Männer und Frauen ab 65 Jahren können abklären lassen, ob sie an einem Aneurysma, also einer Erweiterung der Bauchschlagader, leiden. Das rechtzeitige Erkennen eines Aneurysmas kann Leben retten. Die Hauptgefahr besteht darin, dass es plötzlich platzt und es zur inneren Verblutung kommt. Gefäßspezialisten führen dafür am Aktionstag eine Vorsorgeuntersuchung mittels Ultraschall (Screening) durch. Diese Untersuchung ist komplett schmerzlos und strahlenfrei. „Wir können hiermit ein Aneurysma frühzeitig erkennen und vorbeugende Maßnahmen ergreifen“, sagt Dr. Marco Krahl, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Klinikum. Das Team um Dr. Krahl behandelt im Jahr ca. 50 Patienten mit einem Aortenaneurysma. Dabei wird bei etwa 20 Patienten eine operative Ausschaltung des Aneurysmas durchgeführt.
Die Experten wenden überwiegend ein minimal invasives Operationsverfahren mit einer endovaskulären Aneurysmaausschaltung (Stent) an. Aber auch die offene chirurgische Versorgung hat weiterhin ihren Stellenwert. Im Gefäßteam des Klinikums arbeiten drei Gefäßchirurgen, ein Assistent in fortgeschrittener Weiterbildung sowie ein Angiologe zusammen. Wir kooperieren eng mit den niedergelassenen Gefäßmedizinern Dr. Hans-Steffen Gabel und Dr. Wolfram Oettler sowie den Kardiologen Dipl.-Med. Peter Ullrich und Dr. Carsten Rodewald.
Aufgrund der guten strukturellen Voraussetzungen können im Görlitzer Klinikum alle Arten von arteriellen und venösen Gefäßerkrankungen rund um die Uhr behandelt werden. Dazu gehören neben der Versorgung des abdominellen Aortenaneurysmas:
wiederherstellende Operationen an den Schlagadern durch offene, endovaskuläre oder Kombinationseingriffe Anlegen von künstlichen Blutgefäßen zur Überbrückung von Verschlüssen im Becken-Bein-Bereich Krampfader-Operationen Behandlung diabetischer Fußerkrankungen Anlegen aller Arten von Dialysezugängen Durchführung medikamentöser Behandlungen zur Verbesserung der Durchblutung und Auflösung von Blutgerinnseln durch Katheterverfahren operative Korrektur von Gefäßmissbildungen
» 4. Görlitzer Aortenscreening-Tag am 11. Mai von 9-11 Uhr
Screening: (9-11 Uhr) im Haus A – Raum E 239-241 (nahe der Magistrale, der Ort ist ausgeschildert). Das Screening führen durch: Dr. Hans-Steffen Gabel, Dr. Marco Krahl, Dr. Stefan Zeller Vortrag: (9:30 Uhr) „Tückische Falle Aortenaneurysma“ im Konferenzzentrum (über dem Haupteingang) von Dr. Daniela Zeller.
Görlitz, 2. Mai 2019
Kontakt Compliance Datenschutzerklärung Datenschutzinformationen für stationäre Patient:innen Datenschutzinformationen für ambulante Patient:innen Datenschutzinformationen für Besucher:innen Datenschutzinformationen für Bewerber:innen Datenschutzinformationen für Spender:innen Datenschutzinformation bei Veranstaltungen Datenschutzinformationen zur Videoüberwachung Datenschutzinformationen zu Webkonferenzsystemen Impressum Barrierefreiheit Public Key Sitemap Suche Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) Startseite Public Key Public Key Zum verschlüsselten Übertragen Ihrer Bewerbungsunterlagen können Sie folgenden Key nutzen: Fingerabdruck: 7FE249ACDECA317AF5272BD668703FF8D672FB0A Creation Date Mar 13, 2026 Expiration Date Mar 12, 2028 Download des Keys
Sein Stolz ist unüberhörbar, wenn der Mediziner darüber spricht. „Diese Entwicklung betraf nicht nur die Innere Klinik sondern das gesamte Krankenhaus. Das – so betont er – ist immer schon und auch noch heute der große Vorteil des Klinikums: „Wir haben alle Fachrichtungen hier an einem Standort. Ein Patient mit unklarer Fragestellung kann in alle Richtungen untersucht und dann entsprechend behandelt werden.“ Wenn Dr. Wilke seinen Arbeitsplatz betrachtet, dann lobt er die fachliche und personelle Besetzung, die technische Ausstattung und die gute Kooperation mit den anderen Kliniken und niedergelassenen Partnern. „Im Klinikum Görlitz habe ich immer ein ausgesprochen kollegiales Miteinander erlebt und zwar auf allen Ebenen und zwischen allen Berufsgruppen. Ich weiß, dass mich Kollegen aus anderen Krankenhäusern darum beneidet haben.“
Dankbar ist er für die Zeit. Seine Frau, die ebenso lange wie er, aber als niedergelassene Hausärztin in Görlitz praktiziert, übergibt in wenigen Monaten ihre Praxis an einen Nachfolger. „Dass wir beide Ärzte sind, hat den Vorteil, dass wir über die vielen Jahre hinweg immer Verständnis für die Arbeit des anderen hatten.“ Beide sind gern Ärzte und beide freuen sich jetzt auf den nächsten Abschnitt, auf die Zeit mit den schon großen Kindern, von denen eines in Schweden lebt und eines aus den alten Bundesländern wieder in die Heimat zurückkehrt. Da sind Wilkes als Großeltern gefragt. Sie werden sich ihren Hobbys widmen: Kultur und Geschichte. Ganz oben auf der Liste steht das Verreisen. „Das geht nun endlich unabhängig von Dienstplänen und Quartalsenden“, sagt Dr. Wilke. Ein Besuch Israels ist derzeit der größte Wunsch.
Dr. Wilke hat nach Bekanntgabe seines Rücktritts gemeinsam mit der Krankenhausleitung eine strategische Neuausrichtung des Fachbereichs erarbeitet. Im Rahmen dieser wurde die Geriatrie als eigenständige Klinik aus der Inneren Medizin herausgelöst und Dr. Stefan Zeller zum Chefarzt berufen. Für die Chefarztbesetzung des zweiten großen Teilbereichs, der „Medizinischen Klinik“ hat das Klinikum ebenfalls einen Nachfolger gefunden und wird ihn zu gegebenem Zeitpunkt vorstellen. Bis dahin wird Dr. Wilke in seiner Klinik bestimmte hochspezialisierte Eingriffe weiterhin durchführen. Für alle anderen Aufgaben verlässt er sich voll und ganz auf das von ihm geprägte und entwickelte, hervorragende Ärzteteam.
Schon seit ihrem zwölften Lebensjahr beschäftigt sich Nathalie Wittig mit dem Portraitzeichnen und der Malerei. Bereits damals war ihr klar, dass sie auch in Zukunft einen kreativen Weg wählen würde. Nach ihrem Abitur lernt Nathalie Wittig Grafik- und Mediendesign in Dresden. Anschließend arbeitet sie als Fotografin bei der Studioline GmbH. 2016 gewann die heute 22-Jährige den 1. Platz für eine Grafikserie und wurde mit einem Preis der Semperschule in Dresden ausgezeichnet. Ein Jahr später macht sie in der Neißestadt als freie Grafikdesignerin und Fotografin selbstständig. Seit dem arbeitet sie an diversen Werbe-, Foto- und Filmprojekten für große und mittelständische Unternehmen der Stadt oder für private Kunden. Und auch ihre Eltern unterstützt sie beim Marketing des Familienunternehmens „Bäckerei Wittig“.
Neben ihrer Leidenschaft für Sport und Musik engagiert sich Nathalie Wittig seit Jahren für die Initiative Kunst:offen in Sachsen. Ziel der Initiative ist es, Künstlern dabei zu helfen, sich mit Gleichgesinnten zusammenzuschließen und gemeinsam ihre Ateliers für kulturinteressierte Menschen zu öffnen.
Die Werke der Ausstellung „Ungesehen 2.0“ sind bis Ende Juni 2019 in der Magistrale des Klinikums zu sehen und können auch gekauft werden.
Görlitz, 02. April 2019
Die Therapie von Gefäßverschlüssen kann zum einen konservativ, also mittels Medikamenten, erfolgen. In akuten Fällen wird bei der Linksherzkatheter-Behandlung oft die Ader mit einem Ballon gedehnt und danach ein Stent implantiert. Das ist eine Gefäß-Stütze, die das Gefäß nach der Aufweitung dauerhaft offen hält.
Nicht immer aber ist diese Therapie unbedingt notwendig und sinnvoll. Um besser herauszufinden, ob tatsächlich ein Stent eingesetzt werden muss, nutzen die Experten im Görlitzer Klinikum seit kurzem die neue Technik der iFR-Messung. Bei dieser Messung kann direkt während der Untersuchung der Blutdruck vor und nach der verengten Stelle im Gefäß gemessen werden. Anhand der Ergebnisse filtern die Ärzte die Patienten heraus, die wirklich einen Stent benötigen und davon auch sicher profitieren. Nachfolgend kann das Ergebnis dann sogar noch mit einem Ultraschall der Ader überprüft werden. Die Kombination verschiedener hochmoderner Verfahren (iFR-Messung, Ultraschall und die Möglichkeit, alle drei Untersuchungen auf einem Monitor gleichzeitig zu sehen) wie im Klinikum Görlitz ist in Ostsachsen bislang einzigartig. Es bietet mit modernster Kardiologie, Hightech-Intensivmedizin und der fachübergreifenden Versorgung an einem Standort beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung.
Ca. 1,3 Millionen Euro investierte das Städtische Klinikum in die neue urologische Funktionsabteilung, ca. 650.000 Euro davon in den komplexen urologischen Arbeitsplatz. „Unsere Urologie arbeitet auf Grund der hohen Kompetenz des Personals und der ausgezeichneten Technik auf einem hervorragenden Niveau“, sagte Geschäftsführerin Ulrike Holtzsch in ihrer Ansprache. Am Standort Girbigsdorfer Str. werden sämtliche urologische Erkrankungen diagnostiziert und behandelt. „Dank dieser Expertise vor Ort muss niemand für eine Behandlung weiter weg. Unsere Patienten erhalten höchste Qualität hier zu Hause.“ Oberbürgermeister Siegfried Deinege unterstrich die Bedeutung der Entwicklung in der Urologie im Görlitzer Klinikum. „Wir sind stolz, dass wir erst Herrn Chefarzt Dr. Novotny für das Klinikum gewonnen haben und nun mit dieser hochmodernen Technik diese Qualität für die Menschen aller Altersgruppen in Görlitz anbieten können“.
Diese Maßnahme wurde mit finanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes - Pauschalförderung in Höhe von 630.872,55 Euro.
Das Klinikum Görlitz hat für eine noch bessere Betreuung der Patienten ein geriatrisches Screening eingeführt. „Bei diesem werden Patienten über 75 Jahre anhand einer Checkliste nach typischen, altersbedingten Problem- und Risikokonstellationen eingeschätzt, die für die weitere Behandlungsplanung wichtig sein können“, erläutert Dr. Stefan Zeller, Chefarzt der Klinik für Geriatrie.
Dieses Screening wird in der Notaufnahme und bereits auch auf der unfallchirurgischen Station A3 des Klinikums eingesetzt. „Unsere geriatrischen Patienten brauchen mehr Betreuung“, sagt Stationsleiterin Ute Pietsch. Anhand des Screening-Ergebnisses setzt sich ein Arzt aus der Geriatrie mit dem Patienten und gegebenenfalls auch Angehörigen zusammen, um über die weitere Behandlung zu beraten. Patienten, bei denen es aus medizinischer Sicht zum Genesungsprozess beiträgt, werden nach der Operation in die Geriatrie verlegt. Dort erhalten sie eine altersgemäße Betreuung ihrer zum Teil verschiedenen altersbedingten Erkrankungen wie z.B. Demenz, Immobilität, Sturzneigung, gestörtes Essverhalten usw. „Viele Patienten sind froh darüber, weil sie hier in der Nähe ihres Zuhauses rehabilitiert werden und nicht unbedingt zur Kur müssen“, sagt Schwester Ute Pietsch weiter.
Die professionelle Rehabilitation ist nach einem Schenkelhalsbruch ein wesentlicher Baustein, um die Patienten schnell wieder fit und mobil zu machen. „Früher starben zirka 50 Prozent der Patienten mit einem Oberschenkelhalsbruch, aber nicht an der Fraktur“, sagt Dr. Schöbel. Vielmehr führen - auch heute noch - Herzkreislauferkrankungen, Harnwegsinfekte, Thrombosen oder Lungenentzündungen zum Versterben. „Die hüftgelenksnahen Frakturen sind bei Patienten ab einem Alter von 75 Jahren die häufigsten und schwerwiegendsten“, sagt Oberarzt Dr. Steffen Weihrauch, der gemeinsam mit Dr. Schöbel und Physiotherapeutin Kristin Hohenberger am 20. März erklärt, wie die Ärzte im Städtischen Klinikum Görlitz Oberschenkelhalsbrüche behandeln, so dass die Patienten schnellstmöglich wieder mobilisiert werden können.
Vortrag: „Schenkelhalsbruch – der Anfang vom Ende?“ Mittwoch, 20. März 2019 um 17:30 im Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums Görlitz. Eintritt ist frei.
Görlitz, 13. März 2019
Zur Früherkennung gibt es verschiedene Untersuchungen und Tests, über die Dr. Novotny am 6. März im Klinikum informiert. „Ich weiß, dass für manche Menschen Früherkennung Fluch und Segen zugleich ist. Ich möchte Ängste nehmen und ganz klar die Vorteile aufzeigen.“ Je früher eine Erkrankung erkannt wird, desto größer ist die Chance auf Heilung.
Dies trifft geschlechterübergreifend zu. Urologen kümmern sich nämlich – anders als das Bild in der Öffentlichkeit noch darstellt – nicht nur um Männer. „Wir behandeln eine Vielzahl von Erkrankungen bei Männern, Frauen und Kindern, die zum einen sehr häufig auftreten oder die Lebensqualität der Patienten stark beeinträchtigen.“ So zum Beispiel Nieren- und Harnleitersteine, Harninkontinenz, oder Fehlbildungen im Uro-Genital-Bereich. Einen großen Bestandteil unserer Arbeit nimmt die Diagnostik und Therapie von Blasen- und Nierentumoren, Hodenkrebs und, Prostatakarzinomen ein.
»Vortrag: Urologische Vorsorge bei Männern und Frauen – Sind wir zu jung dafür? 6. März 2019 um 17:30. Referent: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Vladimir Novotny. Ort: Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums Görlitz.
Die Klinik für Urologie im Städtischen Klinikum Görlitz weiht am 18.3. ihre neue Urologische Funktionsabteilung mit einem hochmodernen digitalen urologischen Arbeitsplatz ein. Interessierte sind eingeladen, sich diese von 10:30 bis 13:00 Uhr anzuschauen.