Görlitz, 04.10.2021. Das Klinikum Görlitz ist eine von verschiedenen „AnLaufstellen“ im Landkreis im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit. Das Team der Psychiatrie und Psychosomatik lädt am 14. Oktober von 14:00 bis 18:00 Uhr dazu in bzw. vor das Haus P ein. „Wir möchten unsere Arbeit sichtbar machen“, sagt Diplom-Sozialpädagogin Antje Mimz, eine der Organisatorinnen. Gemeinsam mit Kolleg:innen, Ärzt:innen, Therapeut:innen und anderen Mitstreiter:innen haben sie ein sehr abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.
So stellt sich die Psychiatrische Klinik mit ihren Behandlungsschwerpunkten vor. Es gibt Informationen zur Vorsorgevollmacht sowie zu Angeboten für Eltern mit psychischen Erkrankungen. Die Gäste erfahren auch, welche Erkrankungen in der Psychosomatischen Klinik am Klinikum untersucht und behandelt werden. Es gibt jede Menge Informationen zum Thema Demenz (Ernährung, Beschäftigung, Kommunikation) und stets die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Kinderpsychosomatik stellt sich ebenfalls mit ihren Leistungen und Angeboten vor.
Es gibt verschiedene Quizze, Bastelangebote für Kinder, Führungen durch die Ergotherapieräume, in die Kapel-le sowie eine Ausstellung der Gestaltungstherapie mit Bildern von Patient:innen. Als „AnLaufstelle“ darf natürlich die Bewegung nicht fehlen. Hier bietet die PES Physio-Ergotherapie Service Görlitz GmbH ein Angebot, welches 14:15 Uhr und 15:15 Uhr beginnt und jeweils 30 Minuten dauert.
Am 13. Oktober gibt es den Startvortrag "Eltern Stärken - Kinder schützen"
Die Mitarbeiter:innen freuen sich sehr, Sie persönlich begrüßen zu dürfen. Es gilt die 3G-Regel. Anmeldungen sind notwendig: Mail: psychiatrie@klinikum-goerlitz.de; Telefon: 03581 37-1801
Görlitz, 01.10.2021. „Auf sich selbst zu achten, ist mehr denn je wertvoll. Und daran werden auch Veränderungen äußerer Umstände nichts ändern“, sagt Manuela Böttcher, Koordinatorin des zertifizierten Mammazentrums Ostachsen. In diesem Jahr lenkt das Zentrum mit der Kampagne „Eine von Neun“ den Fokus auf die Früherkennungsmöglichkeiten durch Selbstbeobachtung sowie Eigentastuntersuchung und die Teilnahme am Mammographiescreeningprogramm. Noch immer ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen mit ca. 70.000 Neuerkrankungen jährlich. Aber sowohl die Diagnostik, z. B. im Mammographiescreening, als auch die Therapiemöglichkeiten sind weit erforscht, in einer fachübergreifenden Leitlinie gebündelt (S-3 Leitlinie Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge) und stehen für standardisierte wie auch individuelle Behandlungsmöglichkeiten. Je früher ein Tumor erkannt und behandelt wird, desto besser können auch die Heilungschancen sein.
„Sie brauchen Ihre Aufmerksamkeit“ ist nicht nur seit Jahren ein gut gemeinter Hinweis, sondern auch eine Aufforderung. „Wir möchten Frauen motivieren, eigenverantwortlich mit sich umzugehen und auch die Optionen wahrzunehmen, die über gesunden Lebensstil, wie ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung, hinausgehen“, so Manuela Böttcher. Dazu gehört in Bezug auf Brustkrebs, die Brüste regelmäßig abzutasten und sich bei knotigen Veränderungen in der Brust beim Frauenarzt vorzustellen. Auch optische Veränderungen in der Form, der Haut oder an der Brustwarze können auf eine Erkrankung hinweisen. Auf der Internetseite des Mammazentrums gibt es eine Kurzanleitung für die Tastuntersuchung – auch zum herunterladen: mammazentrum.klinikum-goerlitz.de.
Es gibt Möglichkeiten, frühzeitig eine Veränderung in der Brust zu entdecken: mit den eigenen Händen, den Erfahrungen der Frauenärzt:innen sowie der Diagnostik in der Radiologie. „Wir legen allen Frauen und Männern dringend ans Herz, Veränderungen an oder in der Brust weiter untersuchen zu lassen, um festzustellen, worum es sich handelt. Nicht jede Veränderung ist ein bösartiges Geschehen“, sagt Frau Böttcher.
Sie steht für Fragen zur Verfügung: Kontakt: Manuela Böttcher 03581 37-3203 oder mammazentrum@klinikum-goerlitz.de.
Hintergrund Mammographiescreening: Das Mammographiescreening kann von Frauen zwischen 50 und 70 wahrgenommen werden. Die Einladungen in Sachsen erfolgen über eine zentrale Stelle in Chemnitz. Zuständig sind für den Raum Ostsachsen programmverantwortliche Ärzte aus Pirna. Görlitzerinnen werden zum Screening in die Räumlichkeiten der Radiologie des Städtischen Klinikums eingeladen, in denen die Untersuchung im Rahmen des Screeningprogramms durchgeführt werden. Im Landkreis Görlitz ist ein sog. Mammo-Mobil unterwegs, ein zu einer mobilen Mammographiestation umgebauter LKW-Anhänger. Sollten sich Auffälligkeiten in der Basismammographie ergeben, folgt eine zweite Einladung zur Abklärungsdiagnostik. Hier wird nach einer weiteren mammographischen Bilderstellung die Brust mit dem Ultraschallgerät untersucht und gegebenenfalls eine Probeentnahme zur pathologischen Beurteilung entnommen. Bei durchschnittlich 6 von 1000 untersuchten Frauen ergibt sich die Diagnose Brustkrebs (Quellen: Jahresbericht Evaluation 2018 – Deutsches Mammographie-Screening-Programm ©Kooperationsgemeinschaft Mammographie).
Görlitz, 01.10.2021. Familie, Haushalt, Arbeit, … - alles unter einen Hut zu bringen, ist anspruchsvoll und gelingt nicht immer. Wenn Eltern auch noch eine seelische Krise bewältigen müssen oder mit ihrer psychischen Erkrankung belastet sind, kann es immer mehr Probleme im Alltag geben. Für alle Familienmitglieder wird es schwieriger.
Diplom-Sozialarbeiterinnen/-pädagoginnen der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie laden für betroffene Eltern ein, an einem 12-wöchigen Gruppenprogramm „Eltern stärken – Kinder schützen“ teilzunehmen. Dieses Ressourcentraining zeigt Eltern, wie sie in schwierigen Situationen handeln, sich in ihr Kind einfühlen und sich in stressigen und belastenden Situationen verhalten können. Bei Bedarf bekommen Eltern vermittelt, wo sie weitere Unterstützung finden. Ziel ist es, gemeinsam neue Wege zu finden, um die alltäglichen familiären Herausforderungen zu bewältigen und Eltern dabei zu unterstützen, sich aktiv in ihre Familiensituation einzubringen.
Am Mittwoch, dem 13. Oktober von 17:00 bis 18:30 Uhr stellen Petra Kiock, Antje Mimz und Bettina Streit vom Klinikum das Ressourcentraining „Eltern stärken – Kinder schützen“ in einem Vortrag vor. Ort: Städtisches Klinikum Görlitz, Konferenzraum III. Treff ist 16:50 im Haupteingang.
Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel. Bitte melden Sie sich an unter: 03581 37-1856
Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Klinikums:
Görlitz, 22.09.2021. Nach dreijähriger, z.T. auch pandemiebedingter Pause, absolvierten am Dienstag 25 Teilnehmer:innen aus verschiedenen sächsischen Krankenhäusern am Klinikum Görlitz eine Fortbildung im Bereich Altersmedizin (Geriatrie). Das in Görlitz ausgerichtete Modul ist Teil des sog. ZERCUR GERIATRIE®-Basislehrganges. Dies ist eine vom Bundesverband Geriatrie entwickelte und zertifizierte Fortbildung. Ärzt:innen und Therapeut:innen des Städtischen Klinikums Görlitz lehrten in diesem Jahr die Themen Schlaganfall, Morbus Parkinson und Schluckstörungen.
„Wir setzen uns intensiv dafür ein, die Altersmedizin in unserer Region zu verbessern. Schließlich zeigt die älter werdende Bevölkerung den wachsenden Bedarf stetig auf“, sagt Dr. Stefan Zeller. Er ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II + Geriatrie am Klinikum Görlitz und zugleich Vorstandsvorsitzender Landesverband Geriatrie Sachsen.
Der Lehrgang richtet sich an alle Mitglieder des „Geriatrischen Teams“, also Ärzt:innen, Pflegekräfte, Mitarbeitende des Sozialdienstes und der therapeutischen Fachrichtungen. Dieser berufsgruppenübergreifende Ansatz ist ein großes Plus dieser Fortbildung. Die Perspektiven der einzelnen Professionen werden besser verstanden. Das bessere Verständnis stärkt die Teamarbeit und das wiederum kommt in der Qualität von Behandlung und Pflege den Patient:innen zugute. Mit diesem konsequenten interdisziplinären Teamansatz setzt „Zercur Geriatrie“ ein wichtiges Zeichen und bildet so die speziellen Anforderungen an das Personal in der Geriatrie in besonderem Maße ab.
Der 72 Stunden umfassende Basislehrgang ist modular aufgebaut und wird durch einen praktischen Hospitationstag an einem Krankenhaus ergänzt. Um dem ganzheitlichen Ansatz und Anspruch in der klinischen Geriatrie gerecht zu werden, wurden auch gerontologische und ethische Themen in die Fortbildung integriert.
Hintergrund: Die Geriatrie ist ein Fachgebiet der Medizin, das sich speziell um die Versorgung hochbetagter Menschen (meist älter als 71 Jahre) kümmert. Die Patient:innen leiden an akuten und chronischen Erkrankungen. Das Görlitzer Klinikum hatte bereits vor 20 Jahren mit Blick auf den demografischen Wandel einen Schwerpunkt auf dieses Fachgebiet gesetzt. Heute ist es ausgewiesener Experte im Bereich der Altersmedizin. Die fünf Fachärzte für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Geriatrie haben die notwendige Ausbildung, Erfahrung und Kompetenz für die medizinische Versorgung der älteren Patient:innen. Ziel ist es, sie wieder möglichst selbstständig nach Hause zu entlassen. Die Behandlung geriatrischer Patient:innen ist sehr komplex und erfolgt von einem großen Team aus verschiedenen Berufsgruppen: Pflegekräfte, Ergo- und Physiotherapeut:innen, Psycholog:innen, Logopäd:innen, Ärztinnen, Ärzte, Sozialdienstmitarbeiter:innen, Ernährungs-berater:innen, Wundmanager:innen, Seelsorger:innen und Ehrenamtliche arbeiten hervorragend zusammen.
Görlitz, 21.09.2021. Am Sonnabend, dem 25.9., findet im Städtischen Klinikum der 5. Görlitzer Gefäßtag statt. Bürgerinnen und Bürger bekommen von 9–12 Uhr ein Rundum-Paket an Informationen zu gesunden und kranken Gefäßen. Auf Führungen in einen Operationssaal und zur Angiografieeinheit erfahren die Besucher:innen wie die Spezialisten im Klinikum akute und chronische Gefäßerkrankungen erkennen und behandeln.
Der Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Dr. Marco Krahl, und die Oberärztin Dr. Daniela Zeller laden um 11:30 Uhr zu einem Vortrag mit dem Thema „Wunden und operative Therapien ein“. Zuvor spricht um 9:30 Uhr der niedergelassene Gefäßmediziner und Partner des Klinikums, Dr. Wolfram Oettler über „Wunden und interventionelle Therapie“. Dr. Oettler, Dr. Krahl und der niedergelassene Kardiologe und Angiologe Dr. Hans-Steffen Gabel bieten von 9-12 Uhr die Möglichkeit einer Doppler-Untersuchung der Beinarterien. Bei dieser sehr anschaulichen Untersuchung erkennen die Spezialisten, ob eine Gefäßverengung oder -verstopfung vorliegt. In der Magistrale des Klinikums führt die Firma Rosenkranz eine Venenmessung durch, es gibt Ernährungsberatung sowie viele Informationen zur Wundversorgung und Nachsorge. Pflegeexpert:innen für Wundversorgung und OP-Fachpflegekräfte freuen sich hier ebenfalls auf die Gäste.
Mit dieser Veranstaltung beteiligt sich das Klinikum erneut am bundesweiten Gefäßtag der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, der jedes Jahr stattfindet. Aufklärung und Information gehören neben der täglichen Arbeit im Operationssaal und auf den Stationen zum Selbstverständnis der Gefäßmediziner des Klinikums.
Die Teilnehmerzahl ist coronabedingt begrenzt. Bis Donnerstag, 23.09., 14 Uhr, ist eine Anmeldung noch möglich: 03581-373548. Voraussetzung für die Teilnahme ist einer der 3G-Nachweise.
Hintergrund:
Die Spezialisten des Görlitzer Klinikums kümmern sich bereits seit über 30 Jahren um Menschen mit Gefäßerkrankungen. Die Patient:innen bekommen hier eine Rundum-Versorgung. Im Klinikum, das Schwerpunktkrankenhaus ist, ist dafür alles vorhanden, was man braucht: Zum einen die moderne Technik und Ausstattung. Zum anderen sind alle Fachrichtungen vor Ort, die für das Erkennen und Behandeln der verschiedenen Gefäßerkrankungen notwendig sind: die Radiologie, die Gefäßchirurgie, die Kardiologie, die Neurologie, die Angiologie und das Intensivmedizinische Zentrum. Die Versorgung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen. Im Klinikum sind die Experten rund um die Uhr einsatzbereit. Das ist wichtig, denn Gefäßerkrankungen sind oft Notfälle und es kommt auf jede Minute an.
Görlitz, 17.9.2021. Das Leben mit an Demenz erkrankten Menschen ist für das gesamte Umfeld eine große Herausforderung. Oft bestimmt die Erkrankung das Leben aller Familienmitglieder. Pflegende Angehörige gehen an ihre Grenzen. Auch die Betroffenen selbst leiden unter der Situation. Deshalb sind Hilfsangebote sehr wichtig.
Solch ein Angebot ist die Aktionswoche der Demenz. Sie findet jedes Jahr im September in der Zeit um den Weltalzheimertag (21.9.) statt. Die Landesinitiative Demenz rückt in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Görlitz und dem Städtischen Klinikum Görlitz das Thema mit besonderen Aktionen in die Öffentlichkeit. Vom 20.9.-24.09. gibt verschiedene Angebote zur Aufklärung über das Krankheitsbild. Ziel ist es, Interessierte, Angehörige und Betroffene zu sensibilisieren und den Menschen mit der Diagnose Demenz so eine Teilhabe am Leben zu ermöglichen.
Der Weltalzheimertag am 21. September steht in diesem Jahr weltweit unter dem Motto „Demenz – genau hinsehen!“ Vor diesem Hintergrund erklärt Dr. Kersten Guthke, Chefarzt der Klinik für Neurologie des Klinikums, in einem Online-Vortrag (www.klinikum-goerlitz.de; www.landesinitiative-demenz.de verständlich und anschaulich, was Demenz ist. Er spricht darüber, wie dieser Erkrankung vorgebeugt werden kann, wie sie erkannt und behandelt wird. Auch auf neue Therapiemöglichkeiten und Erkenntnisse geht er ein.
Im vergangenen Jahr pflanzte das Klinikum am Weltalzheimertag einen Gingkobaum. Er steht seither symbolhaft für eine Erkrankung, von der 47 Millionen Menschen weltweit betroffen sind. In diesem Jahr wird das Klinikum auf Initiative von Mechthild Guthke, der Demenzkoordinatorin des Klinikums, und mit Unterstützung der Landesinitiative Demenz Sachsen e.V., eine Bank zum Verweilen als weiteres Zeichen aufstellen. Während solche Aktionen und Veranstaltungen etwas Besonderes sind, ist Demenz im Klinikum längst Alltag. „Bereits seit 2013 haben wir uns auf die speziellen Anforderungen dieser Patientengruppe eingestellt“, sagt Pflegedirektorin Birgit Bieder. Zum Beispiel wurden 34 demenzbeauftragte Pflegekräfte auf den Stationen speziell geschult. Es wurden Orientierungshilfen geschaffen, damit sich die Patient:innen besser zurecht finden. Alltagsgegenstände zur Beschäftigung in so genannten Demenzboxen stehen zur Verfügung. Die Angehörigen haben die Möglichkeit des RoomingIn, das heißt, sie können bei ihren Lieben bleiben. Es gibt besondere Maßnahmen und Pflegetherapien, spezielle Demenzkost sowie besonderes Schmerzmanagement. Das Klinikum bietet zudem für die Diagnostik von Demenz und die Versorgung von Demenzpatient:innen ausgezeichnete Bedingungen: In der Neurologie und der Psychiatrie/Gerontopsychiatrie sowie der Klinik für Geriatrie.
Wer mehr über Demenz wissen möchte, kann sich am 21.9. in der Görlitzer Buchhandlung Thalia darüber informieren. Ehrenamtskoordinatorin Monika Gales wird von 10:30 bis 12:30 Uhr Bücher zum Thema vorstellen und Fragen zum Krankheitsbild beantworten.
Hier finden Sie einen Überblick über alle Veranstaltungen https://www.landesinitiative-demenz.de/woche-der-demenz
Görlitz, 13.09.2021. In dieser Woche sind erneut Impfungen im Klinikum möglich. Dr. Leonhard Großmann impft am Mittwoch ab 14 Uhr in der KV-Praxis. Am Donnerstag, dem 16.9., und Freitag, dem 17.9., sind mobile Impfteams im Klinikum Görlitz vor Ort. Bürgerinnen und Bürger können sich kostenlos und ohne vorherige Terminabsprache gegen Covid-19 impfen lassen. Los geht es jeweils 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Testcenter des Klinikums, das sich neben dem Bistro in der Magistrale befindet. Es ist leicht zu finden: Einfach ab dem Patientenwartebereich dem roten Strich auf dem Fußboden folgen.
Die erneute Impfaktion im Klinikum findet im Rahmen der deutschlandweiten Woche #HierWirdGeimpft statt, mit der das Bundesministerium für Gesundheit die Impfbereitschaft in Deutschland erhöhen möchte. Jeder Geimpfte hilft, die Krankenhäuser zu entlasten. Da die Infektionszahlen wieder steigen, ist eine hoher Schutz in der Bevölkerung entscheidend.
Görlitz, 30.08.2021. Wir haben am Freitag 18 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet, die Ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege in den letzten 3 Jahren bei uns am Städtischen Klinikum Görlitz durchgeführt haben.
Die Belastung der Auszubildenden war durch die vielen Einschränkungen, die die Coronapandemie mit sich brachte, enorm. Während es zu Schulschließungen und dem daraus resultierenden Homeschooling kam, stellte auch die praktische Ausbildung in unserem stark belasteten Krankenhaus eine große Herausforderung dar. Mit hohem Eigenengagement und Selbstdisziplin meisterten die Lernenden diese kritischen Wegpunkte ihrer Ausbildung eindrucksvoll. Die Krankenhausakademie war als med. Berufsfachschule ein starker Partner für uns und die Absolventen.
Durch das Engagement unserer Mitarbeiter:innen im Klinikum und der Unterstützung und dem Ausbau der Krankenhausakademie ist es uns in den letzten Jahren gelungen, noch mehr Schüler:innen für den Beruf zu begeistern. So können in diesem Jahr 56 Schüler:innen am 01.09.2021 in unserem Klinikum mit der neuen Ausbildung starten. Plätze für die im März 2022 beginnende „Winterklasse“ sind noch frei.
Somit leisten wir zusammen mit der Krankenhausakademie einen wichtigen Beitrag, um dem Fachkräftemangel in der Pflege weiter entgegen zu steuern.
Görlitz, 26.08.2021. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn besucht am 30. August 2021 das Städtische Klinikum Görlitz. Bei seinem Besuch wird die weitere Digitalisierung des Klinikums in den verschiedensten Bereichen Thema sein. Durch das Krankenhauszukunftsgesetz und dem damit verbundenen Investitionsprogramm bekommen deutsche Krankenhäuser die Möglichkeit, in moderne Notfallkapazitäten und die Digitalisierung zu investieren und damit ein „digitales Update“ zu bekommen.
Schon seit 2017 digitalisiert das Städtische Klinikum seine Patientenakten mit mehreren Modulen stufenweise und investierte im Rahmen dessen ca. 500.000 Euro in die Anschaffung mobiler PC-gestützter Arbeitsplätze mit elektronischen Visitenwagen, leistungsfähige Laptops, Barcodescanner und Software. Seit Herbst 2020 wird im Klinikum Görlitz auch der Pflegeverlauf von Patientinnen und Patienten elektronisch erfasst und dokumentiert. Dazu wurde das so genannte „ergebnisorientierte „Pflegeassesment“ (ePA) eingeführt.
Um die Digitalisierung im Städtischen Klinikum Görlitz weiter voran zu treiben, beteiligt sich das Klinikum am Förderprogramm des Bundes. Projekte wie die Einführung eines Patientenportals, ein Patientenmanagementsystem oder ein digitales Medikationsmanagement könnten mit den Fördergeldern finanziert werden.
Wir suchen in Voll- oder Teilzeitbeschäftigung für den Einsatz auf unterschiedlichen Stationen. Das Städtische Klinikum Görlitz ist Akademisches Lehrkrankenhaus der TU Dresden und größter Schwerpunktversorger östlich von Dresden, Gesundheitsmarktführer sowie größter Arbeitgeber der Region. Wir kümmern uns jährlich um mehr als 65.000 stationäre und ambulante Patienten in 17 Fachkliniken, zwei Instituten und mit fünf Tochter-GmbHs. Unser Krankenhaus verfügt dafür über 634 stationäre und tagesklinische Behandlungsplätze sowie ein breites ambulantes Angebot inklusive umfangreicher Kooperationen. Ihre Aufgaben: Patientenorganisation auf Station Durchführung ausgewählter Grund- und Behandlungspflege Dokumentationsarbeiten Dokumentation und Bericht über die Patientensituation Mithilfe bei der Vorbereitung diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen und Assistenz bei der Durchführung Administrative Tätigkeiten Labortätigkeiten, Blutentnahme Aufnahme- und Entlassungsmanagement der Patienten