein supersauberes Haus erlebt.“ Sie betonten, dass neue Anschaffungen in Medizintechnik, Digitalisierung etc. aber auch die Instandhaltung des Vorhandenen das Klinikum auszeichnet. Zudem seien das Case Management außergewöhnlich und die neue Strukturie-rung des Zentrums für Innere Medizin sehr gelungen. Hervorgehoben haben die Expertinnen generell die Unterstüt-zung demenzerkrankter Patient:innen, die Medizinprodukteeinweisung, die Technik, die Krankenhausakademie, alle Kliniken und Stationen, die sie besucht haben, sowie die Verwaltungs- und Dienstleistungsbereich „Es war ein hoch-spannendes und interessantes Audit“, sagten die Prüferinnen und fassten zusammen: „Insgesamt ist das Klinikum sehr gut aufgestellt. Vor allem was die Infrastruktur und die digitale Kommunikation betrifft. Ihre Qualitätsstandards sind enorm hoch.“ „Zu hören, wie großartig unsere Zusammenarbeit und unsere Qualität von externen Experten eingeschätzt wird, tut uns sehr gut“, sagt Geschäftsführern Ines Hofmann. „Der Dank dafür gilt allen Mitarbeitenden, die vor allem unter den schwierigen Bedingungen während der Coronapandemie tolle Arbeit leisten und für die Patientinnen und Patienten da sind.“ Hintergrund und Fakten: Das Klinikum lässt sich seit 2001 durch externe, unabhängige Experten überprüfen. Seit April 2013 trägt es das Zertifikat der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001. Qualität ist eines der Unternehmensziele des Klinikums. Neben der externen Zertifizierung befragt das Krankenhaus regelmäßig die Patient:innen mittels Fragebögen nach ihrer Zufriedenheit und ihrer Kritik. Die Ergebnisse werden (anonym) im Haus und auch auf der Homepage veröffentlicht. 92% empfehlen das Klinikum weiter. Die hohe Qualität wird auch dadurch gewährleistet, dass hier vor Ort fast alle medizinischen Fachrichtungen vorhan-den sind. Die Patient:innen profitieren von einer interdisziplinären Betreuung in ihrer Heimat. Selbst für komplexe Behand-lungen müssen sie nicht weit weg fahren. Sie können ganz in der Nähe ihres Zuhauses bei ihren Familien und Freunden versorgt werden.
Bedeutung und Ziel der Zertifizierung: Krankenhäuser sind in Deutschland zur Einführung eines internen Qualitätsmanagements verpflichtet. Diese Qualität kann durch unabhängige Zertifizierungsverfahren (z.B. ISO 9001, KTQ, JCI) geprüft werden. Dies dient z.B. der Positionsbestim-mung des eigenen Hauses und gibt den Patienten Auskunft darüber, dass vorgegebene, anerkannte und bewährte Anforde-rungen eingehalten werden. Zertifikate haben immer eine begrenzte Gültigkeitsdauer. Die Rezertifizierung ist fast immer eine anspruchsvollere Prüfung als die vorhergehende, was eine Qualitätssteigerung und Entwicklung vor dem Hintergrund sich verändernder Maßstäbe und Bedingungen ermöglicht.