Seit einem Jahr werden Patienten mit Lungenerkrankungen auf Grundlage eines Kooperationsvertrages gemeinsam vom Fachkrankenhaus Coswig und dem Klinikum Görlitz behandelt. Anlässlich des einjährigen Bestehens dieser Kooperation trafen sich Mediziner beider Häuser zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und besprachen auch weitere Vorhaben.
Im Rahmen dieser medizinisch-strukturellen Zusammenarbeit bündelt das Klinikum Görlitz seine Kompetenzen als Schwerpunktkrankenhaus mit denen des Fachkrankenhauses Coswig. Das Fachkrankenhaus Coswig ist als zertifiziertes Kompetenzzentrum für Thoraxchirurgie und zertifiziertes Lungenkrebszentrum eines der führenden Häuser Deutschlands in der Behandlung von Lungenerkrankungen. Es gründete den Verein Kompetenznetzwerk für Lungenerkrankungen e.V. (KoLE e.V.). Hierdurch wird eine exzellente patienten-wohnortnahe Versorgung sichergestellt. Moderne Kommunikationstechnologien werden eingesetzt um die räumliche Distanz der Kliniken überbrücken zu können. Die Patienten profitieren so von einer qualitativ hochwertigen und effizienten Behandlung.
Die Ärzte aus Coswig und Görlitz besprachen und behandelten innerhalb des letzten Jahres gemeinsame Fälle aus den Bereichen Tumorerkrankungen der Lunge und interstitielle Lungenerkrankungen (Erkrankungen, die das Zwischengewebe der Lunge betreffen). Neben der von beiden Seiten als überaus positiv empfundenen Zusammenarbeit wurden auch weitere Chancen für die zukünftige Kooperation erkannt. Ziel ist es, die Versorgung der gemeinsamen Patienten in der Region auszubauen und zu verbessern. Beispielsweise sei hier das Ausrichten gemeinsamer strukturierter Fort- und Weiterbildungen für das medizinische und pflegerische Personal der beiden Häuser genannt. Hierbei stehen der gegenseitige Informationsaustausch von Fachwissen und das Schaffen gemeinsamer Prozesse zur Verbesserung der Versorgung im Vordergrund. Weiterhin soll die Präsenz in der Öffentlichkeit gestärkt werden. Unter anderem sind Veranstaltungen für Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema Lungenerkrankungen und deren Prävention geplant.
Darüber hinaus fokussieren sich die Kooperationspartner auf telemedizinische Lösungen. Damit gehen beide Kliniken einen Weg, den auch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) unterstützt. Das SMS setzt auf Telemedizin und wünscht sich nachhaltige Lösungen für eine digitale medizinische Versorgung. Die intensive Kooperation genießt auch einen weiteren Vorteil, den die Ärzte betonen: Neben dem intensiven fachlichen Austausch bieten persönliche Treffen den Raum, neue innovative Ideen und Visionen zu erarbeiten, um eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft zu gestalten.
02.02.2018
Die Grippewelle rollt weiter durch Deutschland. Laut Robert-Koch-Institut sind der Osten und der Süden der Republik stark betroffen und der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. Das Gesundheitsamt des Landkreises verzeichnet in dieser Woche mit bereits jetzt schon mehr als 250 Fällen die höchste Zahl an gemeldeten Influenzafällen in der Region.
Im Unterschied zu einer einfachen Erkältung ist eine echte Grippe (Influenza) durch einen plötzlichen Erkrankungsbeginn mit Fieber, Muskel- und/oder Kopfschmerzen gekennzeichnet, später kommt oft ein trockener Reizhusten hinzu. Eine Influenza wird durch Viren ausgelöst. Die Ansteckungsgefahr ist sehr hoch. Die Viren werden insbesondere durch virushaltige Tröpfchen beim Niesen und Husten übertragen. Menschen, die sich regelmäßig impfen lassen, sind in der Regel besser geschützt als Ungeimpfte.
In Bereichen, in denen viele Menschen aufeinandertreffen, ist die Ansteckungsgefahr am größten, das kann im Kino oder Theater sein, in Bussen, Straßenbahnen oder beim Einkauf. Auch für Krankenhäuser stellt eine Grippewelle immer eine besondere Herausforderung durch die generelle regionale Häufung von Erkrankungsfällen dar.
„Wir haben situationsbezogen unsere Hygienemaßnahmen für Patienten und das Personal intensiviert“, sagt Hygienefachkraft Cornelia Seidel vom Städtischen Klinikum Görlitz. Darüber hinaus werden Besucher und Angehörige gebeten, ihre Besuche einzuschränken. Kinder sollten derzeit auch nicht unnötig in ein Krankenhaus als Besucher mitgenommen werden, um eine Ansteckung zu vermeiden.
Patienten, die bereits einen Termin im Klinikum Görlitz für eine geplante Behandlung haben, aber im Rahmen der aktuellen regionalen Erkrankungswelle fieberhaft erkrankt sind, werden gebeten, sich telefonisch mit ihrem Ansprechpartner (Case Manager) in Verbindung setzen, um gegebenenfalls einen neuen Termin zu vereinbaren.
Das Klinikum Görlitz gewährleistet auch in dieser Situation in vollem Umfang die Notfallversorgung für die Menschen in der Region.
16.02.2018
27.02.2018
Wie identifiziert ein Arzt Anzeichen von Kindeswohlgefährdung noch bevor sie anhand von blauen Flecken sichtbar sind? Ist Kindeswohlgefährdung ausschließlich körperliche Gewalt? Woran kann man frühzeitig erkennen, dass Eltern unter enormen Druck stehen, so dass unter Umständen das Kind gefährdet ist? Das sind zentrale Fragen einer Fachveranstaltung am 28.2. im Görlitzer Klinikum. Zu dem Thema: „Verdacht auf Kindeswohlgefährdung in der Praxis – was tun?“ diskutieren Ärzte aus der Klinik, niedergelassene Kinderärzte, Pflegekräfte, Vertreter des Jugendamtes, Erzieher, Sozialpädagogen, Psychologen und Hebammen.
„Wenn es um Kindeswohlgefährdung geht, kann die Hilfe nicht früh genug ansetzen“, sagt Dr. Julia Gottschalk. Die Oberärztin der Görlitzer Kinderklinik hat dieses Symposium gemeinsam mit dem Jugendamt des Landkreises Görlitz, dem Netzwerkbüro Kinderschutz und Frühe Hilfen und dem Projekt „Verstetigung des medizinischen Kinderschutzes in Sachsen“ der TU-Dresden organisiert. „Ziel ist es, gemeinsam ein kreisübergreifendes Netzwerk in Ostsachsen aufzubauen und alle einzubinden, die Kinderschutz angeht“, sagt Julia Gottschalk.
Je eher die Hilfe ansetzt, desto größer ist die Chance, gefährdeten Kindern zu helfen. Kinderärzte, ob in der Klinik oder in den Niederlassungen, sollten beim Verdacht auf Kindeswohlgefährdung automatisch daran denken, dass es kompetente Ansprechpartner wie Sozialpädagogen oder Erziehungsberater gibt, die präventiv viel leisten können. „Wir möchten zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes, welches seit 2012 besteht, informieren und aufklären“, sagt Frau Dr. Gottschalk. Das Gesetz beschreibt wichtige Handlungswege und Unterstützungsmaßnahmen für Angehörige der Heilberufe wenn es um Kindeswohlgefährdung geht. Die Teilnehmer des Symposiums diskutieren die Umsetzung dieser gesetzlichen Vorgaben in der Praxis, lernen frühe Hilfe, Netzwerke und Ansprechpartner kennen.
Das Unternehmen Gesellschafter Aufsichtsrat Direktion & Management Medizinische Direktion Weiterbildungsbefugnisse Klinisches Ethikkomitee Patientenversorgung ist Teamarbeit Pflegedirektion Kaufmännische Direktion Vergabeveröffentlichungen - VOB Vergabeveröffentlichungen - VOL Tochterunternehmen Betriebsgesellschaft BGK mbH Essen auf Rädern Krankenhausakademie Landkreis Görlitz MedLab Görlitz GmbH Physio- Ergotherapie Service Görlitz GmbH Kooperationspartner Fördermaßnahmen 2011 - 2023 Ausgewählte Projekte Krankenhauszukunftsgesetz Geschichte Medizintechnische Gerätesammlung Presse & Aktuelles Kontakt Veranstaltungen Forum für Praxis und Klinik 2026 Podcast Blog Qualität & Sicherheit Qualitätsmanagement & Risikomanagement Hygienemanagement Medizinproduktesicherheit Compliance & Co Hinweisgeberschutzgesetz Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz Spenden & Helfen Spendenkonto Spendenbescheinigung Spendentransparenz Startseite Das Klinikum Görlitz Geförderte Projekte Geförderte Projekte Hier finden Sie eine Übersicht bereits von uns geförderter Projekte: Projekt "Obsttag: Gesunde Ernährung" (Schulförderverein der Scultetus-Oberschule Görlitz e.V.) Projekt "Trainingsanzüge und Pullover für die E- und F-Junioren" (GFC Rauschwalde 1964 e.V.) Projekt "Bau einer Spielmöglichkeit im Zusammenhang mit nachhaltiger Naturbildung" (Die Naturfährte - Schlage & Zimmermann GbR) Projekt "Obstfrühstück in der Kinderstadt - Ferienprojekt in Zgorzelec" (Meetingpoint Memory Messiaen e.V.) Projekt "Trainingsequipment für die Nachwuchsmannschaften des Veiens" (TSV Kunnersdorf e.V. - Abteilung Eissport "Die Biber" Projekt "ViaThea im Klinikum" (Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau GmbH) Projekt "neue Trainings- und Spielbälle für den Verein" (FV Eintrachts Niesky) Projekt "Untersützung der Jugendmannschaft mit neuen Trikotsätzen" (Görlitzer HC e.V. - die GÖRLS) Projekt "Vesperprojekt: UnserEssen - gesund.gerecht.gewachsen" (Katholisches Kinderhaus St. Jakobus) Projekt "KommWohnen-15°Swim`N`Run&Triathlon" (Europamarathon Görlitz-Zgorzelec e.V.) Projekt "Schaffung umzäunter Gartenbereich für Krippenkinder der ASB Kita "Hummelnest" (ASB Betreuungs- und Sozialdienste gGmbH, ASB Kita "Hummelnest") Projekt "Kinder- und Jugendsport des Eissport Weißwasser e.V." (Eissport Weißwasser e.V.) Projekt "Ernährungsführerschein" und "Starke Kinder" (Schulförderverein Schöpstal) Projekt "Bewegung rund um die "Wartburg"/Jugend-Rallye" (Trägerverein Jugendhaus "Wartburg" e.V) Pprjekt "Kinder- und Jugendwettkämpfe" (1. Görlitzer Karateverein e.V.) Projekt "Gesunde Ernährung von Anfang an/Fitmacherfrühstück - Bau einer Kinderküche" (DRK Kreisverband Görlitz Stadt und Land e.V. KiTa "Haus Sonnenschein") Projekt "Gesunde Ernährung" (Obsttag Scultetus Oberschule Görlitz) Projekt "Aufbau und Entwicklung des Sportangebots für Menschen mit Behinderungen - Rollstuhltanzgruppe (ROLLI-TEAM)" (SV Koweg Görlitz e.V.) Projekt "Weiterenwicklung der Bewegungserziehung für Kleinkinder - Bambinisport" (SV Koweg Görlitz e.V.) Projekt "Entwicklung einer Bewegungserziehung für Kleinkinder - "Bambinisport" (SV Koweg Görlitz e.V.) Saison 2016/2017: Görlitzer Basketballclub "Squirrels" e.V. - Nachwuchsförderung Saison 2016/2017: Eissport Weißwasser e.V. "Lausitzer Füchse" - Nachwuchsförderung
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10.04.2018 Dr. Marco Krahl, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, hat erstmals ein neues, schonendes Operationsverfahren bei einem Patienten mit einer komplexen Erweiterung der Bauch- und Beckenschlagader angewendet. Der Patient ist wohlauf und konnte schon nach wenigen Tagen wieder nach Hause gehen, als wäre nichts gewesen. Das Besondere an diesem Verfahren ist, dass selbst solche komplizierten Aneurysmen nun ohne eine große Bauchoperation im Görlitzer Klinikum behandelt werden können.
Eine Erweiterung der Bauchschlagader, das Aortenaneurysma, ist immer eine tickende Zeitbombe. Die Hauptgefahr besteht darin, dass es plötzlich platzt und es zur inneren Verblutung kommt. Um ein Aneurysma zu behandeln, setzten Gefäßchirurgen einen so genannten Stent ein. Das ist eine Art Gefäßstütze, die in die Aorta implantiert wird, um sie zu stabilisieren. Längst ist bei einfachen Aneurysmen hierzu oft keine große, offene Bauchoperation mehr nötig. „Wir wenden seit mehr als zehn Jahren die minimal-invasive Technik an und versorgen das Aneurysma über kleine Zugänge in beiden Leisten“, sagt Chefarzt Dr. Marco Krahl. Durchschnittlich sind es etwa zehn derartige minimal-invasive Eingriffe im Jahr, die die Gefäßchirurgen im Städtischen Klinikum durchführen.
Allerdings konnte dieses Verfahren bisher immer dann nicht angewendet werden, wenn das Aneurysma komplexer war und sich auf benachbarte Gefäßabschnitte ausgedehnt hat. Bei diesen komplexen Erweiterungen müssen spezielle Prothesen mit vorgegebenen Löchern für die verschiedenen Arterien implantiert werden. Dieser Eingriff kann nun im Görlitzer Klinikum auch minimal-invasiv durchgeführt werden. „Es braucht viel und jahrelange Erfahrung im Bereich der Gefäßchirurgie und vor allem modernste technische Voraussetzungen, die wir in unserem Schwerpunktkrankenhaus haben“, sagt Dr. Krahl. Die Gefäßchirurgen arbeiten hierbei eng mit den Kollegen aus dem Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie sowie dem Intensivmedizinischen Zentrum zusammen.
Neben der Therapie der Aortenaneurysmen liegt den Gefäßmedizinern des Klinikums die Vorsorge sehr am Herzen. Es kann lebensrettend sein, das Aneurysma rechtzeitig zu erkennen. Deshalb gibt es für Männer und Frauen ab 65 Jahren die Möglichkeit, sich vorsorglich untersuchen zu lassen (Aortenscreening). „Wir empfehlen allen, die in diese Risikogruppe gehören, sich bei ihrem Hausarzt darüber zu informieren“, so Dr. Krahl.
Sie tritt damit die Nachfolge von Dr. med. Hans-Christian Gottschalk an, der die Klinik 17 Jahre lang leitete und nun – zumindest zum Teil – seinen wohl verdienten Ruhestand antritt. Dr. Gottschalk bleibt dem Klinikum jedoch erhalten. Er wird weiterhin aktiv seine Erfahrungen in den Teilbereichen Neonatologie, Schlaflabor und Spezialsprechstunden für alle Problemfälle der Kinderheilkunde einbringen.
Mit der kinderneurologischen Expertise von dr. Katalin Müller schließt das Klinikum Görlitz eine wichtige Lücke in der Versorgung von Kindern mit neurologischen Erkrankungen in der Region. Dr. Katalin Müller erhielt ihre Approbation 2004 an der Semmelweis-Universität Budapest. Im Anschluss absolvierte sie bis 2010 ihre vollständige Weiterbildung zur Fachärztin für Kinderheilkunde am Budapester Universitätsklinikum. Ihre Schwerpunktweiterbildung Neuropädiatrie absolvierte sie erfolgreich am Universitätsklinikum und am Zentrum für Kinderneurologie des Landeskrankenhauses in Mainz.
Hintergrund:
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Städtischen Klinikums Görlitz ist eine von 16 Fachkliniken des Schwerpunktkrankenhauses. Die Patienten werden je nach Erkrankung gemeinsam mit den Fachkollegen anderer Gebiete wie der Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Plastische Chirurgie, Neurochirurgie, HNO-Heilkunde, Augenheilkunde, Dermatologie und Psychosomatik behandelt. Mehr Informationen: www.klinikum-goerlitz.de
Görlitz, 01.03.2018
Der computergestützte 3D-Druck von Metallen wie Titan funktioniert mit dem Verfahren des Selektiven Laserschmelzens (SLM). Hersteller des Implantatsystems ist ein junges Unternehmen aus Wurmlingen in Baden-Württemberg, das sich auf das Thema 3D-gedruckte Wirbelsäulenimplantate spezialisiert hat. „Die 3-D Drucktechnologie eignet sich sehr gut für medizinische Implantate. Ich gehe davon aus, dass es auf diesem Gebiet in kurzer Zeit noch beeindruckende Entwicklungen geben wird“, sagt Dr. Eif.
Seine Görlitzer Klinik hat sich auf dem Gebiet der Bandscheibenoperationen bzw. des Bandscheibenersatzes bereits in der Vergangenheit einen Namen gemacht. Dr. Eif arbeitet mit seinem Team seit mehreren Jahren erfolgreich mit speziellen Implantaten, die die Wirbelsäule stabilisieren und gleichzeitig beweglich halten. Er betont, dass eine Operation aber immer der letzte Weg ist. Zuvor müssen alle anderen konservativen Methoden ausgereizt sein. Erst wenn diese Maßnahmen nicht mehr helfen, wird eine Operation angeraten. Dr. Eif ist international gefragter Lehroperateur und gründete Ende 2013 das Wirbelsäulenzentrum Ostsachsen. „Wichtig ist uns bei der Behandlung unserer Patienten, dass sie mobil bleiben, ihre Alltagsaktivitäten und ihre Lebensqualität behalten oder wiedererlangen“, sagt Dr. Eif. Da er hierbei selbst ständig auf der Suche nach Verbesserungen ist, hatte er vor zweieinhalb Jahren die Idee für dieses funktionelle Implantat. „Ich freue mich sehr, dass aus dieser Idee nun ein Produkt für die Versorgung der Patienten geworden ist.“ Er selbst profitiert nicht finanziell oder materiell davon, wenn er das Implantat einsetzt. „Hierfür gibt es strenge und sinnvolle Richtlinien zum Schutz der Patienten“, sagt der Chirurg. Eine solche Operation dauert zwischen zwei und zweieinhalb Stunden. Die Patienten werden am Abend oder am Tag nach dem Eingriff durch die Physiotherapeuten wieder mobilisiert. Nach einem Aufenthalt von ca. fünf bis sechs Tagen können sie wieder nach Hause entlassen werden.
Die neurochirurgische Kompetenz des Görlitzer Klinikums kommt Patienten aus einem Einzugsgebiet zugute, das sich von Hoyerswerda bis Zittau, von Görlitz über Bautzen bis Sebnitz und inzwischen auch bis nach Thüringen erstreckt.
Görlitz, 14.02.2018
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