Görlitz, 17.05.2024. In den vergangenen Wochen besuchten die zwei vierten Klassen der Grundschule Schöpstal das Städtische Klinikum Görlitz. Im Rahmen des Projekts „Mein Körper und meine Gesundheit“ bekamen sie über einen Zeitraum von vier Tagen exklusive Einblicke in den Klinikalltag und lernten gleichzeitig faszinierende Fakten über ihren Körper. Das Städtischen Klinikum Görlitz organisiert diese Grundschulprojekttage seit 2018.
So erkundeten die Kinder auf einem Rundgang das Klinikum, lernten dabei Mitarbeitende verschiedenster Berufsgruppen kennen und erfuhren, was es bedeutet Ärztin zu werden oder Pflegefachkraft, Physiotherapeut, Servicekraft, Verwaltungsangestellte etc.
Auf dem Programm standen die gemeinsame Zubereitung eines gesunden Frühstücks sowie eine spannende Krankenhausrallye, um das Gelände und die einzelnen Bereiche kennenzulernen. Besonders beeindruckend für die Schüler:innen waren die Besuche in der Apotheke, dem Labor, der IT-Abteilung, der Kinderklinik und der Radiologie. Dass sie sich selbst gegenseitig einen Gips anlegen konnten, war ein weiteres Highlight. Bei all ihren Aktivitäten lernten die Kinder viel über den Körper: Wo liegen welche Organe? Warum klopft das Herz manchmal so schnell? Wie groß ist eigentlich das Gehirn?
Faszinierende Einblicke gab es auch in die Welt der Keime, Bakterien und Viren durch die Krankenhaushygiene. Herzklopfen war in der Medizintechnik angesagt – als sie erlebten, was ein EKG so anzeigen kann. Den Abschluss bildete der Besuch des Hubschrauberlandeplatzes, der den ereignisreichen und lehrreichen Aufenthalt im Klinikum abrundete.
Für unseren Catering und Patientenservice suchen wir schnellstmöglich in Teilzeit einen Die Betriebsgesellschaft des Klinikums ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH. Die Städtisches Klinikum Görlitz gGmbH ist das größte Krankenhaus der Schwerpunktversorgung östlich von Dresden, Gesundheitsmarktführer und größter Arbeitgeber der Region. Unser Haus verfügt über 634 stationäre und tagesklinische Behandlungsplätze in 17 Fachkliniken, 2 Instituten und 5 Tochter-GmbHs. Jährlich werden ca. 65.000 Patienten stationär und ambulant versorgt. Die Betriebsgesellschaft beschäftigt zurzeit ca. 170 Mitarbeiter in den Bereichen Glas- und Gebäudereinigung, Catering und Patientenservice sowie Wach- und Sicherheitsdienst. Ihre Aufgaben: Portionierung und Kontrolle der richtigen Speiseartikel zur vorgegebenen Kostform Herstellung, Berechnung und Kontrolle spezieller Diät- und Sonderkostformen Praktische Umsetzung ärztlicher Verordnungen und des hauseigenen Diätkatalogs Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sowie der internen Standards (z.B. Hygienevorschriften nach dem HACCP-Konzept, Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften) Ernährungsberatung innerhalb des gesamten Spektrums der Ernährungsmedizin Speiseplanung, Rezepterstellung , Nährwertberechnung , Zubereitung diätetischer Lebensmittel Ihre Arbeitszeit: Montag bis Sonntag im Rahmen einer 5-Tage-Woche Wochenendarbeit alle 14 Tage im Wechsel 30 bis 35 Stunden pro Woche, ausbaufähig auf 40 Stunden pro Woche Schichtdienstarbeit Geregelte und im Voraus planbare Arbeitszeiten
Görlitz, 05.06.2024. Das Städtische Klinikum Görlitz setzt einen bedeutenden Meilenstein in der Gesundheitsversorgung der Region: Mit der Eröffnung eines neuen Eingriffsraumes für ambulante Operationen erweitert das Klinikum sein OP-Spektrum und schafft zukunftsweisende Versorgungsmöglichkeiten für die Menschen in Görlitz und Umgebung.
Der neue Eingriffsraum im Haus B ermöglicht seit April 2024 ambulante Operationen in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Seit Mai 2024 wurde das Angebot um ambulante Operationen aus der Plastischen Chirurgie erweitert. Bald werden Eingriffe in der Neurochirurgie und Augenheilkunde in den neuen Räumlichkeiten folgen. Somit wird in Kürze ein breites Spektrum an chirurgischen Leistungen von den jeweiligen Fachärzten der Kliniken durchgeführt.
„Wir stellen mit diesem umfassenden Angebot sicher, dass die Patientinnen und Patienten eine chirurgische Versorgung unter modernsten Bedingungen erhalten und sich dennoch in ihrem eigenen Zuhause erholen können“, sagt Klinikum-Geschäftsführerin Ines Hofmann. Zudem kann das Klinikum durch die Erweiterung der ambulanten OP-Kapazitäten Ressourcen im zentralen Operationssaal freisetzen. „Das erleichtert die Durchführung größerer Operationen, die die Ressourcen eines stationären Zentral-OPs benötigen. Zudem können die teilweise bestehenden Wartezeiten für Patienten verkürzt werden“, erklärt die Geschäftsführerin weiter. Im Jahr 2023 wurden im Klinikum Görlitz insgesamt 12.834 Operationen durchgeführt, davon 2.556 ambulant, größtenteils unter Lokalanästhesie.
Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten hat dabei immer höchste Priorität. Sollte der Gesundheitszustand eine ambulante Operation nicht zulassen, wird ein stationärer Aufenthalt im Klinikum geplant.
Das Klinikum entwickelt seit Jahren innovative Lösungen, um die Gesundheitsversorgung in der Region zukunftsfähig zu gestalten. Die moderne Ausrichtung des Städtischen Klinikums Görlitz und die Ausweitung des ambulanten OP-Spektrums bringen zahlreiche Vorteile mit sich: Nicht nur die Patient:innen profitieren von der verbesserten Versorgung und den kürzeren Wartezeiten, sondern auch die gesamte Region erfährt eine Aufwertung durch das erweiterte medizinische Angebot. Zudem positioniert sich das Klinikum einmal mehr als attraktiver Arbeitgeber. Darüber hinaus ist das Projekt ein wichtiger Schritt in der Umsetzung der jüngsten Gesundheitsreform in Deutschland, die darauf abzielt, die ambulante medizinische Versorgung zu stärken und Krankenhausaufenthalte zu reduzieren.
Görlitz, 06.06.2024. Ministerpräsident Michael Kretschmer überbrachte heute dem Görlitzer Klinikum einen Fördermittelbescheid in Höhe von 1,76 Millionen Euro für die Anschaffung eines hochmodernen OP-Roboters für die Wirbelsäulenchirurgie – einem Bereich, in dem das Städtische Klinikum bereits über ein etabliertes überregionales Wirbelsäulenzentrum verfügt. Dieses steht unter der Leitung von Dr. Marcus Eif, dem Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie. Er freute sich ganz besonders über das „Geschenk“, denn seine Klinik feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag.
Die robotisch-assistierte Chirurgie ermöglicht eine präzisere und sicherere Durchführung von Eingriffen, was zu einer erheblichen Verbesserung der Versorgungsqualität für Patienten führt. „Der Einsatz solch innovativer Technologien verkürzt Operations- und Narkosezeiten und verringert damit Komplikationsraten. Zudem sorgen sie für weniger Strahlenbelastung während der Operation für Patienten und Personal“, sagt Dr. Eif. Der OP-Roboter ermöglicht eine exaktere Positionierung und Zugänge über kleinste Schnitte (med.: minimalinvasiv). Dadurch werden das Umfeldtrauma minimiert und die Heilungszeiten verkürzt. „Es ist wichtig zu betonen, dass die Operationen weiterhin vom Arzt durchgeführt werden – der OP-Roboter dient lediglich als Assistenzsystem.“ Durch die Echtzeitinformationen über den Fortschritt der Operation und die Kompensation von Ermüdungserscheinungen des Operateurs wird die Patientensicherheit deutlich erhöht.
Von dieser hochmodernen computer-assistierten operativen Versorgung profitieren im Städtischen Klinikum Görlitz bereits seit vergangenem Jahr Patientinnen und Patienten der Urologie, der Allgemeinchirurgie und der Gynäkologie. Hier kommt seit Februar 2023 bei verschiedenen hochkomplexen Eingriffen das „da-Vinci®“- Operationssystem zum Einsatz.
Das Klinikum bringt für den neuen OP-Roboter noch einen Eigenanteil in Höhe von ca. 92.700 Euro auf. „Diese Investition ist auch ein wichtiger Beitrag zum Strukturwandel in der Region. Gute medizinische Versorgung und Infrastruktur hält Menschen in der Region, kann langfristig Fachpersonal binden und auch neue Arbeitsplätze schaffen. Zudem verringert die Erhaltung von Gesundheit und Mobilität die Sozial- und Pflegeausgaben“, sagt Geschäftsführerin Ines Hofmann.
Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte bei der Übergabe: „Für die Umgestaltung einer ganzen Region brauchen wir nicht nur Beschäftigungsprogramme, sondern auch ein attraktives Lebensumfeld. Gesundheit ist neben Kultur ein wichtiger Baustein dafür.“
Chefarzt Dr. Eif ergänzte: „In den vergangenen 30 Jahren hat sich unsere Klinik zu einer leistungsfähigen Einrichtung entwickelt. Mit der Anschaffung des OP-Roboters können wir nun einen weiteren großen Schritt nach vorne machen und die Versorgungsqualität für unsere Patienten weiter verbessern.“
Görlitz, 06.06.2024. Die Harnblase ist ein wichtiges Organ und vor allem für das Speichern und Entleeren des Urins zuständig. Wenn diese zwei Funktionen nicht im Takt koordinieren, kann es zu Blasenentleerungsstörungen kommen. Es gibt verschiedene Harnblasenerkrankungen wie z. B. Harninkontinenz, eine überaktive Harnblase oder keine ausreichende Blasenentleerung. Die Folge dieser Symptome kann eine chronische Entzündung der Harnwege sein, was die Lebensqualität stark beeinträchtigt.
Harn- und Blasenfunktionsstörungen können auch im Verlauf oder als Folge neurologischer Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Parkinson, als Folge von Schlaganfällen oder Rückenmarksverletzungen entstehen. Diese so genannten neuro-urologischen Erkrankungen werden in der Urologischen Klinik behandelt. So wurde z. B. in diesem Jahr eine neuartige Methode, die sogenannte sakrale Neuromodulation, erfolgreich etabliert. Hierbei wird ein kleines Gerät, ähnlich wie ein Herzschrittmacher, unter die Haut im unteren Rückenbereich oder Gesäß implantiert. Das Gerät sendet sanfte elektrische Impulse an die Nerven im Kreuzbeinbereich, um die Signale zwischen Gehirn und Blase bzw. Darm zu normalisieren und somit die Kontrolle über diese Organe zu verbessern.
» Einladung zum Vortrag: „Harnblasenprobleme – Der Blase den richtigen Rhythmus geben“. Referent Albert Krzak, Oberarzt der Urologischen Klinik. Er stellt verschiedene Diagnosemöglichkeiten, wie z. B. die urodynamische Untersuchung, vor und informiert über verschiedene medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten und über modernste operative Versorgung. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Medizin für die Bürger“ am 12. Juni 2024, um 17:30 Uhr im Konferenzraum des Städtischen Klinikums Görlitz statt. Eintritt ist frei.
Hintergrundinformationen zur Klinik: Die Klinik für Urologie behandelt ca. 3.000 Patient:innen im Jahr. Sie bietet an einem Standort die komplette Grundversorgung an und führt schwierigste Operationen durch. Sie baut unter der Leitung von Chefarzt Privatdozent Dr. habil. Vladimir Novotny kontinuierlich ihr Leistungsspektrum mit komplexen Operationen und neuester Technik aus. Spezialisiert ist die Klinik auf minimal-invasive und robotergestützte Operationstechniken. Zusätzlich bietet sie eine spezialisierte Sprechstunde für urologische Tumore und eine enge Zusammenarbeit mit dem Tumorboard zur interdisziplinären Behandlung. Moderne diagnostische Verfahren wie die MRT-gestützte Prostatadiagnostik und innovative Therapieverfahren wie die minimalinvasive Steintherapie runden das Angebot ab.
Görlitz, 13.06.2024. Im Städtischen Klinikum Görlitz wurde unter der Leitung von Chefarzt Privatdozent Dr. habil. Christian Pflücke zum ersten Mal ein sondenloser Herzschrittmacher bei einer Patientin implantiert. Der Eingriff wurde minimalinvasiv über die Leistenvene durchgeführt und verlief ohne Komplikationen.
Der sondenlose Herzschrittmacher ist lediglich 3,8 cm lang und hat die Form einer Patrone. Damit ist er deutlich kleiner als herkömmliche Modelle. Er kommt ohne Sonden oder eine zusätzlichen Batterie (Aggregat) aus, wie sie bei traditionellen Herzschrittmachern verwendet werden. Er misst und reguliert kontinuierlich die Herzfrequenz und sendet elektrische Impulse, wenn der Herzschlag zu langsam wird. Das Gerät ist batteriebetrieben und hat eine Lebensdauer von mehreren Jahren.
Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für Patientinnen und Patienten, bei denen eine herkömmliche Herzschrittmacher-Implantation aufgrund von Zugangsproblemen nicht möglich ist oder ein zu hohes Infektionsrisiko besteht. Im Gegensatz zu herkömmlichen Herzschrittmachern hinterlässt diese Technologie keine sichtbaren Narben im Brustbereich. „Mit dem Einsatz des sondenlosen Herzschrittmachers bieten wir unseren Patienten eine alternative Behandlungsmethode an, die weniger invasiv ist und das Infektionsrisiko senkt. Es ist gut möglich, dass dieses Verfahren zukünftig einen relevanten Anteil der bisherigen Herzschrittmacherimplantationen ersetzen wird. Auch weitere Entwicklungen, wie zusätzlich sondenlose Vorhoffsonden, sondenlose Defibrillatoren oder Resynchronisationstherapiemöglichkeiten werden derzeit erprobt. Wir freuen uns, an solch innovativen Entwicklungen frühzeitig teilhaben zu können“, sagt Dr. Christian Pflücke, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am Städtischen Klinikum Görlitz.
Das Herzschrittmacherimplantationsteam innerhalb der Kardiologie des Städtischen Klinikums Görlitz setzt kontinuierlich auf neue und innovative Methoden und qualifiziert sich fortlaufend weiter, um den Menschen in der Region eine hochwertige und moderne kardiologische Versorgung zu bieten. Patientinnen und Patienten in Görlitz profitieren von einer individuellen und ganzheitlichen Betreuung durch ein gut vernetztes Team von Spezialisten. Dank der interdisziplinären Ausrichtung des Klinikums, das nahezu alle Fachbereiche abdeckt, erhalten die Patientinnen und Patienten eine umfassende und integrierte Versorgung.
Görlitz, 17.06.2024. Trotz der aktuellen gesundheitspolitischen Schwierigkeiten und der anstehenden Krankenhausreformen hat sich das Städtische Klinikum Görlitz mit der Gewerkschaft Ver.di und dem Marburger Bund erfolgreich auf Tarifabschlüsse geeinigt. In konstruktiven Verhandlungen konnten für sowohl das Pflegepersonal als auch für die Ärztinnen und Ärzte Vereinbarungen erzielt werden.
Gehaltserhöhungen für nicht-ärztlich Beschäftigte
Ab dem 01.07.2024: Gehaltserhöhung um 5 % Ab dem 01.01.2025: Weitere Erhöhung um 5 % Ab dem 01.04.2025: Weitere Erhöhung um 4 %
Verhandelt wurden zusätzlich zur Gehaltserhöhung auch Inflationsausgleichszahlungen. Beide Verhandlungspartner haben intensiv diskutiert und sind schließlich im Interesse aller Mitarbeitenden zu einem Kompromiss gelangt: Alle Vollzeitbeschäftigten erhalten eine Inflationsausgleichszahlung in Form einer Treueprämie von 1.500 Euro. Mitarbeitende, die bereits Mitglied bei Ver.di sind, erhalten eine höhere Inflationsausgleichszahlung. Die endgültige Ausgestaltung des Vertrags und das anstehende Unterschriftsverfahren stehen noch aus.
Gehaltserhöhungen für die Ärzte
Ab dem 01.04.2024: Gehaltserhöhung um 3 % Ab dem 01.09.2024: Weitere Erhöhung um 3 %
Außerdem werden eine Anpassung des Bereitschaftsdienstentgelts und eine Erhöhung der Nachtzuschläge vereinbart.
Diese Vereinbarungen wurden in einer Zeit großer Unsicherheit und Wandel im Gesundheitswesen erzielt, die durch politische Reformen und finanzielle Engpässe geprägt ist. Sie sichern nicht nur eine faire Vergütung für die Beschäftigten des Klinikums, sondern unterstreichen auch das Engagement aller Parteien für sehr gute Arbeitsbedingungen. „Es ist unsere Aufgabe, das Klinikum so zu führen, dass wir langfristig bestehen und die Patientinnen und Patienten in der Region versorgen können. Dabei stellen Tarifsteigerungen alle Krankenhäuser vor erhebliche Herausforderungen, da diese in der Krankenhausfinanzierung nicht vollständig berücksichtigt werden. Auf Grund der anstehenden politischen Reformen im Bereich der Krankenhäuser, kann derzeit wohl kein Krankenhaus mehr von einer zukunftssicheren Finanzierung sprechen. Dennoch gehen wir davon aus, dass wir mit diesem Abschluss im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten gehandelt haben. Auch der Blick auf die schwierige Situation anderer Krankenhäuser in der Region, die bisher keine Einigung erzielen konnten, zeigt, wie wichtig und wertvoll der erfolgreiche Abschluss für das Klinikum ist“, erklärt Geschäftsführerin Ines Hofmann.
Görlitz, 18.06.2024. Das Klinikum Görlitz hat als Trägereinrichtung gemeinsam mit der Krankenhausakademie des Landkreises Görlitz ein wichtiges Pilotprojekt ins Leben gerufen, um dem Fachkräftemangel in der Pflege aktiv zu begegnen. Ab sofort werden internationale Pflegeauszubildende in das Ausbildungsprogramm des Klinikums integriert.
„Der demografische Wandel und der steigende Bedarf an Pflegekräften stellen uns vor große Herausforderungen“, erklärt Theresa Liebich, die die Koordination für internationale Auszubildende übernimmt. „Durch die Ausbildung internationaler Pflegekräfte möchten wir nicht nur dem Fachkräftemangel entgegenwirken, sondern auch die Diversität und interkulturelle Bereicherung fördern“, ergänzt Steffi Lehn, Geschäftsführerin der Krankenhausakademie. Das Klinikum Görlitz plant, im Rahmen des Pilotprojekts und in Zusammenarbeit mit JobVenture jährlich 10-15 internationale Auszubildende über einen Zeitraum von drei Jahren auszubilden.
Schon jetzt kümmern sich im Städtischen Klinikum Görlitz Menschen aus 27 Nationen gemeinsam um die Patientinnen und Patienten der Region. Geschäftsführerin Ines Hofmann sieht in Weltoffenheit eine Stärke und einen entscheidenden Faktor für die Zukunft: „Unsere multikulturelle Belegschaft vereint ein breites Spektrum an fachlichen Kompetenzen, vielfältigen Perspektiven und wertvollen Lebenserfahrungen. Die Zusammenarbeit von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten fördert eine Atmosphäre des Respekts, der Toleranz und des Verständnisses. Dies ist entscheidend, um die angesichts des Fachkräftemangels gefährdete Versorgung aufrechtzuerhalten.“
Das Pflege-Pilotprojekt bietet den internationalen Auszubildenden dabei umfassende Unterstützung, darunter Sprachkurse, Relocation-Support (Unterstützung bei Visa, Wohnungssuche, Behördengängen, etc.) und Feedbackgespräche mit den Auszubildenden und aller im Prozess beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums sowie den Lehrenden der Krankenhausakademie.
Bereits am 1. März dieses Jahres haben Yassine (24 J.) und Imane (26 J.) aus Marokko ihre Ausbildung als Pflegefachkräfte im Städtischen Klinikum Görlitz begonnen. „Die Unterstützung, die ich hier erhalte, ist großartig. Es ist eine große Chance, in Deutschland zu lernen und zu arbeiten“, sagt Yassine. Imane findet die kulturelle Vielfalt und das Engagement des Teams hier in Görlitz beeindruckend, „es fühlt sich an wie ein neues Zuhause“.
Weitere Informationen finden Sie hier: international.pflege.klinikum-goerlitz.de
Görlitz, 01.07.2024. Die beliebte Vortragsreihe "Medizin für die Bürger" des Städtischen Klinikums Görlitz geht in die nächste Runde. Ab August 2024 erwarten die Gäste wieder spannende und informative Themen rund um Gesundheit und Medizin. Die Vorträge finden wie gewohnt mittwochs um 17:30 Uhr im Konferenzzentrum des Klinikums statt.
07.08.2024: Von Anfang an gesund: Warum Stillen so wichtig ist. Dr. Julia Gottschalk, Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, erklärt die Vorteile und Bedeutung des Stillens für die Gesundheit von Mutter und Kind. 11.09.2024: Ein stummer Killer – Einblicke in die Gefahren, Diagnose und Therapie von Sepsis. Privatdozent Dr. Jörg-Uwe Bleyl, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivtherapie, beleuchtet die stillen Gefahren der Sepsis und zeigt Wege zur Diagnose und Therapie auf. 18.09.2024: Weltalzheimertag (21.9.) – Vorträge zu Narkose, Delir und Demenz bei älteren Menschen Anlässlich des Weltalzheimertages am 21.9. diskutieren Chefärzte Dr. Dirk Schmoll, Dr. Kersten Guthke und Privatdozent Dr. Jörg-Uwe Bleyl, die Herausforderungen und Behandlungsmöglichkeiten bei Demenz. 09.10.2024: Narben der Seele: Trauma verstehen und überwinden – Möglichkeiten moderner Traumatologie und Traumatherapie. Die Leitende Oberärztin Sina Ulrich und Katharina Möbius geben Einblicke in moderne Ansätze der Traumatologie und Traumatherapie. 16.10.2024: Brustrekonstruktion: Stärkung, Aufklärung und Unterstützung bei Brustkrebsoperationen Chefarzt Dr. Steffen Handstein, Leiter des Mammazentrums Ostsachsen, informiert über die Möglichkeiten der Brustrekonstruktion nach Krebsoperationen. 23.10.2024: Hand im Fokus – Wie Sie Ihre Selbstständigkeit nach Handerkrankungen zurückgewinnen Oberärztin Dr. Hue Phan Niestroj und Ergotherapeutin Kathleen Herbig zeigen Wege zur Rehabilitation und Wiedererlangung der Selbstständigkeit nach Handerkrankungen auf. 30.10.2024: Eine runde Sache – Entbinden im Klinikum Görlitz. Hebamme Sylvia Schallwig und Kinderkrankenschwestern Ivonne Weber und Ines Henke geben wertvolle Informationen und Tipps rund um die Geburt im Klinikum Görlitz. 13.11.2024: Herz im richtigen Rhythmus? Aktuelle Erkenntnisse zu Vorhofflimmern. MUDr Tomas Petrik, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin I + Kardiologie, spricht über aktuelle Erkenntnisse und Behandlungsmöglichkeiten bei Vorhofflimmern. 27.11.2024: HIV/AIDs – gestern und heute. Eine weltweite Epidemie im Wandel der Zeit. Dr. Lutz-Uwe Wölfer, Chefarzt der Hautklinik, beleuchtet die Entwicklung der HIV/AIDs-Epidemie und deren heutige Herausforderungen.
Görlitz, 17.07.2024. Der Görlitzer Heimatmaler Heinrich Schröter (1913 – 2002) war einer der letzten Vertreter der alten Görlitzer Malschule und beherrschte zahlreiche Maltechniken. Neben der Ölmalerei und der Radierung war er ein Meister der Aquarellkunst.
In der Werkschau sind Originale und Reproduktionen von Aquarellen aus vielen Jahrzehnten seines künstlerischen Schaffens zu sehen. Heinrich Schröter war zeitlebens mit seiner Heimatstadt Görlitz verbunden und brachte die Liebe zu seiner Stadt in vielen Bildern zum Ausdruck. Im Laufe der Jahre entstanden viele Bilder von Görlitz und den umliegenden Städten und Dörfern.
Seine naturalistische Malweise, in der es nie schrille Farben und laute Töne gab, wurde zu seinem Markenzeichen. Unabhängig von Modeströmungen besaß er die Gabe, eigene Emotionen über das Auge mit der Hand zu Papier zu bringen. Seine Bilder sind harmonisch in Farbe und Komposition und sprechen auch den Betrachter emotional an.
Bis Ende September 2024 präsentiert Ingeborg Donert die Werke ihres Vaters in der Magistrale des Klinikums. Die Aquarelle sind verkäuflich. Eine Preisliste liegt am Empfang des Klinikums aus.