Kliniken & Institute Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A5 Patienteneinweisung/ Case Management Gefäßchirurgie - Bis in die kleinste Ader Medizinische Kompetenzzentren Anästhesie und Intensivtherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Intensivmedizinisches Zentrum (IMZ) der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie Patienteneinweisung/ Case Management Delir Medizinische Kompetenzzentren Augenheilkunde Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station AII6 Patienteneinweisung/ Case Management Frauenklinik Team Gynäkologie Geburtshilfe Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen C2b, C3 und C2a Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station AII4 Patienteneinweisung/ Case Management Hautklinik Leistungsspektrum Ansprechpartner Stationen AII6, AII4 und C3 Patienteneinweisung/ Case Management Innere Medizin I (Kardiologie, Nephrologie, ITS) Kardiologie Nephrologie Internistische Intensivmedizin Ansprechpartner & Sprechstunden EMAH - Sprechstunde Team Für Zuweiser Stationsinformationen Kardiologische Tagesstation Studienzentrum Ärztliche Ausbildung Forschung Innere Medizin II + Geriatrie Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Station G1, G2, G3 und A1 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Delir Innere Medizin III + Strahlentherapie Leistungsspektrum Team Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen B2b, D2 und C3 Patienteneinweisung/ Case Management Patienteninformationen zur Krebstherapie Tumorboards Kinder- und Jugendmedizin Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen C1 und C2a Medizinische Kompetenzzentren Schnullerbaum Neurochirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Neuromodulation / Rückenmarkstimulation (SCS) und Medikamentenpumpen Station AII4 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Neurologie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden MS Schwerpunktzentrum Schlaganfall (Stroke Unit) Stationen B1N und B3 Patienteneinweisung/ Case Management Plastische, rekonstruktive und Brustchirurgie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station C3 Patienteneinweisung/ Case Management Lymphödem und Lipodystrophie Medizinische Kompetenzzentren Psychiatrie und Psychotherapie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Stationen P1a, P1b, P2a, P2b und P3 Medizinische Kompetenzzentren Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Leistungsspektrum Traumaambulanz für Erwachsene Ansprechpartner & Sprechstunden Station M2 Medizinische Kompetenzzentren Unfallchirurgie und Orthopädie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A1 Patienteneinweisung/ Case Management Medizinische Kompetenzzentren Urologie Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Station A3 Patienteneinweisung/ Case Management Tumorboard Medizinische Kompetenzzentren Institut für diagnostische & interventionelle Radiologie Leistungsspektrum Ansprechpartner Institut für Pathologie Leistungsspektrum Ansprechpartner Interdisziplinäre Notaufnahme Krankenhausapotheke Leistungsspektrum Abteilungen Historie Pflegedienst Pflegemanagement Pflegeleitbild Stationen im Klinikum Görlitz Praxisanleiter Mit Demenz im Krankenhaus Aromapflege Wund- und Dekubitusmanagement Sozialdienst Medizinische Zentren Frauen-Mutter-Kindzentrum Leistungsspektrum Gefäßzentrum Geriatriezentrum - Zentrum für Altersmedizin Leistungsspektrum Ansprechpartner & Sprechstunden Geriatrie-Netzwerk Ostsachsen Interdisziplinäres Beckenbodenzentrum Intensivmedizinisches Zentrum Lungennetzwerk Mammazentrum Ostsachsen Aktuelles Ansprechpartner & Sprechstunden Lymphödem und Lipodystrophie Leistungsspektrum Perinataler Schwerpunkt Leistungsspektrum Sozialpädiatrisches Zentrum Leistungsspektrum Regionales Unfallzentrum Leistungsspektrum Wirbelsäulenzentrum Leistungsspektrum Zentrum für Innere Medizin Zentrum für Seelische Gesundheit Leistungsspektrum Case Management Sprechstunden Startseite Unsere Leistungen Kliniken & Institute Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Gefäßchirurgie - Bis in die kleinste Ader Gefäßchirurgie – Bis in die kleinste Ader Liebe Patientinnen, Patienten, liebe Interessierte, bereits seit über 30 Jahren kümmern sich Gefäßspezialisten des Klinikums um Menschen mit Gefäßerkrankungen. Sie besitzen eine Menge Routine, haben schon die kompliziertesten Operationen gemeistert und sind ein eingespieltes Team. Die Patient:innen bekommen hier eine Rundum-Versorgung. Im Klinikum, das Schwerpunktkrankenhaus ist, ist dafür alles vorhanden, was man braucht: Zum einen moderne Technik und Ausstattung. Zum anderen sind alle Fachrichtungen vor Ort, die für das Erkennen und Behandeln der verschiedenen Gefäßerkrankungen notwendig sind: die Radiologie, die Gefäßchirurgie, die Kardiologie , die Neurologie , die Angiologie und das Intensivmedizinische Zentrum. Sie erhalten auf diesen Seiten Informationen rund um die Gefäßchirurgie im Klinikum Görlitz. Ihre Gefäße sind Ihr Betriebssystem Das Herz-Kreislauf-System des Menschen sorgt für die lebensnotwendige Durchblutung seines Körpers. Etwa 60 bis 80 Mal schlägt das Herz eines gesunden Menschen in der Minute und pumpt dabei ungefähr 70 Milliliter Blut in den Kreißlauf. Auf diese Weise fließen täglich fast 10.000 Liter durch unseren Körper und versorgen unsere Organe mit Sauerstoff. Das schafft das Herz nur mit der Unterstützung aller Gefäße. Gefäßerkrankungen sind eine stille Gefahr, denn kranke Gefäße behindern diesen Prozess. Das kann lebensgefährlich sein. Oft sind Gefäßerkrankungen Notfälle und es kommt auf jede Minute an. Um die verschiedenen Gefäßerkrankungen zu erkennen, nutzen wir seit den 90er Jahren das elementare Verfahren der Angiografie. Hierbei werden die Gefäße sichtbar gemacht, indem sie mit Kontrastmittel gefüllt werden. So sehen die Ärzt:innen dann, ob ein Gefäß verschlossen oder erweitert ist. Sie können unmittelbar operativ eingreifen. In verschiedenen Gefäßregionen können dann zur Behandlung so genannte Stents eingebracht werden. Mit solchen Gefäßstützen bleiben die Gefäße lange offen und werden gut stabilisiert. Es können alle Gefäße im Körper erkranken. Wenn nicht rechtzeitig durch Spezialisten behandelt wird, kann es z. B. bei Gliedmaßen zu Amputationen kommen. Mit mehr als 1.500 Eingriffen jährlich zeichnen sich die Gefäßchirurgen des Klinikums durch viel Erfahrung aus und senken mit ihrer kontinuierlichen Arbeit die Amputationszahlen messbar. Gefäßerkrankungen Arterienverkalkung Durch Ablagerungen von Kalk und Fett sind die Innenwände der Schlagadern (Arterien) geschädigt. Die Blutgefäße verengen sich, so dass das Blut nicht mehr ungehindert fließen kann. Die große Gefahr ist, dass es zu einem Gefäßverschluss kommen kann. In der Folge drohen ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt oder Durchblutungsstörungen in den Beinen. Auslöser ist zum einen der natürliche Alterungsprozess des Menschen, zum anderen sind es bestimmte Risikofaktoren wie Diabetes mellitus Erhöhter Cholesterinspiegel Das Rauchen Bluthochdruck Bewegungsmangel Übergewicht Durchblutungsstörungen der Beine (pAVK) Die periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz pAVK, ist auch als „Schaufensterkrankheit“ bekannt. Die Betroffenen müssen beim Laufen häufig anhalten und eine Pause machen. Um dabei nicht aufzufallen, halten sie zum Beispiel vor einem Schaufenster. Häufigste Ursache für solche Beschwerden ist die Verkalkung der Beinarterien. Meist leiden die Patienten zunächst an belastungsunabhängigen Schmerzen im Ober- oder Unterschenkel. Beim Voranschreiten der Erkrankung können diese auch in körperlicher Ruhe auftreten. Im schlimmsten Fall kann es zum Absterben der betroffenen Gliedmaßen kommen. Diabetischer Fuß Der diabetische Fuß ist ein vielfältiges Krankheitsbild. Oft ist es eine Folgeerkrankung der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus . Das diabetische Fußsyndrom tritt vor allem bei einem langjährigen, schlecht eingestellten Diabetes auf. Dadurch werden meist die Nerven und Blutgefäße in den Füßen geschädigt, was Durchblutungs- und Empfindsamkeitsstörungen nach sich ziehen kann. Darüber hinaus ist das Immunsystem geschwächt, so dass es leicht zu Infektionen kommt. Als Folge können sich selbst kleine Verletzungen oder Druckstellen zu großflächigen Wunden auswachsen, die oft erst spät bemerkt werden und die sich leicht entzünden. Krampfadern Anzeichen für ein beginnendes Krampfaderleiden können müde und schwere Beine sein. Auch häufig geschwollene Füße können darauf hinweisen. Krampfadern sind leicht zu erkennen. Besonders an den Beinen treten die blauen, knotigen Knäuel von dünnen Hautvenen auf und hervor. Etwa jeder fünfte Erwachsene leidet daran. Bleiben Krampfadern unbehandelt, können sie gefährlich werden, denn der Blutstau in den Venen erhöht das Risiko von Blutgerinnseln und Geschwüren. Der Schweregrad der Erkrankung bestimmt die Behandlung: Bewegungs- und Kompressionstherapien können erste Maßnahmen sein. In der Klinik können die erkrankten Venen operativ entfernt werden. Die Behandlung von Krampfadern ist dann ratsam, wenn die Beschwerden sehr stark sind und das Risiko schwerer Komplikationen durch Folgeerkrankungen reduziert werden muss. Tiefe Beinvenenthrombose Bei einer tiefen Beinvenenthrombose (TVT) bildet sich ein Blutgerinnsel in einer der größeren, tief in den Muskelschichten liegenden Venen und verstopft das Blutgefäß. In der Regel treten tiefe Venenthrombosen im Unterschenkel auf. Wenn das Gerinnsel die Vene verschließt, staut sich das Blut. Das Bein kann anschwellen, schmerzen und sich röten. Halsschlagader Erkrankung - Karotisstenose Als Karotisstenose bezeichnet man eine Verengung der Halsschlagader, meist verursacht durch Ablagerungen an den Gefässwänden (Atherosklerose). Es drohe Blutgerinnsel und Embolie im Gehirn. Die schnelle Behandlung einer Karotisstenose ist somit essenziell, um Schlaganfälle und damit bleibende Schäden zu verhindern. Erweiterung der Hauptschlagader - Aortenaneurysma Ein Aortenaneurysmas ist eine Erweiterung der Bauchschlagader. Die Gefahr besteht darin, dass es plötzlich platzt und es zur inneren Verblutung kommt. Das rechtzeitige Erkennen kann Leben retten. Um ein Aneurysma zu behandeln, setzten Gefäßchirurgen einen so genannten Stent ein. Das ist eine Art Gefäßstütze, die in die Aorta implantiert wird, um sie zu stabilisieren. Längst ist bei einfachen Aneurysmen hierzu oft keine große, offene Bauchoperation mehr nötig. Die Spezialisten im Klinikum wenden seit mehr als 14 Jahren die minimal-invasive Technik an und versorgen das Aneurysma über kleine Zugänge in beiden Leisten. Gefäßchirurgen Klinikum Mit Erfahrung, Kompetenz und Routine kümmern sich die Gefäßexpert:innen im Klinikum Görlitz seit Jahrzehnten um Patient:innen mit Gefäßerkrankungen. Sie kümmern sich um sämtliche Gefäßverschlüsse und -erweiterungen und sind besonders bei komplizierten Gefäßerkrankungen versiert. Sie wenden moderne, schonende Verfahren an. Sie setzen innovative flexible Stents ein, die die Gefäße offen halten und stabilisieren. Selbst komplizierte Eingriffe an der Bauch- oder Beckenschlagader sowie anderen Bereichen führen die Chirurg:innen zum Großteil minimal-invasiv, also ohne offene Operationen, durch. Mehr als 1.500 Eingriffe pro Jahr zählen die Gefäßspezialisten im Klinikum Görlitz. Mehr zu den einzelnen Verfahren und Leistungen finden Sie auf den Seiten der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie.